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Zass und Guttmann Topscorer
07.11.2013 16:15

Unsere Stars in Europa,#10

Florian Ringseis ist mit dem TV Ingersoll Bühl in der deutschen Volleyball Liga weiterhin erfolgreich unterwegs. Ähnlich steht es um Marcus Guttmann und Thomas Zass in der italienischen A2 sowie der griechischen Volleyleague. Philipp Kroiss und Philip Schneider schaffen im französischen Cup zwar den Aufstieg, müssen sich in der Meisterschaft geschlagen geben. Sorgenkind ist aktuell Sophie Wallner mit ihrem Klub, VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes.

Guttmann Topscorer für Sora
Marcus Guttmann scheint im dritten Match seines Klubs Sora gegen die bislang ungeschlagene Mannschaft Cantu als Topscorer auf.. Mit 21 Punkten war der Wiener entscheidend am 3:1-Sieg beteiligt. Trotz der tollen Leistung bleibt Guttmann bescheiden. "Mir wurde es am Angriff nicht sehr schwer gemacht zu punkten. Statt dem knapp 2,10 Meter großen Diagonalspieler stand mir am Block immer der nur 1,80 Meter große Aufspieler gegenüber."
Als Knackpunkt sieht Guttmann den dritten Satz. "Im zweiten Satz haben wir kollektiv aufgehört zu spielen. Nach der Satzpause haben wir uns aber wieder zusammengerissen und das Ruder herumgerissen. Cantu ist an sich besser einzuschätzen. Gegen uns haben sie es aber nicht gezeigt." Im nächsten Match wartet das bisher punktlose Team Castellana Grotte.
Aleksandar Blagojevic bekam es mit Molfetta mit dem italienischen Spitzenteam Trentino zu tun. Obwohl das Match mit 0:3 verloren ging, berichtet Blagojevic von einer guten Leistung seiner Mannschaft. "Im ersten und zweiten Satz lagen wir jeweils bis zum Satzende in Führung. Dann leitete Sokolov mit seinen Services jedes Mal die Wende ein. Im dritten Durchgang war die Luft draußen und wir konnten nicht mehr dagegenhalten."
Blagojevic wurde im dritten Ligamatch in der Serie A1 im dritten Satz kurz eingewechselt, blieb aber ohne Punkterfolg.
Schon am Sonntag trifft Molfetta mit Cuneo auf den nächsten hochkarätigen Gegner.

Montpellier im Cup aufgestiegen
Als schwer umkämpft beschreibt Libero Philipp Kroiss das Zweitrunden-Cupmatch gegen den Zweitligisten Canteleu. "Im ersten Satz sind wir fast schon traditionell schlecht gestartet. Danach hatten wir das Match voll im Griff und haben die folgenden beiden Durchgänge klar gewonnen. Leider sind wir dann etwas nachlässig geworden und so musste ein Tie-Break die Entscheidung bringen. Schneider und Lynell wurden dann erstmals im Match eingesetzt und haben mit ihrer Klasse den 3:2-Sieg sichergestellt. Zufriedenstellend war die Leistung aber keinesfalls."
Zwei Tage zuvor kassierte Montpellier auf Korsika gegen Ajaccio eine 1:3-Niederlage. Den Spielverlauf sieht Kroiss ähnlich wie im Cupmatch. "Nach dem schlechten Start sind wir im zweiten Satz gut reingekommen und haben uns den Durchgang geholt. Im Dritten lagen wir zu Beginn noch vorne. Dann ging leider nicht mehr viel."
Kroiss berichtet außerdem vom berüchtigten Publikum auf Korsika. "Die Zuschauer sind wahrlich keine Sportsmänner. Man wird ständig ausgepfiffen, beschimpft und sie machen sich über einen lustig. Unsere Leistung war unabhängig davon trotzdem unzureichend. Wir haben vor allem viele taktische Vorgaben absolut nicht eingehalten."
Kommendes Wochenende kann Montpellier wieder auf den Heimvorteil setzen. Zu Gast ist Tabellennachbar Saint Nazaire.

Zass sechstbester Scorer der griechischen Liga
Auf stolze 73 Punkte bringt es Thomas Zass nach vier Spielen in der griechischen Volleyleague. Damit liegt er im aktuellen Ranking der Topscorer an der sechsten Stelle. Im Ranking der Blocker rangiert der Tiroler mit 13 Punkten sogar am fünften Platz.
Drei davon schaffte Zass beim jüngsten 3:0-Sieg von Syros in der vierten Spielrunde. Mit Ausnahme des ersten Satzes dominierten die Gastgeber die Begegnung klar.
Weniger gut lief es hingegen im Hinspiel des CEV Challenge Cups in Weißrussland gegen Shakhtar Soligorsk. Auswärts mussten sich Zass und Co. mit 1:3 geschlagen geben. Zass 21 Punkte konnten die Niederlage nicht verhindern. Beim Rückspiel am 27.11. muss Syros nun zumindest mit 3:1 gewinnen, um einen Golden-Set erzwingen zu können.

Bühl atmet durch
Nach den intensiven vergangenen Wochen in der Meisterschaft und im Europacup, darf sich der TV Ingersoll Bühl auf das erste spielfreie Wochenende seit Saisonstart freuen. "Seit Saisonbeginn hatten wir keinen Tag frei. Jetzt ist es endlich soweit", schildert Deutschland-Export Florian Ringseis.
Am vergangenen Wochenende hatten die Bühler gegen den Moerser SC schwer zu kämpfen. Erst nach fünf Sätzen gingen die Gastgeber aus Bühl als Sieger vom Feld. Ringseis wurde in jedem Satz eingewechselt, blieb jedoch ohne Punkterfolg. Der Wiener resümiert selbstkritisch. "Moers hat gut gespielt, wir haben leider zu viele Fehler begangen und uns dadurch das Leben selbst schwer gemacht. Ausschlaggebend für unseren Sieg war am Ende unsere Ersatzbank. Wir hatten einfach mehr Wechselmöglichkeiten."
Nach dem spielfreien Wochenende steht kommenden Mittwoch der erste Pokalauftritt am Programm. Gegner ist der Zweitligist L.E. Volleys aus Leipzig.

Wallner mit Farciennes am Tabellenende
"Wir können die Niederlagen-Serie momentan einfach nicht brechen. Es gibt zu viele vereinsinterne Probleme", schildert Belgien Legionärin Sophie Wallner die aktuelle Situation bei ihrem Klub VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes.
Ein Derby-Sieg am kommenden Wochenende gegen Dauphines Charleroi würde VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes damit gerade recht kommen. "Das ist ein wichtiges Spiel für beide Teams. Wir sind die einzigen Vereine aus dem Süden Belgiens und die Klubs mit den meisten Legionären in der Liga.Im Norden befinden sich die besten Volleyballakademien des Landes, daher verzichten die meisten Vereine auf Legionäre, da die jungen Spielerinnen somit wirklich eine gute Ausbildung bekommen", erklärt die Steirerin die Bedeutung dieses Spiels.
Auch aus einem anderen Grund erwartet Wallner eine spannende Begegnung. "Der Coach von Charleroi ist Trainer der spanischen Damenauswahl. Ihre Libera zählt so wie unsere Kapitänin zum spanischen Aufgebot. Noch dazu kennen sich beide Teams sehr gut." - STA


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