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Wohlfahrtstätter schlägt Roeselare
10.01.2013 15:43

Unsere Stars in Europa, #14

Heiße Phase im Grunddurchgang der DVL
Die Deutsche Volleyball Liga biegt am kommenden Wochenende ins letzte Drittel des Grunddurchgangs ein und der Kampf um die Playoff-Startplätze verschärft sich noch einmal.
Einer der vier Österreicher in der DVL, Thomas Zass, hat das Ticket für die Playoffs mit dem VfB Friedrichshafen praktisch schon in der Tasche. Gewinnen die Häfler die kommenden beiden Spiele gegen VCO Berlin (Freitag) und TV ingersoll Bühl (Samstag) dürfte die Playoff-Teilnahme endgültig außer Frage stehen.
Für den VfB Friedrichshafen sind es gleichzeitig die ersten beiden Spiele im Jahr 2013. Zuletzt hatte der VfB am 22. Dezember gegen die BR Volleys angegriffen und knapp mit 2:3 verloren.
Im Duell mit dem TV ingersoll Bühl kommt es für Thomas Zass auch zur zweiten Begegnung mit Florian Ringseis. Für Bühl ist es nach der Weihnachtspause ebenfalls das erste Spiel. "Wir haben seit 2. Jänner wieder voll trainiert und hoffen das auch gleich zeigen zu können.", berichtet Ringseis. Neben dem Spiel gegen Friedrichshafen am Samstag, steht für Bühl am Sonntag auch noch das Match gegen den VCO Berlin am Programm.
In der Tabelle liegt Bühl derzeit am sechsten Platz und hätte aktuell einen fixen Playoff-Startplatz (Top 6 qualifiziert, 7.-10. spielen um weitere zwei Plätze, Anm.).
Im Kampf um die Playoffs wollen jedoch auch Oliver Binder und Phlilip Ichovski ein Wort mitsprechen. Gegen die BR Volleys gelang am vergangenen Wochenende auswärts zwar kein Satzerfolg. Das Spiel war für die beiden Österreicher trotzdem ein Riesenerlebnis: "Zwar wäre vielleicht ein bisschen mehr drinnen gewesen. Vor 4.000 Fans spielt man aber nicht alle Tage. Noch dazu in der Max-Schmeling-Halle mitten in der Stadt", berichtet Binder.
Trotz der Niederlage darf sich der CV Mitteldeutschland weiterhin Hoffnungen auf die Direktqualifikation für die Playoffs machen, nachdem noch Duelle mit allen aktuellen Rivalen am Programm stehen.
Am kommenden Sonntag wartet auf Binder und Co. Champions League Starter Generali Haching. Eine Woche später trifft Mitteldeutschland auf den VfB Friedrichshafen. "In kommenden beiden Spielen werden wir versuchen eine Überraschung zu schaffen, leicht wird es sicher nicht. Danach folgend voraussichtlich die entscheidenden Spiele im Grunddurchgang, die wir für uns entscheiden sollten", weiß Binder.

Wohlfahrtstätter schlägt Champions League Starter Roeselare
Mit einem Riesenerfolg startet TopVolley Antwerpen das Volleyballjahr 2013. Gegen Hypo Tirol Innsbrucks Champions League Gegner, Knack Roeselare, gewann Wohlfahrtstätter und Co. Am vergangenen Wochenende auswärts mit 3:1. Somit gelang Antwerpen auch die Revanche für die Niederlage im belgischen Cup-Halbfinale Ende Dezember. "Wir sind mit der Einstellung ins Spiel gegangen, dass wir sie unbedingt besiegen wollen, da sie uns ja im Cup ja erst im Golden Set den Einzug ins Finale verwehrt haben. Gesagt - getan", schildert der Tiroler die Partie vom Wochenende.
Antwerpen liegt nun mit sieben Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger auf Platz drei. "Im Grunddurchgang sind noch fünf Spiele ausständig. Eigentlich bereiten wir uns jetzt aber schon auf die Playoffs vor. Das wir heuer bereits jeden Verein der Liga (inkl. der Champions League Starter) mindestens einmal geschlagen haben, ist schon ein toller Erfolg. Daran wollen wir nun weiter anknüpfen", so ein optimistischer Peter Wohlfahrtstätter.

Schwierige Lage für Schneider und Guttmann
Nicht nach Wunsch verlaufen, ist es hingegen für Philip Schneider und Montpellier. Im ersten Match 2013 gegen kassierte Montpellier gegen Narbonne eine 0:3-Niederlage und liegt nach 14 Spieltagen damit weiterhin auf Platz elf der Tabelle. Bis zum Beginn der Playoffs stehen zwar noch zwölf Spiele am Programm. Aktuell trennen Schneider und Co. Allerdings bereits neun Punkte vom achten und letzten Playoff-Startplatz.
Am kommenden Samstag könnte für Montpellier der Startschuss für eine Aufholjagd fallen. Drei Punkte gegen den Vorletzten der Liga, Toulouse, wären dabei Pflicht.

Ähnlich wie für Philip Schneiders Club Montpellier sieht es derzeit auch für Marcus Guttmanns Verein Altotevere Volley aus. Nach 13 von 22 Spieltagen liegt San Giustino am zehnten Platz. Dieser würde am Ende des Grunddurchgangs ein Duell um einen Playoff-Startplatz mit dem siebtplatzierten Team bedeuten (danach Viertelfinale gegen Ligaersten).
Das Wettkampfjahr 2013 begann für Altotevere mit einer 1:3-Niederlage gegen das Starensemble aus Piacenza (De Cecco, Papi, Fei, Simon, Zlatanov).
Kommendes Wochenende reist San Giustino zu SK Posojilnica Aich/Dobs Europacup Gegner Andreoli Latina.
Nächste Woche treffen Guttmann und Co. auf Trentino. "Auf dieses Match freue ich mich schon besonders", so der Wiener.
- STA


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