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Sechs Herren und eine Dame im Ausland
05.09.2013 15:51

Saisonstart für \"Unsere Stars in Europa\"

Die Serie \"Unsere Stars in Europa\" startet heute in die dritte Saison. Aus dem Herrennationalteam mit dabei: Thomas Zass, Philipp Kroiss, Philip Schneider, Aleksandar Blagojevic, Florian Ringseis und Marcus Guttmann. Besonders freut uns auch, dass mit Sophie Wallner heuer eine weibliche Teamspielerin den Sprung ins Ausland geschafft hat (BEL).

Stolz sind wir natürlich auch auf unsere Nationalspieler, die mit heimischen Vereinen in der CEV Volleyball Champions League auf absolutem Topniveau aktiv sein werden. Über Oliver Binder und Peter Wohlfahrtstätter (SK Posojilnica Aich/Dob) sowie Alexander Berger, Lorenz Koraimann und Alexander Tusch (Hypo Tirol Volleyballteam) werden wir laufend in Newsletter- sowie auf Homepage-Artikeln berichten.

Den österreichischen TeamspielerInnen im Ausland statten wir wie in den vergangenen beiden Jahren wöchentlich einen virtuellen Besuch ab und begleiten sie über die gesamte Saison hinweg.

Sophie Wallner in Belgien aktiv
Mit Sophie Wallner hat nach einiger Zeit auch wieder eine Spielerin der Damenauswahl den Sprung ins Ausland geschafft. Die Deutschlandsbergerin spielt nach Stationen bei SVS Post Schwechat und ASKÖ Linz-Steg in der kommenden Saison beim belgischen Klub Volley Oxyjeunes Sodraep Farciennes. Wallner berichtet über ihren Klub: \"Der Verein ist vergangenes Jahr in die erste Liga aufgestiegen und will sich unter den Top vier etablieren. Mit mir zusammen spielen drei Spanierinnen, eine Tschechin und eine Polin sowie junge Belgierinnen.\"
Das Umfeld beschreibt die Steirerin als professionell. \"Das Klima im Verein ist familiär. Gearbeitet wird aber sehr zielstrebig. Drei Physios kümmern sich abwechselnd um uns. Für das Athletiktraining steht ein zusätzlicher Trainer zur Verfügung. Der Coach und sein Co-Trainer haben gemeinsam in der belgischen Liga gespielt und harmonieren sehr gut.\"
Die Vorbereitung läuft laut Wallner bislang ebenfalls nach Wunsch. \"Die Trainings und Testspiele haben gut geklappt. Jetzt bin ich schon auf das Niveau der belgischen Liga gespannt. Bei den Heimspielen wird übrigens mit rund 500 Fans gerechnet!\"

Frankreich, Griechenland, Italien und Deutschland
Das sind die vier Länder, in denen heimische Akteure zukünftig versuchen zu punkten bzw. im Fall der beiden Liberos Philipp Kroiss und Florian Ringseis zu vermeiden.
Besonders spannend ist die österreichische Außenstelle in Montpellier. Dort spielen künftig Philip Schneider und Philipp Kroiss Seite an Seite. Übrigens nicht zum ersten Mal, schließlich haben beide bereits eine gemeinsame Saison bei den hotVolleys hinter sich.
Unter der Regie von Neo-Coach und Trainerlegende Philippe Blain schwitzen die beiden nunmehr seit drei Wochen. Kroiss berichtet von seinen ersten Eindrücken. \"Dank Philip hab ich mich bereits super eingelebt. Ich wohne wenige Minuten von der Halle entfernt, etwas außerhalb des wunderschönen Stadtzentrums. Ein paar Mal hab ich mich mit meinem nagelneuen Auto (;)) bereits verfahren, aber das bekomm ich noch in den Griff. Neben Volleyball arbeite ich derzeit besonders daran meine Französisch-Kenntnisse zu verbessern. Sonst komme ich mir noch länger als Außerirdischer vor.\"
Angesprochen auf den neuen Trainer meint der Oberösterreicher. \"Er verlangt einiges, vergisst dabei aber auch nicht auf den Humor. Grundsätzlich legt er viel Wert auf Technik und Taktik. Für mich ungewöhnlich ist, dass wir mitten in der Vorbereitung vier Tage frei haben. Dafür trainieren wir sonst auch mal gerne dreieinhalb Stunden oder legen zwei lange Einheiten pro Tag ein. Die ersten Testspiele sind auch ohne unsere drei französischen Nationalspieler und den verletzten Argentinier gut verlaufen. Und ja es stimmt: In Frankreich muss man die Punkte tatsächlich dreimal machen. Alle Teams verteidigen grandios.\"

Zass in Griechenland angekommen
Auf der griechischen Insel Syros (knapp 100km von Athen entfernt, Anm.) wird in der kommenden Saison Thomas Zass auf Punktejagd gehen. Nach einem Jahr am Bodensee, lebt der Tiroler nun direkt am Meer. Den Vergleich der Fähren gewinnt klar Griechenland: \"Wir werden sicher viele Reisen mit Fähren absolvieren. Im Gegensatz zum Bodensee sind das hier eher Kreuzfahrtschiffe, die vollstes Entertainment inklusive Gastronomie bieten.\"
Auch in Sachen Lebensqualität schlägt Syros Friedrichshafen auf den ersten Blick klar. \"Alle Spieler und die Betreuer leben in einer Hotelanlage mit Pool und Blick auf das Meer. Positiv überrascht bin ich auch von der guten Organisation und dem sehr guten Englisch aller Spieler.\"
Sportlich zeigt sich Zass ebenfalls zufrieden: \"Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck. Der Stil des Trainers gefällt mir ebenfalls sehr gut.\"
Gewöhnungsbedürftig sei einzig der Verkehr. \"So viele Motorräder vor, hinter und neben dir habe ich sonst noch nirgends erlebt. Hier gibt es außerdem den einzigen Kreisverkehr Griechenlands, bei dem die sich im Kreisverkehr befindende Person Vorrang geben muss. Sehr amüsant finde ich, dass man mit Warnblinker nahezu überall parken kann. Das macht alles viel leichter!\"

Ringseis wieder in Bühl aktiv
Für den Wiener Florian Ringseis hat beim TV ingersoll Bühl im August die zweite Saison begonnen. So berichtet Ringseis auch vom herzlichen Wiedersehen im Verein. \"Ich bin heuer empfangen worden, als würde ich schon seit Ewigkeiten hier spielen.\" Kein Wunder. Immerhin wurde die restliche Mannschaft beinahe komplett neu zusammengestellt. \"Wir haben neun neue Spieler sowie einen Athletiktrainer dazubekommen. Der zeigt uns momentan ziemlich unsere Grenzen auf.\"
In der Meisterschaft haben sich die Bühler neuerlich einiges vorgenommen. \"Wir sind im Schnitt zwar etwas jünger als zuletzt, verfügen aber über mehr internationale Erfahrung. So stehen zehn von 14 Spielern im Kader diverser Nationalteams. Das wird heuer auch sehr wichtig sein. Schließlich spielen wir erstmals in der Vereinsgeschichte im CEV Cup.\"

In der kommenden Woche blicken wir zu unseren Stars in Italien. Aleksandar Blagojevic hat den Sprung in die Serie A1 geschafft und spielt für Exprivia Molfetta. Marcus Guttmann wechselt mit seinem bisherigen Trainer in die A2 zu Globo BP del Frusinate Sora. - STA


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