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Gute Leistung von Zass gegen Kazan
06.12.2012 17:24

Ankara stoppt Siegesserie von Antwerpen

Ringseis gewinnt Österreicher-Duell. Guttmann und Schneider erneut mit Niederlagen.


Nach elf Erfolgen in Serie, musste sich das Team von Peter Wohlfahrtstätter im CEV Cup Viertelfinale in Ankara erstmals wieder geschlagen geben. Nach dem Verlust des umkämpften ersten Durchgangs glich Antwerpen im zweiten Satz aus. Im dritten und vierten Satz lagen zumeist die Gastgeber in Führung und nutzten gleich den ersten Matchball zum Sieg. Dass Antwerpen in der Lage ist, zuhause Spiele umzudrehen, bewiesen sie bereits im 1/16-Finale als Thessaloniki nach einer Auswärtsniederlage im Golden Set besiegten.
Über einen Teilerfolg durfte sich der Tiroler dennoch freuen. Mit vier Punkten war er erfolgreichster Blocker seines Teams.
Im jüngsten Meisterschaftsspiel gegen den direkten Konkurrenten Noliko Maaseik glänzte Wohlfahrtstätter mit 13 Punkten sogar als zweitbester Scorer seiner Mannschaft. Durch den 3:1-Heimsieg über eines der Top-Teams in der heurigen Champions League-Gruppenphase konnte sich Antwerpen in der Tabelle auf den zweiten Tabellenplatz hinter Knack Roeselare verbessern.
Im kommenden Ligamatch gegen Axis Shanks Guibertin gilt Antwerpen dementsprechend als klarer Favorit.

Ligaerfolge für Deutschland-Legionäre Zass und Ringseis
Das Team des Tirolers Thomas Zass gastierte am Mittwoch bei CEV Champions League Titelverteidiger Zenit Kazan, der bislang noch keinen Satz abgeben musste. Dabei blieb es auch, denn der VfB musste sich neuerlich mit 0:3 geschlagen geben. Positiv war an diesem Abend der Auftritt von Zass, der fünf von sieben Angriffen verwandelte und damit als Wechselspieler zum drittbesten Scorer seines Teams avancierte.
In der DVL fertigte der VfB Friedrichshafen vor 1.000 Zuschauern evivo Düren 3:0 ab. Am vergangenen Mittwoch waren die Häfler an eben diesem Gegner im DVV-Pokal gescheitert. Thomas Zass kam bei der geglückten Revanche nicht zum Einsatz.
Kommenden Samstag trifft Friedrichshafen auf Tabellennachbarn Moers und hat damit die Gelegenheit, den dritten Tabellenplatz weiter zu festigen.
In der CEV Champions League kämpft Zass kommenden Mittwoch gegen das Hypo Tirol Volleyballteam um den dritten Tabellenplatz und den Verbleib in der Challenge Phase des CEV Cups.

Den zweiten DVL-Heimsieg der Saison feierte der TV Ingersoll Bühl. Das Team von Florian Ringseis setzte sich gegen Chemie Volley Mitteldeutschland mit Oliver Binder und Philipp Ichovski nach 133 Minuten denkbar knapp in fünf Sätzen durch. CV rutschte damit auch in der Tabelle auf Platz neun hinter Bühl zurück. Ringseis der im Spiel als zweiter Libero nicht eingesetzt wurde, gab im Anschluss an das Spiel die Devise für die kommenden Begegnungen aus: 'Wir haben am Wochenende zwei wichtige Spiele gegen die Netzhoppers und VCO Berlin. Wenn wir unsere Position festigen wollen, sind zwei Siege Pflicht!"
Etwas enttäuscht zeigte sich Oliver Binder: 'Wieder mit 2:3 zu verlieren ist zwar echt bitter. Dennoch ist der Blick schon wieder nach vor gerichtet. Düren ist sicher nicht minder stark als Bühl einzuschätzen. Für uns gilt für uns das Motto ‚Neue Chance neues Glück'".

Niederlagen für Guttmann und Schneider
Was auf den ersten Blick nach einer klaren Niederlage aussieht, dürfte für Marcus Guttmanns Altotevere San Guistino insgesamt dennoch Grund zu Hoffnung geben. So verlor man gegen den Tabellendritten Bre Banca Lannutti Cuneo zwar mit 0:3, hielt aber jeweils bis zum Satzende voll (19:21, 19:21,20:21, Anm.) mit. Guttmanns sieht es ähnlich: 'Das war ein gutes Spiel unsererseits. Cuneo war aber am Ende der Sätze zu abgebrüht, um einen Satz abzugeben."
Im kommenden Spiel treffen Guttmann und Co. auf Casa Modena, die derzeit am achten Platz unmittelbar vor Altotevere rangieren.

Nur 78 Minuten dauerte der Auftritt von Montpellier in Ajaccio. Der Vorarlberger Philip Schneider unterlag am neunten Spieltag der Ligue Nationale de Volley deutlich 0:3. Schneider steuerte sechs Punkte für den Tabellenelften bei. Größtes Manko der Südfranzosen war an diesem Spieltag das Service. Mit insgesamt 21 Fehlern im Verhältnis zu nur zwei Punkten trug Montpellier einiges zum Erfolg von Ajaccio bei.
Im Spiel gegen den Tabellenvorletzten Tourcoing sind für Schneider und Co. am Sonntag drei Punkte Pflicht, um nicht den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren.
- STA/RED


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