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Bühl vor Playoff-Auftakt
20.03.2014 14:01

Unsere Stars in Europa,#28

Für den TV Ingersoll Bühl und Florian Ringseis beginnen kommenden Mittwoch die Playoffs der DVL. Im Viertelfinale treffen sie auf Evivo Düren. Sophie Wallner hat dagegen mit VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes bereits mehr als zwei Drittel der Playoffs hinter sich. Spannend bleibt es in Frankeich weiter für Montpellier und das ÖVV-Duo Kroiss und Schneider. Thomas Zass greift nach einem spielfreien Wochenende mit Syros nun wieder an.

Bühl gegen Düren Favorit
Zweimal trafen die beiden Viertelfinalgegner TV Ingersoll Bühl und Evivo Düren heuer bereits aufeinander. Beide Male setzten sich die Bühler durch und sicherten sich jeweils drei Punkte. Der zweite Sieg liegt erst knapp ein Monat zurück und gelang Ringseis und Co. in Düren (3:1). Zuhause gewannen die Bühler sogar mit 3:0.
Neben den direkten Duellen spricht auch die Tabellensituation nach dem Ende des Grunddurchgangs für die Bühler. Nach 18 Spieltagen trennen den Viert- und Fünftplatzierten acht Punkte. Im Satzverhältnis wird der Unterschied noch deutlicher. Während Düren mit 31:32 Sätzen sogar negativ abschneidet, liegt Bühl mit 41:23 deutlich im Plus.
Ringseis sind Bühl ebenfalls als Favorit, gibt es dennoch vorsichtig. "Unter normalen Umständen sollten wir uns durchsetzen können. Playoffs haben aber eigene Gesetze, daher zählen die bisherigen Ergebnisse nicht viel."
Die Serie Best-of-three startet kommenden Mittwoch in Bühl. Längstens eine Woche später, steht der Aufsteiger endgültig fest. Bühl hat im ersten und möglichen dritten Match Heimrecht.
Vor einem letzten freien Wochenende absolvieren die Bühler aktuell Testmatches beim DVV-Pokalsieger VfB Friedrichshafen. "Am Mittwoch haben wir mit 1:4 verloren, waren aber schon ziemlich müde. Nach einem weiteren Match freuen wir uns alle schon auf zwei Tage Erholung", berichtet der Wiener.

Syros Verletztenliste reduziert sich langsam
Das spielfreie Wochenende in der griechischen Volleyleague kam Thomas Zass und einigen Teamkollegen gerade recht. Zuletzt gab es auf Seiten von Syros einige verletzungs- und krankheitsbedingte Probleme. Thomas Zass sieht nun zum Glück eine langsame Verbesserung: "Die angeschlagenen und kranken Spieler kehren Schritt für Schritt ins Team zurück. Einzige Ausnahme ist der Libero, der an einer Beinhautentzündung leidet und kaum ordentlich gehen kann. Das wird eine spannende Geschichte."
Weiter geht es für Zass und Co. am Samstag gegen den Tabellensechsten Lamia. Drei Spieltage vor dem Abschluss des Grunddurchgangs ist die Playoff-Qualifikation für Syros bereits erledigt. In den verbleibenden Matches geht es noch darum, sich für das Halbfinale eventuell das Heimrecht in den ersten beiden Spielen zu sichern. Dazu wäre der erste oder zweite Platz notwendig. Unabhängig vom Heimrecht meint Zass: "Ich sehe unter den Top Vier keine großen Unterschiede. Jeder kann jeden schlagen. Riskieren brauchen wir jetzt also sicher nichts. Ich denke es ist besser, wenn wir fit und annähernd verletzungsfrei in die Playoffs gehen, als jetzt auf Teufel komm raus unbedingt gewinnen zu wollen."

Cannes stoppt Erfolgslauf von Montpellier
Auf verlorenem Posten standen am Wochenende Philipp Kroiss und Philip Schneider mit Montpellier. Gegen den AS Cannes konnten Kroiss und Co. einzig im zweiten Satz etwas Paroli bieten. Das hohe Servicerisiko von Montpellier (13 Fehler/ drei Punkte/ ein Block) machte sich im Vergleich zum AS Cannes (sechs Fehler/drei Punkte/acht Blocks) nicht bezahlt. Besonders am Angriff tat sich Montpellier schwer, während Cannes laut Kroiss "fast nach Belieben punktete." Beide Außenangreifer erzielten gemeinsam (zwölf) weniger Punkte als Diagonalangreifer Schneider (13). "Leider war Philip der Einzige, der am Angriff Normalform erreichte. Der Diagonalspieler von Cannes, Castard, erwischte dafür einen außergewöhnlichen Tag und glänzte mit einer Quote nahe 70 Prozen"“, schildert der Oberösterreicher, dessen gute Annahmeleistung an dieser Tatsache nichts ändern konnte .
In Richtung Playoffs scheint der Zug für Montpellier nun endgültig abgefahren. "Bei noch drei ausstehenden Spielen fehlen uns derzeit sechs Punkte auf Platz acht. Wirklich realistisch scheint das aufgrund der schweren letzten Spiele nicht mehr", erklärt Kroiss die Ausgangslage. Nach dem Duell mit dem Tabellenletzten Rennes, trifft Montpellier auswärts noch auf den Fünft- und Sechstplatzierten Sete und Chaumont. "Das werden ganz harte Matches. Beide sind heimstark und können auf eine volle Halle mit -volleyballverrückten Fans setzen", sieht der Defensivspezialist eine schwere Aufgabe auf sich zukommen.
Die Abstiegsgefahr ist umgekehrt aber auch noch längst nicht gebannt. Aktuell liegt der Vorletzte St. Nazaire nur einen Punkt hinter Montpellier. Mit einem Sieg gegen Rennes könnte der Vorsprung auf vier Punkte wachsen. St. Nazaire sollte gegen den Tabellenzweiten Ajaccio unter normalen Bedingungen nicht punkten können. "Gegen Rennes muss ein Sieg her", bringt es Kroiss auf den Punkt.

Zweite Niederlage für Wallner
Nach einem weiteren Sieg am Wochenende, musste sich Sophie Wallners Team VC Oxyjeunes Sodraep Farciennes am Dienstagabend in den Play Offs 2 zum zweiten Mal geschlagen geben. Gegen den Tabellenvierten Datovoc Tongeren lief vor heimischem Publikum nicht viel zusammen. Die Gäste gingen nach drei Sätzen als Gewinnerinnen vom Feld und ließen Farciennes keine Chance.
Der Rückstand auf den Tabellenführer Oostende wächst damit auf fünf Punkte. Die Chancen auf Platz fünf und ein Europacupticket sind drei Spieltage vor dem Abschluss der Playoffs dennoch weiter intakt. Die Top zwei spielen am Wochenende gegeneinander, während Farciennes auf Nachzügler Michelbeke trifft. In den beiden letzten Matches spielen Wallner und Co. sowohl gegen Leader Oostende als auch den nunmehr punktegleichen Tabellendritten Zoersel. - STA


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