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Guter Playoff-Start für Sophie Wallner
20.02.2014 14:43

Unsere Stars in Europa,#24

Vier Punkte aus zwei Spielen nahm Sophie Wallners Team VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes beim Start der belgischen Play Off 2 mit. In der griechischen Volleyleague rücken die Top Vier rund um Syros und Thomas Zass auf zwei Punkte zusammen. Montpellier muss sich gegen den Drittplatzierten der Ligue A klar geschlagen geben. Den erwarteten 3:0-Erfolg feierte hingegen TV Ingersoll Bühl gegen das Schlusslicht der DVL, VC Dresden.

Fast perfekter Playoff-Auftakt für Wallner
Nahezu ideal ist Sophie Wallners Team VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes in die belgischen Play Off 2 gestartet. Im Kampf um die Plätze fünf bis zehn wird in englischen Wochen gespielt. In den beiden ersten Begegnungen holten Wallner und Co. vier Punkte. Gegen Gea Happel Amigos Zoersel A reichte es immerhin für einen Punkt. Wallner kennt die Gründe für die 2:3-Niederlage: "Es war ein auf und ab unserer Leistung. Im Endeffekt haben wir einfach zuviel Eigenfehler begangen. Wir können gegen dieses Team aber auf jeden Fall gewinnen. Leider ist es uns diesmal noch nicht ganz gelungen!"
Nur drei Tage später folgte gegen Hermes Volley Oostende A das zweite Playoff-Match. Nach einem missglückten ersten Satz, schaffte Farciennes die Wende und sicherte sich drei wichtige Punkte. "Wir haben zu Beginn einfach wieder zu viele leichte Fehler begangen. Zum Glück haben wir uns dann gefangen und konnten gleichzeitig auch die gegnerische Hauptangreiferin mehr und mehr unter Kontrolle bringen. Das war der Schlüssel zum Erfolg!"
Am Sonntag geht es gegen Richa Michelbeke weiter. Dann bleiben bis zum nächsten Match (Datovoc Tongeren) am 2.3. immerhin sechs Tage Pause.

Weiterin Probleme für Montpellier
"Leider wieder nichts neues", berichtet Philipp Kroiss nach dem vergangenen Wochenende. Für Kroiss und Philip Schneider reichte es mit Montpellier neuerlich nicht für den ersten Sieg im Jahr 2014.
Gegen die favorisierte Truppe von Ajaccio lief es vor heimischem Publikum zum wiederholten Mal nicht nach Wunsch. "Im ersten Satz haben wir nicht zeigen können, dass wir während der Woche im Training Fortschritte gemacht haben. Danach kamen wir zwar besser ins Spiel, verloren aber auch den zweiten Durchgang", schildert Kroiss den Spielverlauf und setzt fort: "Besonders bitter war der dritte Satz. Wir führten bereits mit 19:13. Diesen Vorsprung haben wir aber in Windeseile verspielt und noch auf 24 verloren."
Philip Schneider wurde in dieser Begegnung der US-amerikanische Neuzugang vorgezogen. "Er hat gut trainiert, ist im Spiel aber leider nicht in in die Gänge gekommen. Philip hat dann für neuen Schwung gesorgt. Für die Wende hat es dennoch nicht gereicht."
Montpellier rangiert damit nur noch am elften Tabellenplatz. Vom 14. und letzten Platz trennen Kroiss und Co. nur zwei Punkte. Als wäre der Druck nicht schon genug, belasten Montpellier auch neue Verletzungsprobleme. Nach dem ersten Angreifer, Lynell, hat sich auch der zweite Angreifer, Luoaty, unglücklich verletzt. Ein Einsatz am Wochenende ist laut Kroiss sehr fraglich.
Gegen St. Nazaire, unmittelbarer Tabellennachbar von Montpellier (Zwölfter), muss so vielleicht der bislang völlig unerprobte vierte Angreifer aushelfen.

Syros holt trotz Niederlage auf
Obwohl man auch von einer vergebenen Chance sprechen könnte, bringt die 2:3-Niederlage gegen Pamvohaikos, die Insulaner einen Punkt näher an den Tabellenführer, Alexandroupoli, heran. Nachdem der Leader gegen Panathinaikos zuhause mit 0:3 strauchelte, spitzt sich die Tabellensituation weiter zu und die Top Vier trennen nur zwei Punkte voneinander.
Sechs Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs hält Syros am dritten Platz und hat auf Platz fünf immerhin acht Punkte Vorsprung.
Thomas Zass 26 Punkte konnten die Niederlage nicht verhindern. "Vor allem in der Annahme hatten wir große Probleme. Das hat den Spielaufbau sehr erschwert", schildert der Tiroler.
Weiter geht es für Syros am Samstag beim League Cup Champion AEK Athen. Möglicherweise fehlen Syros dann zwei Stammkräfte: "Ein Mittelblocker hat sich den Daumen angebrochen und wird wahrscheinlich drei Wochen fehlen. Unser slowakischer Angreifer kämpft mit Schulterproblemen und war die ganze Woche zur Therapie in Athen", schildert Zass die angespannte Personalsituation vor dem Finish des Grunddurchgangs.

Bühl fix in Top vier des DVL Grunddurchgangs
Mit dem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Evivo Düren, steht der TV Ingersoll Bühl endgültig in den Top Vier des DVL Grunddurchgangs. Florian Ringseis beschreibt das Match als "spannendes Spiel mit langen Ballwechseln."
Die Grundlage für Platz vier legten Ringseis und Co. mit dem erwartet klaren 3:0-Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht VC Dresden am vergangenen Wochenende.
In den beiden noch ausstehenden Runden kann Bühl nun befreit um eine weitere Platzverbesserung kämpfen, die vor allem hinsichtlich eines möglichen Halbfinalduells große Bedeutung bekommen könnte. Der momentane Tabellenleader VfB Friedrichshafen leistete sich im Gegensatz zu den BR Volleys und Generali Haching praktisch keinen Aussetzer und dürfte daher der vielleicht unangenehmste der möglichen Halbfinalgegner sein. Bühl stehen in den letzten beiden Runden ausgerechnet noch Duelle mit jenen beiden Klubs bevor.
"Wir haben unser erstes Saisonziel erreicht und stehen in den Top vier. Die Spiele sind daher so etwas wie eine Draufgabe. Wir können nur noch gewinnen. Gleichzeitig ist das natürlich auch eine perfekte Vorbereitung auf die Playoffs", meint der Wiener. - STA


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