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Schneider: 'Muss mich wieder behaupten!
02.08.2012 14:40

AUSTRIA Volleyballteam blo(ck)ggt, #14

Neben Kapitän Daniel Gavan ist Frankreich-Legionär Philip Schneider (Vertrag mit Montpellier um zwei Jahre verlängert) der zweite Routinier den Trainer Michael Warm nach dessen Pause im Mai und Juni wieder in den Teamkader berufen hat. Für den Vorarlberger endet damit die längste volleyballfreie Zeit seiner Profikarriere!

Nachdem mir (und Daniel Gavan) Trainer Michael Warm nach den intensiven letzten zwei Jahren im Sommer heuer eine längere Pause gegönnt hat, habe ich mich seit dem Meisterschaftsende in Frankreich nur außerhalb des Volleyballfeldes fit gehalten. Eine so lange Phase ohne ernsthaft Volleyball zu spielen, hat es in meiner bisherigen Profikarriere noch nie gegeben.
Mir ist daher viel Zeit geblieben Dinge nachzuholen, zu denen ich in den vergangenen Jahren einfach keine Zeit hatte. Darunter fallen vor allem Besuche bei Freunden in ganz Europa.
Besonders gefallen hat es mir in Norwegen. Als leidenschaftlicher Angler sind die Fjorde im hohen Norden einfach ein Paradies. Jedes Mal beißt was Neues an, das Wasser ist komplett ruhig und neben dem Boot schwimmen plötzlich Wale vorbei. Diese Zeit habe ich sehr genossen.
Das ändert natürlich nichts daran, dass ich weiter sportliche Ziele verfolge. Seit gestern bin ich wieder bei der Nationalmannschaft und habe schon jetzt einige Neuigkeiten mitbekommen. Extrem spannend finde ich die neue Trainingsweise, die Warm eingeführt hat. Normalerweise kann man mit dem Trainer natürlich auch über bestimmte Inhalte reden und Wünsche einbringen. Dass das ganze Training darauf aufgebaut ist, habe ich so noch nicht erlebt. Ich denke die Spieler wissen woran sie arbeiten müssen und können nun selbst Schwerpunkte setzen. Der Ansatz gefällt mir außerordentlich gut.
Für mich persönlich liegt der Fokus sicher vor allem darauf, meine Annahme wieder in Schuss zu bringen. Dass ich beim Verein als Mittelblocker und hier als Außenangreifer vorgesehen bin, sehe ich in erster Linie als große Herausforderung und Motivation. In gewisser Weise geht es mir wie den jungen Spielern, die sich viele Dinge neu erarbeiten müssen. Zu meiner Philosophie von Volleyball passt dieser Positionswechsel ebenfalls sehr gut, denn aus meiner Sicht sollte die Ausbildung vielseitig sein, sodass die Spieler nicht nur auf einer Position einsetzbar sind.
Wenn ich mir die Jungen ansehe, ist mir auch klar, dass es keine leichte Aufgabe wird, sie weiterhin auf Distanz zu halten. Alle haben sich extrem weiterentwickelt. Somit muss ich mich voll zusammenreißen um im Aufgebot für die EM-Qualifikation dabei sein zu können.
Ich habe mir übrigens auch die letzten beiden Spiele in der European League in Hard angesehen. Leider war die Mannschaft schon ein wenig müde. Wieso sie alleine die Türkei drei Mal besiegen konnten, war dennoch nicht zu übersehen. Jetzt richtet sich unsere Aufmerksamkeit natürlich schon auf den September und die Spiele gegen die Tschechische Republik, Kroatien und Makedonien.
Von den Tschechen kenne ich viele Spieler aus der französischen Liga. Einige haben auch mit mir zusammen gespielt. Wenn sie gut spielen, wird es für uns extrem schwer sie zu schlagen, soviel steht fest. Makedonien verfügt mit Jovica Simovski über einen der besten Diagonalangreifer der französischen Liga. Bei Kroatien müssen wir abwarten, ob es eventuell wieder Probleme mit dem Verband gibt und einige Spieler fehlen. Ansonsten haben sie sicher auch ein sehr starkes Team.
Nach unseren zuletzt starken Leistungen wird uns jedenfalls kein Team mehr unterschätzen. Ganz im Gegenteil. Alle werden auf der Hut sein und uns genau analysieren.
Für uns heißt die Devise 'Voller Angriff"!
- STA


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