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Zass vor Meisterschaftsstart
09.10.2014 16:02

Unsere Stars in Europa,#6

Für Thomas Zass beginnt bereits am kommenden Wochenende die Meisterschaft in der spanischen Liga. Alle anderen acht AuslandsakteurInnen bleibt mit ihren Teams noch eine Woche länger Zeit, um letzte Anpassungen vorzunehmen. Vom vergangenen Wochenende liegen neben mehreren Erfolgsmeldungen, auch einige interessante Hintergrundberichte vor.

Almeria im Supercup chancenlos
Für Thomas Zass und seinen Klub Almeria stand am vergangenen Samstag das erste echte Pflichtspiel der Saison am Programm. Im Supercup mussten Zass und Co. allerdings die aktuelle Übermacht des amtierenden spanischen Champions Teruel anerkennen: "Wir waren beim 0:3 eigentlich chancenlos. Man hat gemerkt, dass wir bisher kaum Testspiele hatten. Wir haben viele Fehler gemacht und die Abstimmung war auch nicht besonders. Vor dem Meisterschaftsauftakt steht noch ein Testspiel gegen Cajasol am Programm. Am Wochenende geht es mit dem ersten offiziellen Meisterschaftsspiel gegen Castello weiter", berichtet der Tiroler.

Montpellier vor letztem Formtest
Erst kommende Woche startet dagegen die Meisterschaft in Frankreich. Montpellier mit den beiden Österreichern Philipp Kroiss und Philip Schneider bleibt daher noch ein Testwochenende. "Vergangene Woche haben wir gegen Narbonne auswärts 2:2 gespielt und daheim 3:1 gewonnen. Jetzt steht der letzte große Formtest bei einem Turnier in Sete bevor. Dort können wir uns noch einmal mit allen Teams aus dem Süden messen, bevor wir kommende Woche gegen Cannes die Meisterschaft eröffnen", schildert Kroiss den Zeitplan seines Teams.
Die gezeigten Leistungen stimmen den Oberösterreicher positiv: "Insgesamt war es wieder ganz gut. Die Stimmung im Team gefällt mir. Hoffentlich bleibt die auch während der Saison so. Vor allem in schwierigen Situationen, wenn es mal weniger gut läuft."

Auf und ab bei Nantes
"Im ersten Match des Turniers in Tourcoing konnten wir gegen Maaseik leider nicht unsere Leistung abrufen und haben alle drei Sätze knapp in der Verlängerung verloren. Am Tag darauf war eine deutliche Steigerung zu erkennen, die sich auch in einem klaren 3:0-Sieg gegen die Gastgeber niedergeschlagen hat", erzählt Alexander Berger von den Vorbereitungen mit Nantes.
Kommende Woche startet Nantes die Ligue A mit einem Auswärtsmatch in Paris. Zuvor stehen noch zwei Tests gegen den Ligarivalen St. Nazaire am Programm.

Thallers vielseitige Erfahrungen in Poitiers
Einiges zu berichten hat in dieser Woche Max Thaller. Zum einen bestritt sein Team gegen Tours ein hochkarätiges Freundschaftsspiel, bei dem dem frühzeitigen Tod des ehemaligen Poitiers-Spieler Frederic Lawson Body gedacht wurde (Meningitis). "Er war ein sehr wichtiger Spieler für den Klub und so ist heute auch die Halle nach ihm benannt. 500 Leute haben eine super Stimmung gemacht. Neben der Schulkapelle haben Cheerleaders und das Maskottchen die ZuschauerInnen unterhalten. Im Anschluss gab es noch eine Riesenparty", beschreibt Thaller den Veranstaltungsrahmen.
Sportlich konnte Poitiers mit dem Erstligisten nicht ganz mithalten und musste sich mit 1:3 geschlagen geben: "Wir sind vor allem zum Schluss körperlich etwas zurückgefallen. Darunter hat die Stimmung am Feld etwas gelitten. Ich hatte erfreulicherweise wieder viel Einsatzzeit, obwohl der Trainer nicht als wechselfreudig gilt. Mein Gefühl sagt mir, dass er mein Engagement im Training und Spiel schätzt und mich damit belohnt hat."
Eine weitere neue Erfahrung machte Thaller bei einem Showtraining seines Teams in einer Schule. "Jeder hatte seine eigene Gruppe mit sechs Kindern. Trotz meiner noch nicht sehr guten Französisch-Kenntnisse hat es mit viel Herumschieben und Gestikulieren ganz gut geklappt. Auch zum Französisch-Lernen war es eine perfekte Gelegenheit."
Abschließend wirft Thaller einen Blick auf die Zeit bis zum Saisonstart. "Diese Woche spielen wir am Freitag in Paris gegen Plessis Robinson. Im Krafttraining haben wir noch einmal einen Zahn zugelegt und machen viele super Übungen, die mich stark an das Training mit Juan Arenillas beim Nationalteam erinnern. Auch die Extratrainings gibt es noch immer. Jetzt geht es vor allem um Verteidigung. Das ist perfekt für mich, denn verteidigen macht mir am meisten Spaß."

