Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Berger: 'War eine Woche außer Gefecht!"
14.06.2012 22:51

AUSTRIA Volleyballteam blo(ck)ggt, #7

Nachdem der Oberösterreicher in der vergangenen Woche aufgrund eines Magen-Darm-Infekts beim European League Turnier in Jablonec zum Zuschauen verurteilt war, feiert Alex Berger in Rotterdam sein Comeback.


Begonnen hat meine Misere am abschließenden Tag in Istanbul. Nach dem Mittagessen wurde mir plötzlich übel und an einen Einsatz beim letzten Spiel gegen Rumänien war nicht zu denken. Die Heimreise am Montag war danach ziemlich unproblematisch und es hat schon fast so ausgesehen, als wäre alles schnell vorbei. Leider lag ich mit dieser Einschätzung ziemlich daneben, denn schon am Dienstag ging es wieder von 'vorne" los. Gemeinsam mit dem Trainerteam und Teamärztin Ana Laginja haben wir beschlossen noch den Mittwoch abzuwarten. Nachdem sich bis dann keine Verbesserung eingestellt hat und ich mich richtig schwach gefühlt habe, war die Entscheidung gefallen.
Während sich das Team am Donnerstag auf den Weg in die Tschechische Republik machte, hieß für mich die Devise 'Pausieren und Kräfte sammeln". Zuhause bei meinen Eltern in Aichkirchen in Oberösterreich bin ich erstmal einige Tage richtig flachgelegen, bevor es langsam wieder bergauf ging. Wenn dein Körper schon einige Zeit großen körperlichen Belastungen ausgesetzt ist, reagiert er offensichtlich sehr empfindlich auf solche Art von Krankheiten und nimmt sich schlichtweg eine Auszeit.
Am Anfang dieser Woche ist die Kraft langsam zurückgekommen und gestern konnte ich eigentlich wieder ganz normal trainieren. Dass ich fast eine Woche außer Gefecht war, merke ich heute, einen Tag später, dafür ziemlich. Besonders in den Beinen habe ich richtige 'Spotzn".
Nachdem der Reisetag von den Belastungen nicht so intensiv ist und nur eine 90-minütige Trainingseinheit am Programm steht, bin ich morgen beim Auftaktspiel gegen die Niederlande aber sicher wieder topfit!
Übrigens haben wir auch letztes Jahr in der European League in Rotterdam gespielt. Damals war unser Team ziemlich ersatzgeschwächt und Trainer Michael Warm war zum Experimentieren gezwungen. Dennoch haben wir beide Spiele nur knapp verloren und uns gut verkauft.
In diesem Jahr haben wir gegen die Niederlande bisher erst ein Mal beim zweiten Turnier in Istanbul gespielt. Das war ein sehr enges Spiel, bei dem uns vor allem die holländischen Mittelblocker große Probleme bereitet haben. Die 2:3-Niederlage in der Türkei ist für unser Team aber sicher ein großer Ansporn, es morgen noch besser zu machen.
Wenn man gezwungen ist, sich die Spiele zuhause am Computer anzusehen oder überhaupt nur den Liveticker mitverfolgen kann, merkt man noch mehr wie gern man eigentlich dabei gewesen wäre, um dem Team zu helfen. Insofern bin ich schon richtig heiß auf die kommenden Spiele und hoffe an meine gezeigten Leistungen anknüpfen zu können.
- STA/BER


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