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Knappes Europacup-Aus für Zass
14.12.2012 01:47

Schneider Topscorer in Ligamatch


Wie erhofft schaffte es Peter Wohlfahrtstätters Klub TopVolley Antwerpen im CEV Cup Viertelfinal-Rückspiel gegen Ankara die Hinspiel-Niederlage wettzumachen. So siegten die Belgier vor heimischem Publikum mit 3:1 und erzwangen damit einen Golden Set.
Leider konnte Antwerpen den Golden-Set Triumph des 1/16 Finals nicht wiederholen und musste sich den Türken geschlagen geben. Für Wohlfahrtstätter ist das Abenteuer Europacup in dieser Saison damit beendet.
Weiterhin gut geht es hingegen in der Meisterschaft. In der zehnten Runde der belgischen Volleyballiga haben sich Peter Wohlfahrtstätter und Co. einen glatten 3:0 (30:28, 25:23, 25:12)-Sieg gegen AXIS Shanks Guibertin gesichert, mussten aber gerade in den ersten beiden Sätzen gegen den Tabellensiebten hart kämpfen.
Wohlfahrtstätter markierte insgesamt zehn Punkte. Antwerpen liegt zwei Zähler hinter Knack Roeselare auf Rang zwei.
Vor Weihnachten stehen noch zwei Runden am Programm. Am 27. und 29.12. steigt dann das Halbfinale des belgischen Pokals gegen Ligaspitzenreiter Knack Roeselare.

Thomas Zass ist mit dem VfB Friedrichshafen so wie sein Tiroler Landsmann Peter Wohlfahrtstätter ebenfalls aus dem Europacup ausgeschieden. Ausgerechnet die 2:3-Niederlage gegen Nationalteamkollegen von Hypo Tirol Innsbruck verhinderte den Verbleib im CEV Cup. Mit einem 3:2-Sieg wäre die Häfler als drittbester Drittplatzierter im Jänner in die Challenge Round im CEV Cup eingestiegen, wo sie auf das ukrainische Team Kharkiv gestoßen wären. Vor den Augen von Teamtrainer Michael Warm startete Zass in den beiden ersten Durchgängen neuerlich als Außenangreifer, bekam aber kaum Möglichkeiten sich in Szene zu setzen und wurde ab dem dritten Satz nur noch eingewechselt. Warm zeigte sich auf mit den Leistungen der Österreicher auf Seiten der Innsbrucker zufrieden: "Heute sind bei Innsbruck vier Österreicher am Feld gestanden und haben mit ihren Leistungen wesentlich zum Tiroler Sieg beigetragen!"
Friedrichshafen kann sich nunmehr voll auf die Deutsche Bundesliga konzentrieren, nachdem sie sowohl im deutschen als auch im europäischen Pokal bereits ausgeschieden sind.
Bereits am vergangenen Wochenende gelang gegen Moers ein 3:0-(25:21, 28:26, 25:22)-Erfolg. Thomas Zass erspielte auf der für ihn ungewohnten Außenangreiferposition acht Punkte.

Oliver Binder und Philip Ichovski feierten mit dem CV Mitteldeutschland im gestrigen Duell mit VCO Berlin einen umkämpften 3:2-Erfolg.
Am vergangenen Wochenende lief es hingegen weniger gut. So musste sich das ostdeutsche Team gegen evivo Düren mit 0:3 (20:25, 22:25, 20:25) geschlagen geben. Binder sah vor allem Annahmeprobleme: "Wir sind gegen Düren in der Annahme ziemlich geschwommen und hatten in der Folge große Mühe unsere Angriffe durchzubringen." Nach dem Sieg gegen VCO Berlin will Mitteldeutschland im nächsten Ligamatch gegen Tabellennachbarn Netzhoppers neuerlich siegreich bleiben. "Wenn wir sie schlagen, liegen wir in der Tabelle bereits sechs Punkte vor ihnen und können damit den Anschluss zum Ligamittelfeld schaffen", gibt Binder die Marschrichtung vor.

Immer besser läuft es für Florian Ringseis und sein Team TV Ingersoll Bühl. In einer Doppelrunde gewann man am Samstag zuerst in Bestensee und am Sonntag bei VCO Berlin jeweils 3:1 und steht in der Tabelle aktuell am siebten Platz. Für das letzte Heimspiel des Jahres hat sich Bühl einen weiteren Sieg fest vorgenommen. "Gegen Rottenburg haben wir sowohl im Pokal als auch in der Liga bereits einmal verloren. Jetzt wollen wir unbedingt gewinnen und die Rottenburger in der Tabelle überholen", erklärt Ringseis, der zuletzt jeweils zum Service eingewechselt wurde.

Schneider Topscorer, Guttmann schafft erste Punkte
Montpellier machte in der französische Liga gegen Tourcoing zwar einen 0:2-Rückstand wett und gewann noch 3:2 (22:25, 21:25, 25:19, 25:23, 18:16). Gegen das vorletzte Team hätten sich die Südfranzosen dennoch wohl mehr erwartet. Erfreulich ist jedoch die Tatsache, dass Philip Schneider mit 21 Punkten zum Topscorer der gesamten Partie avancierte.
Vor Weihnachten stehen für Schneider und Co. Noch zwei Matches am Programm. Am Sonntag treffen sie auf Chaumont, kommenden Mittwoch auf Rennes - beides Teams, die in der Tabelle unmittelbar vor und hinter Montpellier liegen.

Marcus Guttmann und Altotevere San Giustino verloren in der italienischen Serie A am Wochenende mit 1:3 (19:25, 25:23, 19:25, 19:25) gegen Casa Modena. Guttmann wurde im ersten Satz eingewechselt und schaffte seine ersten zwei Punkte der italienischen Liga. Bis zur kurzen Weihnachtspause warten auf San Giustino noch zwei Spiele (Castellana und Macerata).
- STA/RED


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