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Alle Legionäre siegen!
31.01.2013 14:05

Unsere Stars in Europa, #17

Zass, Binder, Ichovski und Ringseis auf Playoffkurs. Fokus für Wohlfahrtstätter schon auf Meisterrunde.

Mitteldeutschland und Bühl weiter auf Playoff-Kurs
Wichtige Siege im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation feierten am vergangenen Wochenende CV Mitteldeutschland und TV ingersoll Bühl.
Oliver Binder und Phillip Ichovski setzten sich gegen Pokalfinalisten und direkten Konkurrenten Moers mit 3:0 durch. Binder freut sich über den Sieg, sieht aber auch die Begleitumstände: "Moers musste drei Stammspieler vorgeben. Das hat sie ziemlich geschwächt. Wir haben die Chance genutzt und unser Spiel durchgezogen. Besonders in der Block- und Feldabwehr haben wir neuerlich gut gearbeitet und sind dadurch zu einem relativ leichten Sieg gekommen."
Gegen den Tabellenvorletzten VC Dresden sollen die nächsten zwei Punkte folgen: "Wir spielen vor heimischem Publikum und wollen neuerlich als Sieger vom Feld gehen, um den sechsten Tabellenplatz weiter zu verteidigen", blickt Binder in Richtung des kommenden Meisterschaftsduells.
Der TV ingersoll Bühl liegt derzeit am fünften Platz und damit zwei Zähler vor CV Mitteldeutschland. Dass ein Duell mit einem Abstiegskandidaten auch Tücken haben kann, zeigt der knappe 3:2-Erfolg gegen den VC Dresden am vergangenen Wochenende. Erst im Tie-Break konnten sich die Bühler auswärts zwei Punkte sichern und mussten bis zuletzt zittern, wie auch Florian Ringseis bestätigt: "Wir haben uns wirklich schwer getan und müssen mit den zwei Punkten zufrieden sein. Gegen Meister Berlin haben wir nun nichts zu verlieren und wollen befreit aufspielen. Vielleicht geht sich dann der eine oder andere Satz aus!"
Aufgrund der jüngsten Erfolgsserie liegen im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation derzeit alle Trümpfe bei den Bühlern. Vom siebten Platz trennen sie derzeit vier Punkte. Für die siebtplatzierten Rottenburger scheinen in den verbleibenden vier Spielen allerdings nur mehr zwei Siege und vier Punkte realistisch, nachdem sie sowohl noch auf den regierenden Meister aus Berlin als auch auf den VfB Friedrichshafen treffen.
Stichwort Friedrichshafen. Thomas Zass und Co. sind nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen den CV Mitteldeutschland wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Mit Ausnahme des dritten Durchgangs dominierten die Häfler auf die gesamte Spieldauer und holten sich einen klaren 3:1-Sieg. Thomas Zass glänzte neuerlich als Topscorer seiner Mannschaft.
Aufgrund der 1:3-Niederlage von Generali Haching beim TV Rottenburg dürfen sich die Friedrichshafener auch wieder Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz machen. Ein Sieg im Rückspiel gegen die Hachinger (10. Februar, Anm.) könnte die Häfler in der Tabelle einen Platz nach oben bringen.

Antwerpen kann sich bereits voll auf die Playoffs konzentrieren
Die Teilnahme an den Playoffs steht für TopVolley Antwerpen und Peter Wohlfahrtstätter bereits seit einiger Zeit außer Frage. Der belgische Meisterschaftsmodus sieht im Anschluss an den Grunddurchgang eine Meisterrunde der sechs bestplatzierten Teams vor. Die Teilnehmer starten mit Bonuspunkten (null bis fünf Punkte) in die Playoffs. Die Top-Zwei der Playoffs spielen im Anschluss eine Finalserie Best-of-Five. Für Antwerpen bedeutet der dritte Platz, der unabhängig von den letzten drei Spielen des Grunddurchgangs bereits feststeht, drei Bonuspunkte.
Die restlichen Spiele des Grunddurchgangs kann Antwerpen somit bereits als Vorbereitung für die Playoffs betrachten und sich in aller Ruhe vorbereiten.
Darunter fällt auch der Sieg gegen den Tabellenletzten Waasland am Mittwoch. "Wir hatten leichtes Spiel und unser Trainer hat mehrere Spieler geschont. Ein perfekte Gelegenheit allen Spielern Spielpraxis zu geben", kommentiert Wohlfahrtstätter den 3:0-Erfolg.

Wichtige Siege für Montpellier und Altotevere Volley
Im Kampf um die Playoff-Teilnahme gelang Philip Schneider und Montpellier am vergangenen Wochenende ein wichtiger Erfolg. Gegen den Tabellenvierten AS Cannes schaffte Montpellier einen 3:1-Auswärtserfolg und gab damit ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Der Vorarlberger trug acht Punkt zum Erfolg bei.
Neun Spieltage vor Ende des Grunddurchgangs fehlen Montpellier sieben Punkte auf den achten Platz, der die Playoff-Qualifikation bedeuten würde. Die kommenden beiden Gegner in der Liga heißen Sete und Tours und führen derzeit die Tabelle an. Ein weiterer Sieg in einem dieser Spiele könnte für Montpellier die Basis für eine Aufholjagd zum Ende des Grunddurchgangs sein.

Nach vier sieglosen Spieltagen schaffte auch Marcus Guttmann und Altotevere Volley am vergangenen Sonntag den ersten Erfolg. Gegen Perugia setzte sich Altotevere nach 135 Minuten Spielzeit knapp mit 3:2 durch. Sechs Spiele vor dem Ende des Grunddurchgangs liegen Guttmann und Co. damit weiterhin am zehnten Tabellenrang. Dieser Platz würde aktuell ein Duell mit dem Siebten Andreoli Latina (Best-of-three) um einen Playoff-Platz bedeuten. Während der achte Platz für Altotevere Volley bereits außer Reichweite scheint (zehn Punkte Abstand, Anm.), ist der neunte Rang weiterhin möglich (vier Punkte Abstand, Anm.).
Am kommenden Wochenende gilt es vorerst das elfplatzierte Team, Marmi Lanza Verona, auf Abstand zu halten. "In der Hinrunde haben wir 3:0 gewonnen. Diesen Erfolg wollen wir unbedingt wiederholen, um die Chance auf den neunten Platz weiterhin aufrecht zu erhalten", berichtet Guttmann.
- STA


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