Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
ÖsterreicherInnen gegen Topklubs
02.10.2014 17:57

Unsere Stars in Europa,#5

Einmal mehr stehen für die neun AuslandsakteuerInnen in dieser Woche mehrere Testspiele am Programm. Teilweise erwarten Berger und Co. Begegnungen mit internationalen Topklubs wie VfB Friedrichshafen, Fenerbahce bzw. Galatasaray Istanbul oder Maaseik. Einzig Thomas Zass steht vor einem Pflichtspiel. Mit Almeria kämpft er um den spanischen Supercup.

Montpellier erstmals komplett
Einiges los war in der vergangenen Woche in Montpellier. Beim vereinseigenen Vorbereitungsturnier belegten Kroiss und Co. Platz fünf von sechs Teams. Trotz der mäßigen Platzierung verlief der Test aus der Sicht des Oberösterreichers zufriedenstellend: "Nachdem eigentlich kein Team komplett war, sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig. Wir haben gegen Andorra und Ajaccio mit 1:2 verloren. Das Derby gegen Erzfeind Sete dafür mit 3:2 für uns entschieden. Wichtig war, dass wir eine gute Stimmung am Feld hatten. Dazu hat man gesehen, dass unser neuer Amerikaner vor allem in der Annnahme eine Bank zu sein scheint."
Neben dem Amerikaner berichtet Kroiss auch von der letzten Neuverpflichtung seines Klubs: "Seit gestern ist der Mazedonier Milkov beim Team. Ich kenne ihn sowohl von meiner Zeit bei den hotVolleys als auch vom Nationalteam. Er bringt viel Erfahrung mit und hat auch in den ersten Trainings einen guten Eindruck hinterlassen. Nachdem jetzt auch die beiden französischen Mittelblocker wieder voll im Training sind, können wir endlich zu zwölft trainieren und am Wochenende gegen Narbonne auch als komplettes Team testen."
Abseits vom Volleyball sorgte in Montpellier am Montag das Wetter für einige Aufregung: "Es hat in drei Stunden soviel geregnet wie sonst in drei Monaten. Das hat Alarmstufe rot in der ganzen Stadt ausgelöst. Viele Unfälle und Überschwemmungen im Zentrum waren die Folge. Fast alle Geschäfte haben bereits am frühen Nachmittag zugesperrt und es war nicht einmal mehr etwas zu essen zu bekommen. Mittlerweile hat sich zum Glück wieder alles beruhigt und es ist beinahe zu heiß, um auf der Terrasse zu sitzen."

Thaller im Gewand der "Alten Dame"
Es ist zwar nur ein Detail am Rande, worüber Max Thaller in dieser Woche unter anderem berichtet. Zweifelsfrei aber sehr interessant: "Langsam trifft die gesamte Ausrüstung ein. Der Verein spielt traditionell im gleichen Dress wie Juventus Turin. Darauf freue ich mich schon sehr. Sicher ein echter Hingucker."
Sportlich läuft es für Poitiers weiter gut. Neben einem gewonnenen Match gegen den Ligakonkurrenten Plessis Robinso, standen auch zwei Tests gegen Alex Bergers Klub Nantes am Programm. Das Duell der Österreicher endete unentschieden (2:3 bzw. 3:1). Im Spiel standen sich Berger und Thaller auch einige Male gegenüber: "Das erste Match war sicher klar das bessere Spiel beider Teams. Im zweiten Spiel hat man einigen schon die Müdigkeit angemerkt. Das persönliche Blockduell zwischen Alex und mir endete übrigens auch 1:1."
Dass obwohl Thaller bei den gut besuchten Testspielen (250 ZuschauerInnen) dieses Mal weniger Spielzeiten bekam: "Mit der Rolle des zweiten Zuspielers muss ich mich noch anfreunden. Nachdem ich weiter Extratrainings bekomme, habe ich aber die Möglichkeit versäumtes nachzuholen. Insgesamt profitiere ich vom Training gewaltig."
In dieser Woche testet Poitiers gegen den mehrmaligen Champion Tours.

Bergers Trainer setzt auch Variation
Alex Berger stimmt Thallers Aussagen voll zu: "Beide Teams stecken noch in der Vorbereitung. Das sieht man mit der Zeit einfach. Das erste Match war daher wesentlich umkämpfter."
In dieser Woche reist Nantes nach Tourcoing, um dort gegen die Gastgeber und das belgische Spitzenteam Maaseik zu testen. Auch dann erwartet Berger, dass sein Trainer wieder viele Varianten probiert: "Er wechselt jedes Spiel durch und versucht unterschiedliche Aufstellungen."

