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Ligastart für Blagojevic und Guttmann
24.10.2013 14:54

Unsere Stars in Europa,#8

Trotz zwei Niederlagen bilanzieren die beiden Italien-Legionäre Aleksandar Blagojevic und Marcus Guttmann nach dem ersten Spieltag in der Serie A1 und A2 positiv. Siege der Auslandsösterreicher gibt es hingegen aus Frankreich, Deutschland und Griechenland zu vermelden. Belgien-Export Sophie Wallner kämpft momentan hart, um mit ihrer Mannschaft auf die Siegerstraße zurückzukehren.

Blagojevic punktet gegen Macerata
Schwer beeindruckt zeigt sich Aleksandar Blagojevic nach dem ersten Serie A Match mit seinem Team Molfetta beim italienischen Spitzenteam Lube Banca Marche Macerata.
"Die Halle war ausverkauft und die Fans haben für super Stimmung gesorgt. Unsererseits war ein ganzer Fanbus mit dabei.“ Das Spiel ging zwar mit 0:3 verloren. Gegen ein Team vom Format Maceratas ist das laut Blagojevic aber kein Beinbruch. "Ich denke wir haben gut gespielt. Besonders gegen die Hinterfeld- und Schnellangriffe konnten wir aber nicht viel entgegenhalten. In der Annahme hatten wir zeitweise auch ziemlich zu kämpfen."
Blagojevic selbst wurde im zweiten Satz eingewechselt und scorte im zweiten Anlauf. "Zuerst war ich etwas übermotiviert und wollte am Weltklasse-Dreierblock Zaytsev/Podrascanin/Kurek diagonal vorbeischlagen. Der Ball kam ziemlich schnell zurück. Die zweite Chance hab ich aber genützt und gegen Kurek Block-Aus geschlagen."
Nächstes Wochenende erwartet Molfetta der nächste schwere Gegner. "Citta de Castello hat mit dem 3:1-Sieg gegen die Startruppe aus Piacenza für eine große Überraschung gesorgt", weiß der Wiener.

Punkt für Guttmanns Team Sora
Trotz der 2:3-Niederlage gegen B-Chem Potenza Picena zeigt sich Marcus Guttmann mit dem Spiel zufrieden. "Wir haben im Grunde gut gespielt, oft dominiert, aber dann in den wichtigen Phasen dumme Fehler gemacht", resümiert der Wiener. Guttmann selbst spielt drei Sätze und kommt auf acht Punkte. "Meine Leistung war sicher nicht schlecht. Aber es bleibt noch viel Luft nach oben."

Nächster Kampfsieg für Montpellier
"Langsam glaub ich wirklich, dass es in der Liga keinen einzigen Gegner gibt, der etwas abfällt", meint Philipp Kroiss nach dem 3:2-Sieg über Toulouse. Gemeinsam mit Philip Schneider (16 Punkte, Anm.) gelingt mit Montpellier der zweite Sieg im vierten Match.
Begonnen hat das Spiel laut Kroiss jedoch denkbar schlecht. "Im ersten Satz haben sie uns aus der Halle geschossen und im Sideout fehlerlos gespielt. Im zweiten Durchgang sah es ähnlich aus und wir waren bereits 22:19 hinten. Dann kommt unser Mitspieler Lynell zum Service, serviert bis 25:22 durch und wir gewinnen aus heiterem Himmel."
Fortan bekam Montpellier das Match immer besser in den Griff. So ging der dritte Satz klar an Kroiss und Co. "Leider haben wir im vierten Satz bei 18:18 plötzlich Probleme am Sideout bekommen und mussten den Durchgang abgeben. Im Fünften haben wir zum Glück die Nerven behalten und knapp mit 15:13 gewonnen. Letztlich haben aber nur Kleinigkeiten für uns entschieden."
In dieser Woche steht aufgrund der Europacup-Bewerbe zum ersten Mal nur ein Match am Programm. Montpellier kommt die Pause gerade recht. "Wir müssen noch immer einige Abstimmungsprobleme beheben. Wenn man alle drei, vier Tage spielt, bleibt kaum Zeit daran zu arbeiten."
Nächster Gegner ist Beauvais. Mit den beiden Belgiern Depestele und Van den Dries sowie den Tschechen Kral und Hudecek treffen die beiden Österreicher auf alte Bekannte aus der CEV European League und der EM-Qualifikation.

