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Syros Zweiter im griechischen League Cup
06.02.2014 14:40

Unsere Stars in Europa,#22

Eine bewegte Woche liegt hinter den ÖVV-TeamspielerInnen im Ausland. Thomas Zass erlebte beim griechischen League Cup Final Four einmal mehr das Temperament der südländischen Fans. Florian Ringseis war in der CEV Cup Challenge Phase beim Leader der französischen Liga in Paris zu Gast. Philipp Kroiss und Philip Schneider kämpfen weiter um das erste Erfolgserlebnis mit Montpellier im Jahr 2014. Für Sophie Wallner ist der Grunddurchgang der belgischen Liga zu Ende.

2. Platz für Zass im League Cup
Am vergangenen Wochenende stand für Thomas Zass und seinen Klub Syros das Final Four im griechischen League Cup am Programm. Gespielt wurde beim Tabellenführer in Alexandroupoli. Zunächst schaffte Syros gegen Lamia einen 3:0-Sieg und qualifizierte sich damit für das Endspiel. Zass berichtet von nur einer engen Spielsituation. "Im zweiten Satz hat der Linienrichter mein Service beim Stand von 21:21 aus gegeben. Zum Glück gab es zwei Video-Challenges und wir konnten die Entscheidung prüfen lassen. Wir erwartet bekamen wir recht und konnten uns den Satz holen."
Etwas überraschend traf Syros im Endspiel nicht auf die Gastgeber, sondern auf AEK Athen. Die Hauptstädter waren es auch, die sich mit 3:2 durchsetzten und sich den Titel sicherten. "Nachdem wir in der Meisterschaft mit 3:0 gewonnen hatten, waren wir natürlich enttäuscht", berichtet Zass (21 Punkte).
Wieder einmal geriet der Sport an diesem Wochenende aber fast zur Nebensache. "Die Hallentemperaturen waren unglaublich und lagen konstant bei zehn Grad. Im Finale hat die Polizei sogar die Türen geöffnet um Durchzulüften. Das hat es noch schwieriger gemacht. In Summe waren außerdem 280 Sicherheitskräfte der Polizei, Militärpolizei und einer privaten Sicherheitsfirma vor Ort. Die berüchtigten AEK-Fans wären sonst überhaupt nicht unter Kontrolle zu bringen gewesen. Schlägereien und folgende Verhaftungen ließen sich dennoch nicht vermeiden", schildert Zass leicht verwundert.
Weiter geht es für Syros am Montag gegen Panachaicki. "Wir fokussieren uns jetzt voll auf die Meisterschaft", gibt Zass die Marschroute vor.

Montpellier verliert trotz starker Leistungen von Kroiss und Schneider
Auch im nächsten Anlauf klappte es für Philipp Kroiss und Philip Schneider mit Montpellier nicht mit dem ersten Sieg im neuen Jahr. Gegen Toulouse mussten sich Kroiss und Co. knapp in fünf Sätzen geschlagen geben. Daran konnten auch 29 Punkte des Vorarlbergers Schneider und eine tolle Annahme- und Abwehrleistung des Oberösterreichers Kroiss nichts ändern. Kroiss schildert den Spielverlauf. "Den ersten Satz haben wir relativ deutlich gewonnen. Danach war es über vier Sätze ein Kopf-an-Kopf Rennen. Alle Durchgänge endeten mit nur zwei Punkten Differenz. Im Tie-Break haben wir leider Matchbälle nicht genutzt und dann unglücklich mit 20:18 verloren."
Der gewonnene Punkt hält Montpellier immerhin weiter am achten und letzten Playoff-Startplatz. Kroiss mahnt jedoch zur Vorsicht. "Hinter uns lauern schon einige Teams, die nur einen oder zwei Punkte weniger am Konto haben. Neun Spiele stehen im Grunddurchgang noch bevor. Jedes einzelne kann jetzt den Unterschied ausmachen."
Nächster Gegner ist das fünfplatzierte Team aus Beauvais. Am Freitagabend ist Montpellier bei dem zuhause noch ungeschlagenen Team zu Gast.

Bühl in Paris ohne Satzgewinn
Im Hinspiel der CEV Cup Challenge Phase musste sich der TV Ingersoll Bühl mit Florian Ringseis in Paris mit 0:3 geschlagen geben. Obwohl das Ergebnis auf einen eindeutigen Spielverlauf schließen lässt, präsentierten sich die Bühler im ersten und dritten Satz als keinesfalls chancenlos (-23,-22). Unterstützt durch 100 mitgereiste Fans reichte es am Ende dennoch nicht für einen Satzgewinn. "Der Knackpunkt war der erste Satz. Wir lagen 22:20 voran und sind dann eiskalt ausserviert worden. Danach war Paris am Drücker", beschreibt Ringseis den Spielverlauf.
In Hinblick auf die Ausgangslage für das Rückspiel in Bühl am kommenden Mittwoch, hätte ein Satzgewinn allein keinen Einfluss gehabt. In Bühl müssen Ringseis und Co. nun mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, um einen Golden Set erzwingen zu können.
Dass die Bühler nervenstark sind und dies im Verlauf der Europacup-Saison auch bereits mehrmals unter Beweis gestellt haben, darf als Hoffnungsschimmer für das Rückspiel gewertet werden. Außerdem verweist Ringseis auf die Heimstärke der Bühler. "Zuhause haben wir heuer immer besser gespielt. Unser Publikum ist sensationell. Das wird uns sicher helfen."
In der Meisterschaft dürfte Bühl am kommenden Wochenende eine Nervenschlacht unter normalen Bedingungen erspart bleiben. Gegner TV Rottenburg liegt in der Tabelle aktuell auf Platz sieben und zwölf Punkte hinter den Bühlern. Trotz des Auswärtsmatches sind die Bühler klarer Favorit.

Kurze Verschnaufpause für Farciennes
Mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Hermes Volley Oostende A ging für Sophie Wallner und den VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes am Sonntag der Grunddurchgang der belgischen Liga A Dames zu Ende. Sophie Wallner resümiert: "Nachdem wir uns in der Tabelle weder verbessern noch verschlechtern konnten, hat der Trainer den Wechselspielerinnen Spielpraxis gegeben. In Summe hat aber die Spannung gefehlt."
Nach 18 Spieltagen liegt Farciennes mit fünf Siegen und 16 Punkten am achten Rang.
Am 15. Februar starten die Play Off 2 mit den sechs letztplatzierten Teams. Bis zum 5. April erwarten Wallner und Co. in einer Hin- und Rückrunde weitere zehn Matches. Der Sprung unter die Top Vier ist jedoch in keinem Fall mehr möglich. Das erklärte Ziel ist für Wallner damit klar: "Wir sind im neuen Jahr eindeutig besser drauf und wollen daher unbedingt den fünften Platz schaffen. Das wäre für den Verein im ersten Jahr in der ersten Liga ein tolles Ergebnis."
Los geht es mit dem Heimspiel gegen Gea Happel Amigos Zoersel A. - STA


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