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Playoffs für Zass nur noch Formsache
27.02.2014 15:40

Unsere Stars in Europa,#25

Während in Belgien in den Playoffs bereits um die Endplatzierungen gekämpft wird und Sophie Wallner mit Farciennes im Rennen um Platz fünf gute Figur macht, stehen in Deutschland, Griechenland und Frankreich noch die entscheidenden Runden am Programm.
Im Gegensatz zu Thomas Zass und Florian Ringseis, läuft es für Philipp Kroiss und Philip Schneider mit Montpellier weiterhin nicht nach Plan.

Wichtiger Sieg für Syros
Thomas Zass und Syros feierte am Samstagabend einen wichtigen 3:2-Auswärtserfolg in Athen. Gegen A.E.K. holten Zass und Co. einen 1:2-Satzrückstand auf und gewannen die Sätze vier und fünf am Ende deutlich. Besonders in Hinblick auf die Playoff-Qualifikation war der Sieg gegen den ersten Verfolger A.E.K. ein weiterer wichtiger Meilenstein.
Fünf Runden vor dem Abschluss des Grunddurchgangs liegt Syros elf Punkte vor dem Fünftplatzierten aus Athen. Auf den Tabellenführer fehlen weiterhin nur zwei Punkte.
Die Leistung beurteilt der Tiroler trotz des Sieges als sehr verbesserungswürdig: "Es war leider ein recht schlechtes Spiel von beiden Teams. Ich selbst war auch ziemlich fertig und habe nie richtig ins Spiel gefunden. Wir haben jedoch wichtige Punkte geholt. Somit schaut es in Richtung Playoffs ganz gut aus."
Im nächsten Ligamatch trifft Syros zuhause auf Panathinaikos Athen. Zass erwartet ein interessantes Duell: "In der Hinrunde haben sie alle Spiele verloren. Nach einem Trainerwechsel rund um die Weihnachstpause sind sie ungeschlagen."

TV Ingersoll Bühl: Zeichen stehen auf Playoff-Duell mit Düren
Alles deutet momentan darauf hin, dass der TV Ingersoll Bühl mit Florian Ringseis den Grunddurchgang der DVL am vierten Platz beenden wird. Eine Platzverbesserung ist nur noch mit einem Sieg gegen den amtierenden Champion BR Volleys möglich.
Das direkte Duell mit dem drittplatzierten Team, Generali Haching, ging knapp mit 3:2 an die Gastgeber aus Bayern.
Florian Ringseis fungierte in diesem Match als erster Libero. "Dadurch, dass wir uns in der Tabelle weder verbessern noch verschlechtern konnten, haben wir ein bisschen gewechselt. Unser zweiter Zuspieler bzw. Diagonalangreifer haben gespielt. Ich durfte als Libero ran!“ Trotz der Niederlage geht das Spiel in die Geschichtsbücher der Bühler ein: „Wir haben das erste Mal in der Vereinsgeschichte einen Punkt in Haching geholt", freut sich der Wiener.
Nach dem freien Pokal-Finalwochenende steht für Bühl am 9.3. das Match gegen Berlin am Programm. Am 26.3. folgt das erste Playoff-Viertelfinalduell. Voraussichtlicher Gegner ist dann Evivo Düren, die derzeit am fünften Platz rangieren und nur noch schwer zu verdrängen sein werden.

Montpellier will auf Erfolgsspur zurückkehren
Schwierige Zeiten für Philipp Kroiss und Philip Schneider. Ihr Team, Montpellier, ist seit nunmehr 14. Dezember 2013 ohne Sieg. Die Niederlage-Serie (7) will einfach nicht reißen.
So auch im aktuellen Match gegen Saint-Nazaire, das mit 1:3 relativ klar an die Gastgeber aus dem Westen Frankreichs ging.
Obwohl Kroiss und Co. im dritten Durchgang ein klares Lebenszeichen von sich geben (25:14), reicht es danach nicht für die Wende. Der Umstand, dass Schneider in der bisherigen Meisterschaft Topscorer seines Teams (257 Punkte) ist, ist aus rotweißroter Sicht nur ein schwacher Trost.
Kroiss bilanziert mit gemischten Gefühlen: "Wir haben gekämpft wie die Löwen. Soviel verteidigt haben wir als Team das ganze Jahr noch nicht und trotzdem hat es nicht gereicht. Nur ein Block in vier Sätzen offenbart unsere größte Schwäche in diesem Match. Dazu hatte ihr amerikanischer Diagonalspieler Troy einen überragenden Tag. Nach so einer Niederlage hätte man Anfang der Saison wohl sagen können "okay, gut gespielt, sie waren aber noch besser- abhaken". In unserer Situation und in dieser Phase ist sie allerdings eine Tragödie. Vor allem weil Saint-Nazaire jetzt einen Punkt vor uns liegt."
So ist für Montpellier die Tabellensituation mittlerweile sehr besorgniserregend. Sechs Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs rangiert man nur noch am vorletzten, 13. Platz.
Das bevorstehende Duell mit Narbonne (10. Platz, drei Punkte Vorsprung) ist daher nur das erste von sechs Endspielen für Montpellier. Das Hinspiel ging in Narbonne mit 3:1 an die Gastgeber.
Narbonne überraschte zuletzt mit einem 3:1-Sieg über Tabellenführer Tours. Kroiss berichtet einmal mehr über die große Offenheit der Liga: "Die Liga ist heuer wirklich verrückt. Rennes hat das zweithöchste Budget der Liga und ist Letzter. Wir haben acht Siege und sind Vorletzter. In den letzten Jahren waren immer zwei bis drei Teams deutlich hinten. Drei, vier Siege pro Saison haben für den Klassenerhalt gereicht. Für uns könnten acht Erfolge nicht genug sein."

Wallner weiter in Erfolgsspur
Gut läuft es momentan für VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes mit Sophie Wallner. In der dritten Runde der belgischen Play Off 2 feierten Wallner und Co. den zweiten vollen Erfolg und liegen damit zwischenzeitlich am zweiten Platz. Den 3:0-Sieg gegen Michelbeke kommentiert die Steirerin wie folgt: "Wir hatten ein sehr gutes Spiel. Es war eigentlich eine klare Angelegenheit für uns. Vor allem unser Service war ausschlaggebend für den Sieg."
Sichtlich optimistisch meint Wallner: "Momentan sieht es sehr gut für uns aus. Für uns geht es darum, mit Platz eins in den Play Offs 2 einen Europacup-Platz zu erreichen. Es ist noch ein weiter Weg, aber der Grundstein ist gelegt. Die Play-off Phase ist eine intensive Phase mit zehn Matches in sieben Wochen. Da kann noch viel passieren."
Weiter geht es am Wochenende mit dem Match gegen Datovoc Tongeren, die derzeit am vierten Platz und nur drei Punkte hinter Farciennes liegen. - STA


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