TV Ingersoll Bühl schlägt VfB Friedrichshafen und gewinnt im Europacup
"3:2 gegen Friedrichshafen gewonnen", berichtet Florian Ringseis euphorisch. Bühl blieb damit im Spitzenmatch der Runde gegen die Häfler auch im zweiten Ligamatch unbesiegt. Ringseis, der mehrmals eingewechselt wurde, beschreibt das Match als einen offenen Schlagabtausch. "Zuerst einen Satz hinten. Dann plötzlich 2:1 vorne und am Ende doch ein Tie-Break. Im fünften Satz haben wir nicht unverdient, wohl aber glücklich gewonnen. Die letzte Schiedsrichterentscheidung war nämlich sehr strittig und ist gegen Friedrichshafen ausgefallen. Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden. Die Videoanalyse hat dennoch viele Punkte aufgezeigt, die wir rasch verbessern müssen."
Erfreulicherweise setzte sich der Erfolgslauf der Bühler am Mittwoch auch im CEV Volleyball Cup fort. Vor heimischem Publikum besiegten sie das niederländische Team Zwolle mit 3:1 und haben damit eine ideale Ausgangssituation für das Rückspiel kommende Woche. Im Fall eines Aufstiegs erwartet Bühl voraussichtlich ein Duell mit Bre Banca Lanutti Cuneo (ITA).

Erster Ligaerfolg für Zass
Der Tiroler Thomas Zass schaffte am vergangenen Freitag mit Syros den ersten Erfolg in der griechischen Volleyleague. Mit 21 Punkten trug Zass entscheidend zum 3:2-Heimerfolg seiner Mannschaft gegen das starke Athener Team Olympiacos bei. "Es war ein tolles Spiel vor ausverkaufter Halle. Für uns war der Sieg nach der unglücklichen Niederlage vergangene Woche natürlich sehr wichtig. In Kifissia wollten wir schließlich keine Punkte verlieren."
Für Syros geht es Samstag mit dem nächsten Auswärtsmatch weiter. Die Reise nach Thessaloniki beschreibt Zass als kleine Odyssee. "Das wird richtig lang. Zuerst vier Stunden in der Fähre. Danach noch acht bis neun Stunden Busfahrt. Zum Glück hatten wir dieses Wochenende mal etwas länger frei und konnten gut uns gut erholen. Diese Woche wird ziemlich anstrengend!"

Wallner verliert gegen Liga-Spitzenreiter
Gegen den aktuellen Tabellenführer und oftmaligen belgischen Champion Asterix Kieldrecht, musste sich am vergangenen Samstag Sophie Wallners Mannschaft VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes mit 1:3 geschlagen geben.
Als größte Problem hat die Steirerin die aktuell dünne Personaldecke ihrer Mannschaft ausgemacht. "Erwischt eine von den Hauptangreiferinnen ein schlechten Tag, können wir das praktisch nicht kompensieren. Jetzt ist noch dazu eine sehr intensive Phase mit vielen Matches, wo so etwas noch leichter passieren kann."
Wallner bleibt jedoch bei ihrer ursprünglichen Meinung. "Wenn unsere Grundsechs ihre Leistung über das ganze Spiel abruft, können wir gegen jeden gewinnen!"
Nächste Chance zu punkten gibt es bereits am kommenden Sonntag im Duell mit dem aktuellen Tabellenvierten VC Oudegem A.
- STA


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