Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
 
Bühl fixiert CEV Cup Aufstieg
23.01.2014 14:53

Unsere Stars in Europa,#20

Wie schon in der vergangenen Woche sorgte Florian Ringseis mit dem TV Ingersoll Bühl für den einzigen Sieg eines ÖVV-Auslandsakteurs. Der 3:2-Erfolg im CEV Cup Rückspiel gegen PAOK Thessaloniki bedeutet für die Bühler gleichzeitig den Aufstieg in die Challenge Phase, wo sie nun auf Paris Volley treffen. Knappe Niederlagen mussten hingegen Thomas Zass, Philipp Kroiss und Philip Schneider sowie Sophie Wallner hinnehmen.

Ringseis kann bei Kroiss spionieren
Der TV Ingersoll Bühl nutzte die perfekte Ausgangslage nach dem 3:0-Heimerfolg im CEV Cup gegen PAOK Thessaloniki gestern Abend aus, um den Aufstieg in die Challenge Phase sicherzustellen. Der Hexenkessel in Thessaloniki entpuppte sich laut Ringseis als weniger schlimm als erwartet. "Da waren wesentlich weniger und ruhigere Fans als bei uns in Deutschland.“ Im Match blieben die Bühler ebenfalls cool und stellten bereits nach dem dritten Satz den Aufstieg sicher. „Ich denke die besseren Wechselmöglichkeiten in unserem Team haben den Unterschied ausgemacht", äußerst Ringseis, die aus seiner Sicht entscheidenden Gründe.
Trainer Ruben Wolochin schenkte Ringseis und einige weiteren Wechselspielern im vierten und fünften Satz Spielpraxis. Nach dem knappen Verlust des vierten Satzes holten sich die Bühler den fünften Durchgang mit 15:12. Ringseis bot eine starke Annahmeleistung und steuerte einen Punkt bei.
Anfang Februar geht es mit dem Duell gegen den Leader der französichen Liga, Paris Volley, weiter. Ein Team, das auch AUSTRIA Volleyballteam Kollege und Montpellier Akteur Philipp Kroiss bestens kennt. Erst kürzlich kassierten Kroiss und Schneider eine 0:3-Heimniederlage. Kroiss schwärmte dabei vor allem von den offensiven Qualitäten der Hauptstädter: "Meiner Meinung nach, verfügt Paris über den stärksten Angriff der Liga."
Bis es auf der europäische Bühne wieder ernst wird, erwarten Bühl auch in der DVL wichtige Matches. Gegen den VfB Friedrichshafen reichte es am vergangenen Wochenende nicht für einen Satzgewinn. Ringseis spielte als Defensivlibero (nur Verteidigung) durch. "Das hat eigentlich sehr gut geklappt. Leider waren wir am Aufschlag zu schwach, um Friedrichshafen in Bedrängnis bringen zu können."
Es folgen nun die Duelle mit dem Tabellennachzügler CV Mitteldeutschland (Samstag) und dem Moerser SC (Mittwoch). Zwei Siege sind in Hinblick auf die Absicherung des Top Vier Platzes trotz der intensiven Belastungen daher fast Pflicht.

Montpellier vergibt Chance
Für Philipp Kroiss und Philip Schneider stand am Samstag das Match gegen den erfolgreichen Champions League Starter Tours (Top 12) am Programm. Obwohl Montpellier weiterhin auf den wichtigsten Angreifer (Lynell) verzichten muss (Knieprobleme) starteten die Südfranzosen furios und holten sich den ersten Durchgang. Im Anschluss kamen die Gastgeber jedoch immer besser in Fahrt und setzten Montpellier vor allem am Service und in der Verteidigung unter großen Druck. "Ab dem zweiten Satz ist ihnen am Service und im Angriff wesentlich mehr gelungen. Obwohl wir im dritten Satz noch einmal vier Punkte in Führung lagen, konnten wir ihrem Druck auf Dauer nicht standhalten. Besonders die Tschechen Konecny und Baranik waren richtig stark", schildert Kroiss die Gründe für die 1:3-Niederlage.
Montpellier rangiert zwar weiter am siebten Platz, Kroiss prophezeit für den restlichen Grunddurchgang jedoch einen harten Fight um die acht Playoff-Startplätze voraus. "Zum vierten Platz fehlen uns sieben Punkte. Zum 13. Platz aber auch nur fünf. Das heißt es wird in den nächsten zwei Monaten ein verdammt heißer Kampf. Ich hoffe wir können am Wochenende beim Tabellenletzten Lyon Boden gut machen. Leicht wird es aber auf alle keinen Fall. Drei Tage später geht es schon im Cup Viertelfinale gegen Chaumont weiter."

Syros verliert Spitzenduell
Mit 18:16 musste sich Syros am vergangenen Wochenende im Tie-Break des Spitzenduells gegen Olympiacos Piräus geschlagen geben. Zuvor lag Syros bereits mit 2:1 in Sätzen in Führung. Die Gastgeber konnten jedoch ausgleichen und sich im Anschluss sogar den Sieg sichern. Thomas Zass berichtet von einem umkämpften Match. "Es war wirklich ein enges Match auf gutem Niveau. Leider hab ausgerechnet ich selbst die beiden letzten Angriffe verhaut." Durch die Niederlage rutscht Syros in der Tabelle zumindest kurzzeitig auf den vierten Platz ab. Während Leader Alexandropolis nunmehr mit fünf Punkten voran liegt, folgen dahinter drei punktegleiche Teams. Wiederum fünf Punkte dahinter rangiert der nächste Verfolger. In Hinblick auf den Playoff-Spielmodus bedeutet Platz vier für Syros derzeit ein Halbfinalduell mit dem Tabellenführer. Zass erklärt: "Hier machen nur die Top Vier in den Playoffs weiter. Der Rest spielt sich die Plätze nach unten aus, hat aber keine Titelchance mehr." Nachdem Syros bis auf Kifissia jedes Team zumindest einmal geschlagen hat, sieht der Tiroler im aktuellen vierten Platz keinen Riesennachteil. "Im Vordergrund steht zunächst die Playoff-Qualifikation. Gelingt uns das, scheint kein Gegner außer Reichweite und die Karten werden neu gemischt."
Am Wochenende geht es für Syros zuhause gegen Aris weiter. Ende Jänner steht mit dem League Cup Final Four die erste Titelentscheidung am Programm.

Wallner hadert mit vergebener 2:0-Satzführung
Wieder nichts mit einem Sieg wurde es für Sophie Wallner und VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes gegen den belgischen Tabellensechsten Gea Happel Amigos Zoersel A. Aus Sicht der Steirerin ist die 2:3-Niederlage vor allem deshalb bitter, weil ihr Team bereits mit 2:0 voran gelegen war.
Der knappe Gewinn des dritten Satzes (25:23) läutete für die Gastgeberinnen aus Zoersel die Wende ein. Satz vier und fünf gingen in der Folge relativ deutlich an Zoersel.
In der Tabelle liegt Farciennes damit weiterhin am neunten und vorletzten Platz. Während das achtplatzierte Team punktegleich ist, fehlen auf Platz sieben bereits sechs Punkte. Von den Top Sechs trennen Farciennes sogar 14 Punkte.
Kommendes Wochenende folgt das Duell mit dem Tabellenzweiten Dauphines Charleroi. - STA


Archiv

errea pointMikasa OutletPowersportsSportministeriumTeam Rot Weiß RotSporthilfeBundes-SportförderungsfondsDenizBank AGdigital.orf.atSommersport-Spot der NADA Austria!NeahoeTicket