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Bühl im CEV Cup souverän
16.01.2014 15:52

Unsere Stars in Europa,#19

Florian Ringseis sorgte mit dem TV Ingersoll Bühl in der abgelaufenen Woche für die beiden einzigen Erfolge eines ÖVV-Auslandsakteurs. Sowohl in der Meisterschaft als auch im CEV Cup Viertelfinale setzte sich Bühl souverän mit 3:0 durch. Demgegenüber stehen drei Niederlagen der vier weiteren rotweißroten Exporte in Belgien, Frankreich und Griechenland.

Tabellenführer für Montpellier zu stark
In toller Form präsentierte sich der aktuelle Tabellenführer der französischen Ligue A, Paris Volley, am vergangenen Wochenende beim Gastspiel in Montpellier. So steht für Philipp Kroiss und Philip Schneider eine klare 0:3-Niederlage zu Buche. Einzig im ersten Durchgang konnte Montpellier bis zuletzt an den starken Hauptstädtern dran bleiben (27:29). "Da haben wir super mitgespielt und sogar Satzbälle gehabt. Die Chancen haben wir leider kläglich vergeben (Service außerhalb der Antenne, blockfreier Angriff ins Aus)", schildert Kroiss.
In den beiden folgenden Sätzen sahen sich Kroiss und Co. schnell im Rückstand. Besonders am Angriff zeigte sich Paris trotz in etwa gleicher Annahmeleistung deutlich überlegen (55% zu 38% Erfolgsquote). "Paris ist für mich die bislang stärkste Mannschaft. Am Angriff sind sie eine echte Macht", bestätigt Kroiss die Eindrücke der Statistik.
An der Niederlage konnte im übrigen auch Philip Schneider, der mit zehn Punkten einmal mehr zum Topscorer seines Teams avancierte, nichts ändern.
In der Tabelle hatte die Niederlage für Kroiss und Co. keine unmittelbare Auswirkung. Montpellier rangiert nach dem Auftakt der Rückrunde weiter auf Platz sieben. Leader Paris hält gemeinsam mit Ajaccio bei 31 Punkten.
Kommenden Samstag erwartet Montpellier mit dem Tabellendritten Tours bereits die nächste schwere Aufgabe.

Bühl festigt Platz unter Top vier der DVL
Der TV Ingersoll Bühl schaffte am vergangenen Samstag im zehnten DVL-Match den achten Sieg. Das Team von Florian Ringseis liegt damit vorerst weiter auf Platz drei. Während der amtierende Meister aus Berlin die Bühler mit einem Spiel weniger noch überholen kann, liegen die weiteren Verfolger bereits relativ deutlich zurück.
Der jüngste 3:0-Erfolg gelang gegen den Tabellenachten aus Coburg. Ohne große Mühe ging die Partie an die Gastgeber aus Bühl. Ringseis kam dabei im dritten Satz kurzzeitig zum Einsatz.
Der Sieg bedeutete gleichzeitig eine perfekte Generalprobe für das gestrige CEV Cup Viertelfinal Heimspiel gegen PAOK Thessaloniki.
Was die Bühler in diesem Match erwarten würde, konnten sie dennoch wohl kaum vorhersehen. Ringseis berichtet: "Eigentlich war das Match Nebensache. Die Griechen sind mit circa 500 Fans angereist, die bereits eine Stunde vor Spielbeginn richtig losgelegt haben. Während dem Spiel hat es von Fans bis hin zu Knallkörpern am Spielfeld alles gegeben. Zum Glück sind unsere Fans dem friedlich gegenübergestanden und haben sich super verhalten."
Auch die Spieler ließen sich offensichtlich nur wenig beeindrucken. Bühl setzte sich so im Hinspiel klar mit 3:0 durch. Im Rückspiel reichen den Bühlern somit bereits zwei Sätze zum Aufstieg. Gelingt das Vorhaben, bekommt man es in der nächsten Runde mit Paris Volley zu tun.

Zweite Saisonniederlage für Zass
Zum Beginn der Rückrunde in der griechischen Volleyleague musste sich Thomas Zass mit Syros zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Gegen den Tabellenvierten Kifissia unterlag Syros vor heimischem Publikum trotz zwölf Scorerpunkten des Tirolers mit 0:3. Zum Verhängnis dürfte Syros dabei vor allem die höhere Eigenfehlerquote (5:1 Annahme- bzw. 10:5 Angriffsfehler) geworden sein.
Am zweiten Tabellenrang ändert sich trotz der Niederlage nichts. Allerdings sind die beiden Verfolger Olympiacos und Kifissia bis auf einen bzw. zwei Punkte an Syros herangekommen.
Mit einem Sieg im nächsten Ligamatch gegen Olympiacos könnte sich der Abstand zu den Hauptstädtern jedoch schon in Kürze wieder vergrößern.

Wallner hofft auf Aufwärtstrend
Das erwartet schwere Match gegen den Tabellenvierten der belgischen Liga A, Oudegem, ging für Sophie Wallner am vergangenen Samstag mit 0:3 verloren. "Das war leider ein schlechtes Spiel von uns. Wir waren immer ein paar Punkte hinten und hatten nie wirklich eine Chance das Spiel zu gewinnen. Spielentscheidend war, dass wir ihre dominante Diagonalangreiferin einfach nicht unter Kontrolle bringen konnten."
Grund zur Hoffnung für die kommenden Matches gibt es laut Wallner dank der neuen Spielerin in den Reihen ihrer Mannschaft. "Sie wurde im zweiten Satz eingewechselt und konnte ein paar Punkte beisteuern. Am Samstag geht es gegen Amigos Zoersel auswärts. Wieder keine leichte Aufgabe, nachdem dieses Team als extrem verteidigungsstark gilt. Ein Sieg ist dennoch möglich. Erst recht mit unserer neuen Spielerin", lautet Wallners Einschätzung. - STA


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