Gelungener Einstand von Blagojevic
Erstmals im Einsatz war am vergangenen Wochenende Aleksandar Blagojevic für Molfetta. Gegen Ortona setzte sich Molfetta mit 3:1 durch. Der Wiener schildert seine Debüt: "Ich habe im letzten Satz angefangen und auf Anhieb zwölf Punkte (zwei Blocks und zehn Angriffe) gemacht. Ich war natürlich voll motiviert, weil es mein erster Einsatz war."
Weiter geht es für Molfetta am Donnerstagabend mit einem Test gegen Galatasaray Istanbul. Am Wochenende spielen Blagojevic und Co. ein Turnier mit den italienischen Klubs Vibo Valentia und Andreoli Latina.

Erfolg für Zass im Andalusien-Cup
"3:0 gewonnen", vermeldet Thomas Zass vom Andalusien-Cup am vergangenen Wochenende. Zass setzte sich mit seinem neuen Klub Almeria gegen Sevilla klar durch und holte sich damit den ersten Titel der Saison. Der Tiroler war mit zwölf Punkten zweitbester Scorer von Almeria.
Die nächste Standortbestimmung folgt bereits am Samstag beim Supercup-Duell mit dem amtierenden Champion Teruel. "Das wird für uns ein spannender Vergleich und wird zeigen, was für uns möglich ist."

Hochkaräter in Bühl
Von einem top-besetzten Turnier berichtet Paul Buchegger aus Bühl. "Beim Luk-Cup in Bühl sind ab Freitag Hypo Tirol Innsbruck, der VfB Friedrichshafen und Fenerbahce Istanbul zu Gast. Das Duell gegen Innsbruck ist natürlich aus österreichischer Sicht besonders. Bei Fenerbahce und Friedrichshafen stehen einige Weltstars unter Vertrag, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte."
Fenerbahce hat neben Coach Daniel Castelani (u.a. ehemalige Polen-Trainer, Anm.), auch die zwei Serben Miljkovic und Nikic, den besten Mittelblocker der WM, Markus Böhme (GER), und den belgischen Routinier Wijsmans in seinen Reihen. Friedrichshafen tritt unter anderem mit dem besten Libero der WM, dem Franzosen Grebennikov, sowie dem deutschen Bronzegewinner Max Günthör an.
Am vergangenen Wochenende testete Bühl in Nancy (FRA). "Gegen Düren und Rennes haben wir gewonnen. Den Gastgebern haben wir es mit einer schwachen Leistung leicht gemacht", resümiert Buchegger.

Wallner testet gegen dänische Teams
Die Steirerin Sophie Wallner ist derzeit mit ihrem schwedischen Klub Engelholm vor allem mit Tests gegen dänische Mannschaften beschäftigt. "Am vergangenen Wochenende haben wir gegen ein Team aus den Top Drei zweimal gewonnen. Diese Woche sind wir in Kopenhagen bei einem Turnier", berichtet Wallner.
Vom Trainingsalltag ist Wallner weiterhin positiv überrascht, wiewohl sie sich erst an Arbeitsweise des Trainers gewöhnen muss: "Er arbeitet sehr viel mit Videostudium und lässt viel selbst erarbeiten. Ich bin eher gewohnt, dass mir der Trainer direkt sagt, wie er es gerne hätte und dann von mir erwartet es umsetzen. Ich glaube, dass diese Philosophie für die jungen Spielerinnen sehr förderlich ist. Im Training läuft es jedenfalls immer besser und das Zusammenspiel entwickelt sich gut."

Aachen gegen belgischen Meister erfolgreich
Deutschland-Export Srna Markovic berichtet von zwei gelungenen Testspielen gegen den amtierenden belgischen Champion Asterix Kieldrecht. "Wir haben zweimal klar gewonnen. Während wir jetzt komplett sind, musste Kieldrecht auf einige Spielerinnen und das Trainerteam verzichten, die mit Belgien noch bei der WM aktiv sind."
Am bevorstehenden Wochenende folgen die nächsten internationalen Tests: "Dieses Mal spielen wr gegen Maribor, Paris und ein tschechisches Team. Ich bin gespannt, ob es wieder so gut läuft", erzählt die Wienerin. - STA


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