Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
 
Thaller: 'Müssen keinen Gegner fürchten"
20.07.2012 00:17

AUSTRIA Volleyballteam blo(ck)ggt, #12

AUSTRIA Volleyballteam Zuspieler Max Thaller war als Kapitän des Juniorennationalteams maßgeblich am Aufstieg in die dritte EM-Qualifikationsrunde beteiligt. Im aktuellen Blog schildert er seine Eindrücke von den schmerzlichen Niederlagen gegen Frankreich und Finnland. Außerdem: Wieso Thaller zwar für die U20 Beach Volleyball EM in Hartberg wirbt, selbst aber nicht dabei sein kann!


Nach den zwei Wochen mit dem Juniorenteam habe ich seit Samstag bis Anfang August eigentlich frei. Gemeinsam mit fünf weiteren HartbergerInnen bin ich nun aber bereits seit Dienstag beim Beach Volleyball Grand Slam in Klagenfurt. Nicht um Party zu machen, sondern um für die U20 Beach Volleyball EM in Hartberg zu werben. Wir betreuen im Trade Village einen Informationsstand mitsamt einer Ballgeschwindigkeitsmessanlage und machen Fotos mit Prominenten, um die EM in Szene zu setzen.
Danach bleiben eigentlich nur noch neun Tage bis zum Trainingsauftakt mit dem AUSTRIA Volleyballteam am 1. August. Die paar freien Tage werde ich nutzen, um mich einerseits noch ein bisschen zu erholen und mich andererseits schon wieder vorzubereiten. Aufgrund der Matura habe ich vom ersten Teil des Sommerprogramms drei Wochen verpasst. Im August werde ich gleich von Anfang als zweiter Zuspieler mit dabei sein und ohne Pause bis zum Ende der EM-Qualifikation beim Nationalteam sein. Dort stehe ich bis Mitte September täglich mit Gavan und Co. am Feld und werde die EM in Hartberg daher leider nicht live mitverfolgen können. Nachdem ab August nur mehr zwei und nicht drei Zuspieler beim Team sind, rechne ich mit wesentlich mehr Ballkontakten und noch intensiverer Trainingsarbeit. Ich hoffe daher sehr auf weitere technische und taktische Fortschritte in meinem Spiel. Bisher bin ich meiner Meinung nach erstens ein bisschen konstanter am Zuspiel geworden. Außerdem gelingt es mir durch meine Passverteilung immer besser, den gegnerischen Mittelblockern das Leben schwer zu machen. Daran gilt es natürlich weiter hart zu arbeiten. Die Vorbereitung wird sicher wieder spannend. Vielleicht gelingt mir nun mit den Herren sogar die EM-Qualifikation. Denn mit den Junioren waren wir schon knapp dran.
Dass wir uns nicht für die EM Endrunde qualifiziert haben, war im ersten Moment schon sehr bitter. Besonders weil wir gegen Finnland und Frankreich jeweils nur knapp verloren haben und gesehen haben, dass wir mit ihnen auf Augenhöhe sind und sie auch schlagen können. In Punkto Körpergröße waren wir von allen vier Teams vielleicht sogar am besten aufgestellt. Aber auch technisch sind wir mit den anderen Teams gleichzusetzen. Was uns im Endeffekt möglicherweise gefehlt hat, war die perfekte Abstimmung am Feld. Prinzipiell hat es zwar gut funktioniert, die anderen Teams verbringen pro Jahr aber wesentlich mehr Zeit zusammen. Ich denke aber, dass wir uns weiter steigern werden und bin sicher, dass wir in der nächstjährigen Junioren WM-Qualifikation wieder ein Wörtchen mitzureden haben.
Ab September kommen noch dazu fünf unserer Spieler ins Heeressportzentrum und können sich voll auf Volleyball konzentrieren. Lorenz Koraimann geht für Innsbruck auf Punktejagd und wird sicher ebenfalls gestärkt zum Team zurückkommen. Wir müssen uns also sicher vor keinem Gegner fürchten!"
- STA


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