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Erfolgreiches Wochenende für Rotweißrot
06.03.2014 16:00

Unsere Stars in Europa,#26

Drei Matches standen für die österreichischen Auslandsakteure am Wochenende am Programm. Ebenso viele Siege stehen danach zu Buche. Besonders erfreulich ist der Sieg von Philipp Kroiss und Philip Schneider mit Montpellier. Die Niederlagenserie gehört damit endlich der Vergangenheit an. Thomas Zass feierte so wie Sophie Wallner einen 3:0-Sieg. Für Florian Ringseis liegt der Fokus bereits am bevorstehenden Duell mit dem deutschen Meister BR Volleys.

Nächster Sieg für Farciennes
Der Erfolgslauf von Sophie Wallner mit ihrem Team VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes setzt sich ungebremst fort. Am vergangenen Wochenende gelang gegen Datovoc Tongeren auswärts ein 3:0-Sieg. Nach einem umkämpften ersten Durchgang hatten Wallner und Co. die Gegnerinnen im zweiten und dritten Satz völlig unter Kontrolle. Für Farciennes ist es bereits der vierte Sieg im vierten Play Off 2 Match. "Im ersten Durchgang waren wir bis zum Satzende immer hinten, haben dann aber noch eine 19:23-Rückstand gedreht. Danach war der Widerstand gebrochen und es war eine klare Angelegenheit für uns", kommentiert Wallner den Sieg.
Der Kampf um den fünften Endrang, der ein Europacupticket bedeutet, avanciert derzeit zu einem Dreikampf zwischen Hermes Volley Oostende A (14 Punkte), Gea Happel Amigos Zoersel A und VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes (je zwölf). Das viertplatzierte Team hat bereits sechs Punkte Rückstand auf die obere Tabellenhälfte.
Bereits am Freitagabend hat Farciennes die nächste Gelegenheit Punkte zu sammeln. Gegen das Schlusslicht Siks Blaasveld VC tritt man zuhause an. "Ein Sieg ist sicher möglich", zeigt sich Wallner zuversichtlich.

Syros schließt zum Tabellenführer auf
Der Vierkampf um die Tabellenführung in der griechischen Volleyleague spitzt sich Woche für Woche weiter zu. Vier Runden vor dem Abschluss des Grunddurchgangs liegen drei Teams punktgleich voran. Das viertplatzierte Team folgt nur einen Punkt dahinter.
Dass Syros trotz der höchsten Anzahl der Siege und dem besten Satzquotienten momentan nicht in Führung liegt, ist dem Umstand geschuldet, dass in Griechenland zum Vergleich zuerst die direkten Duelle herangezogen werden. Zwei von fünf Niederlagen gehen auf die Spiele gegen den derzeitigen Leader Kifissia zurück.
Gegen eine Größe vergangener Tage gelang am vergangenen Wochenende wie erhofft ein klarer Sieg. Zass und Co. besiegten Panathinaikos Athen vor heimischem Publikum mit 3:0. Das, obwohl der Tiroler beinahe die gesamte Woche krankheitsbedingt kaum bis gar nicht trainieren konnte. Für das Match raffte sich Zass auf und beendete das Match sogar als Topscorer seiner Mannschaft. "Ich bin quasi bis zum Aufwärmen im Bett gelegen. Hab dann trotzdem gespielt, war dann aber auch froh, dass es nach drei Sätzen vorbei war."
Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenduell mit Alexandroupoli. Kifissia spielt gegen den ersten Verfolger hinter den Top Vier, A.E.K. Athen. Verschiebungen an der Tabellenspitze sind daher wieder möglich.

Montpellier schafft erlösenden Sieg
Die Freude in Montpellier ist groß. Mit dem 3:1-Sieg gegen Narbonne am Samstagabend gelang nach einer rund zweieinhalb Monate langen Durststrecke endlich wieder ein voller Erfolg.
Philipp Kroiss und Philip Schneider hatten mit ihren Leistungen maßgeblichen Anteil am Sieg. Schneider scorte 24 Mal und war damit einmal mehr Punktelieferant Nummer eins für Montpellier. Kroiss zeigte in der Annahme keine Schwächen und war bester Annahmespieler seiner Mannschaft. "Die Ausgangssituation war sehr schwierig, denn neben den Verletzungen hat uns auch eine Grippewelle weiter geschwächt. Erstmals stand der nominelle vierte Außenangreifer am Feld. Gemeinsam mit dem zweiten Außenangreifer konnten wir ihn in der Annahme aber super entlasten und am Angriff hat er die Sache sehr gut gemacht. Auch der erste Zuspieler war krank. Sein Ersatz hat vor allem über die Mitte super kombiniert und seinem Ruf alle Ehre gemacht. Dieses Mal hat trotz der schwierigen Lage vieles gepasst und wir ließen uns auch durch den Verlust des dritten Satzes nicht aus der Ruhe bringen", schildert Kroiss.
Die drei Punkte gegen den direkten Konkurrenten Narbonne waren für Montpellier besonders wichtig. Zumindest vorübergehend ist man wieder aus der Abstiegszone. "Es kann schnell gehen. Die Gefahr ist bei weitem noch nicht gebannt und wir müssen auf der Hut sein", blickt der Ennser auf die Tabellensituation.
Fünf Runden stehen noch am Programm. Platz vier bis neun liegen derzeit nur sechs Punkte auseinander. Montpellier fehlen als aktuelle Nummer elf auf eine Playoff-Startplatz fünf Punkte.
Für die letzten fünf Matches hat sich Montpellier außerdem noch einmal mit einem namhaften Spieler verstärkt. Der italienische Außenangreifer Matteo Martino wechselt von Lube Banca Marche Macerata nach Frankreich und füllt damit die verletzungsbedingt entstandene Lücke im Kader.
Im nächsten Match gegen den Tabellenvierten Nantes Reze kann Martino bereits sein Können unter Beweis stellen. "Es wird berichtet, dass er zwei Gesichter hat. Als genialer Spieler soll er Spiele im Alleingang entscheiden können, dafür manchmal auch als Diva auffallen. Von Zweiterem habe ich noch nichts gemerkt. Ich hoffe, dass er sich schnell einfügt und uns Stabilität bringt", so Kroiss.

Bühl am Sonntag gegen Meister
Sonntagabend geht für den TV Ingersoll Bühl der Grunddurchgang der DVL zu Ende. Gegen den amtierenden Champion BR Volleys geht es für Ringseis un Co. allerdings nur noch um Spielpraxis auf hohem Niveau, wie Ringseis: "Unser Fokus liegt bereits auf der Playoffvorbereitung!"
Bühl beendet den Grunddurchgang fix am vierten Platz und hat keine Möglichkeit mehr sich zu verbessern. Hinter den Bühlern könnte es theoretisch noch zu einer Platzverschiebung kommen. Evivo Düren kann vom Moerser SC allerdings nur noch mit zwei Drei-Punkt-Erfolgen überholt werden. Düren darf gleichzeitig nicht mehr punkten. Die besser platzierte Mannschaft trifft im Viertelfinale auf Bühl.
Nicht zu erwarten ist übrigens, dass die BR Volleys das Match auf die leichte Schulter nehmen. Gewinnen sie alle drei ausstehenden Begegnungen können sie den VfB Friedrichshafen noch abfangen und den ersten Platz erobern. Damit hätten die Berliner in jedem Entscheidungsmatch Heimrecht und würden im Halbfinale einem Duell mit Generali Haching aus dem Weg gehen. - STA


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