Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Hirczy: 'Gesundheit ging vor!"
20.09.2012 22:43

AUSTRIA Volleyballteam blo(ck)ggt, #21

Ein ehemaliger Spieler des AUSTRIA Volleyballteams ist mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil des Betreuerstabs geworden. TSV Volksbank Hartberg Coach Markus Hirczy begleitete heute zur großen Freude von Teamtrainer Michael Warm weite Teile des Sommerprogramms.


Mit der EM-Qualifikation ist für mich ein sehr abwechslungsreicher Sommer zu Ende gegangen. Seit dem Saisonende in Hartberg im April war ich eigentlich durchgehend als Trainer gefordert. Einerseits habe ich bis zuletzt 70 bis 80 Prozent der Trainingseinheiten mit dem Nationalteam in Steinbrunn mitgemacht und Michael Warm assistiert. Andererseits habe ich den Trainergrundkurs der Bundessportakademie absolviert und kann jetzt endlich den Spezialtrainerkurs in Angriff nehmen. Was dort auf mich zukommt, habe ich heuer bereits gesehen, als ich im Februar als Gasthörer den Spezialtrainerkurs in Schielleiten mitverfolgt habe. Ab Mitte August ist auch noch das Vereinstraining dazukommen. Fad ist mir also nicht geworden...
Als ich mich entschieden habe, als Trainer tätig sein zu wollen, war diese Entwicklung natürlich nicht absehbar, denn eigentlich hätte ich auch noch gerne selbst weitergespielt. In diesem Punkt hatte die Gesundheit aber eindeutig Vorrang gegenüber meinen eigenen Wünschen. Mittlerweile kann ich mich mit der neuen Rolle aber super identifizieren und habe großen Spaß als Trainer zu arbeiten. Als Spieler habe ich mit vielen Trainern zutun gehabt und versuche nun meine damaligen Eindrücke mit den aktuellen Vorstellungen zu kombinieren. Meine persönliche Philosophie deckt sich sehr stark mit der von Michael Warm. Kein Wunder also, dass wir im Training sehr ähnlich arbeiten. Was ich besonders in den Verein integrieren will, ist der Punkt Organisation und Struktur. In dieser Hinsicht habe ich bisher nichts Besseres gesehen und kann die Vorgehensweisen im Nationalteam nur als vorbildlich einstufen.
Für Hartberg heißt das, dass wir in die Verbesserung der Strukturen investieren. Ich habe jetzt einen Co-Trainer. Die physiotherapeutische und medizinische Betreuung wurde ausgebaut. Davon versprechen wir uns mittelfristig große Fortschritte und hoffen damit auch vermehrt ambitionierte Nachwuchsspieler anzusprechen und gemeinsam mit den eigenen Talenten top auszubilden.
Für das Nationalteam wollen wir ein Top-Ansprechpartner und Unterstützer sein. Deswegen habe ich zum Beispiel am vergangenen Wochenende wieder selbst die Schuhe geschnürt, als Sebastian Kohlhauser für die EM-Quali nachnominiert wurde und für ein Turnier in Polen ausgefallen ist. Keine leichte Situation, aber ich bin mir sicher, dass wir über kurz oder lang profitieren. Spaß gemacht, hat es mir obendrein!
- STA


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