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Wallner kehrt auf Siegerstraße zurück
30.01.2014 15:12

Unsere Stars in Europa,#21

Zwei Siege in vier Tagen gelangen Belgien-Akteuerin Sophie Wallner mit ihrem Klub VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes. Besonders erfreulich ist der Sieg gegen den Tabellenzweiten Dauphines Charleroi. Eine gemischte Bilanz gibt es dagegen für Thomas Zass und Florian Ringseis. Philipp Kroiss und Philip Schneider sind mit Montpellier im Jahr 2014 weiter sieglos.

Wallners Team holt auf
Balsam auf der Seele bedeuten die beiden jüngsten Meisterschaftserfolge von VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes in der belgischen Liga A Dames. Nach dem schwierigen Herbst scheint Wallners Klub rechtzeitig vor den Playoffs nun besser in Form. Der 3:2-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Dauphines Charleroi am Samstag passt da genau ins Bild. Vier Tage später folgte gegen den Vorletzten Datovoc Tongeren ein umkämpfter 3:1-Auswärtserfolg. "Der Sieg gegen Charleroi hat uns echt Auftrieb gegeben", berichtet Wallner. Zum siebten Platz fehlen Wallner und Co. nunmehr zwar nur noch vier Punkte. Nachdem im Grunddurchgang nur noch ein Match bevorsteht, ist jedoch keine weitere Platzverbesserung bzw. Verschlechterung möglich.
Das Match gegen den Tabellenfünften Hermes Volley Oostende A ist für die Platzierung daher nur noch nebensächlich.
In Richtung Playoffs weint Wallner einigen vergebenen Chancen nach. "Wir hatten oftmals die Chance zu punkten, konnten sie aber nicht nutzen. Wenn man sieht, dass bis ganz nach vorne immer wieder Überraschungen möglich waren, ist das natürlich besonders schade. Jetzt müssen wir uns gut vorbereiten und ab 15. Februar in den Playoffs voll angreifen."

Intensive Woche für Zass
Samstag Meisterschaft. Dienstag Pokal-Viertelfinale. Freitag Liga-Pokal Halbfinale und Samstag das mögliche Finale. Derzeit ist bei Thomas Zass Klub Syros einiges los.
Die Pflicht erledigten Zass und Co. am Samstag in der griechischen Volleyleague mit Bravour. So wurde der Tabellensechste DP Mars zuhause mit 3:0 klar besiegt. Zass steuerte 17 Punkte zum Erfolg bei. Am Fünf-Punkte-Abstand zum Leader Alexandroupolis änderte der Sieg nichts. Nachdem Kifissia einen Punkt abgab, rückte Syros in der Tabelle aber zwischenzeitlich einen Platz auf und liegt nun am dritten Rang.
Am Dienstagabend stand mit dem Pokal-Viertelfinale gegen Olympiakos Piräus eine wesentlich schwierigere Aufgabe am Programm. "Leider mussten wir uns mit 1:3 geschlagen geben. Besonders vor heimischem Publikum war das natürlich bitter. Viel Zeit zum Nachdenken blieb uns nicht. Am Mittwoch ging es gleich nach Athen, von wo wir weiter nach Alexandroupoli zum Liga-Pokal Final Four reisen."
Dort erwartet Syros am Freitag das Halbfinalduell gegen Lamia. Im Fall eines Sieges dürften Zass und Co. am Samstag im Finale auf die Gastgeber treffen, die ihrerseits im Halbfinale gegen AEK Athen spielen.
In der Meisterschaft geht es für Syros danach erst am 10. Februar weiter.

Bühl fiebert CEV Cup Duell mit Paris entgegen
Kommenden Dienstag trifft der TV Ingersoll Bühl im CEV Cup Viertelfinale auswärts auf Paris Volley. Nach den anstrengenden Wochen in der Meisterschaft und im Europacup, darf Bühl zumindest am kommenden spielfreien Wochenende vor dem Highlight noch einmal kurz durchatmen.
Zuvor standen am Samstag- und Mittwochabend jedoch noch zwei Liga-Matches am Programm. Gegen Nachzügler CV Mitteldeutschland gewann man klar mit 3:0. Gegen den Moerser SC mussten sich die Bühler hingegen mit 2:3 geschlagen geben. "Wir haben uns von Anfang an schwer getan und ihnen ist einfach alles aufgegangen. So sind wir immer einem Rückstand hinterhergelaufen. Zweimal konnten wir das noch drehen, aber im fünften Satz haben sie sich dann zu Recht durchgesetzt und mit 3:2 gewonnen. Immerhin haben wir einen Punkt gerettet", schildert der Wiener, der neuerlich mehrmals eingewechselt wurde.

Schwierige Phase für Montpellier
Im Gegensatz zu Wallner, Zass und Ringseis stehen Philipp Kroiss und Philip Schneider mit Montpellier im neuen Jahr noch ohne Sieg da. Waren die ersten Niederlagen gegen die Topteams aus Tours und Paris noch leichter zu verkraften, schmerzt Kroiss die Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht Lyon dagegen umso mehr. "Im ersten Satz haben wir eine Führung aus der Hand gegeben und sie damit unnötig stark gemacht. Im zweiten Durchgang sind wir durch blöde Fehler nicht bis zum Ende drangeblieben. Besonders bitter war der dritte Satz. Wir haben einen 18:13 Vorsprung verschenkt und mit 30:28 verloren."
Leider konnte sich Montpellier auch im französischen Cup nicht rehabilitieren. Gegen Chaumont setzte es eine deutliche 0:3-Heimniederlage. "Neben Außenangreifer Lynell ist auch noch der zweite Außen, Mika, wegen Schulterproblemen ausgefallen. Somit mussten die zwei Jungen mit mir die Annahme halten. Für den Einen war es das erste Mal überhaupt, dass er am Feld war. Die allgemeine Verunsicherung war deutlich spürbar und es gelang nicht viel", resümiert Kroiss.
Zur nächsten Liga-Begegnung am Wochenende meint der Oberösterreicher. "Wir müssen uns da jetzt selbst rausholen und Toulouse am Samstag daheim schlagen. Dann ist sogar ein Sprung auf den sechsten Platz möglich." - STA


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