Sondereinheiten für Blagojevics Team
4:0 besiegte Molfetta in der vergangenen Woche das türkische Spitzenteam Galatasaray Istanbul. Aleksandar Blagojevic berichtet dabei von dem starken Service seines Teams: "Wir haben enorm viel Druck aufbauen können und ihnen dadurch keine Chance gelassen. Ich selbst durfte wieder eineinhalb Sätze ran."
Nur wenige Tage später, dürfte Molfetta gegen einen Zweitligisten allerdings noch immer im Siegesstimmung gewesen sein. "Wir haben 1:3 verloren und richtig schlecht gespielt. Danach hat der Trainer mit uns bis zwei Uhr früh Videoanalyse gemacht und ein Extra-Training am Vormittag angesetzt. Im Anschluss haben wir gegen Vibo Valentia mit 3:0 gewonnen", schildert Blagojevic die Sondereinheit seines Teams.
In dieser Woche stand noch ein Test in Macerata am Programm. "Wir haben 0:3 verloren. Dafür war ich 15 Punkten Topscorer meines Teams und durfte alle Sätze durchspielen", freut sich der Wiener. Am 19. Oktober folgt das Auftaktmatch gegen Mailand in der neu-benannten SuperLega UnipolSai.

Wallner bei Turnier in Kopenhagen
Sophie Wallner war am Wochenende mit ihrem schwedischen Team Engelholm bei einem Turnier in Kopenhagen zu Gast. "Für uns standen insgesamt vier Matches gegen dänische und schwedische Teams am Plan. Wir konnten zwei für uns entscheiden. Für den Trainer waren die Resultate eher nebensächlich und er hat fleißig durchgewechselt und auch den jungen Spielerinnen Spielzeit gegeben. Das Turnier war sicher eine gute Orientierungshilfe, woran es noch besonders zu arbeiten gilt", erklärt Wallner die Hintergründe des Testturniers.
Bis zum Saisonstart bleiben Wallner und Co. noch knapp zehn Tage. In dieser Woche wird noch einmal intensiv trainiert: "Der Trainer hat uns für diese Woche noch eine Intensitätssteigerung angekündigt und nun auch schon wahrgemacht."

Bühl gegen Innsbruck siegreich
Beim Luk-Cup in Bühl standen Paul Buchegger und Co. gleich drei Champions League Teams gegenüber. Gegen den VfB Friedrichshafen und Fenerbahce Istanbul mussten sich die Bühler jeweils mit 0:3 geschlagen geben. Gegen den späteren Turniersieger, das Hypo Tirol Volleyballteam, konnte sich Bühl dagegen mit 3:2 knapp durchsetzen. "Leider durfte ich in diesem Match nicht spielen. Das wäre natürlich etwas ganz besonderes gewesen. Insgesamt war die Atmosphäre mit Superstars wie Miljkovic sehr interessant."
Für Buchegger steht am Donnerstag noch ein Testspiel gegen Nancy am Programm. Danach hat der Oberösterreicher bis Montag frei und wird einige Tage in Österreich verbringen.

Aachen veranstaltete Vier-Nationen-Turnier
Srna Markovic und ihr neuer Klub Aachen waren am vergangenen Wochenende erstmals Gastgeber des Moss-Vier-Nationen-Cups. Zu Gast waren Paris (FRA), Maribor (SLO) und Frydek-Mistek (CZE). Nachdem sowohl die Begegnungen gegen Frydek-Mistek als auch gegen Maribor verloren gingen, gelang Aachen im letzten Match gegen Paris mit einem 3:2-Erfolg ein versöhnlicher Abschluss. Markovic schildert ihre Eindrücke: "Nachdem wir gegen Frydek-Mistek und Maribor jeweils knapp verloren haben, war die Luft schon etwas draußen. Leider haben wir nicht sehr gut gespielt, dafür aber immerhin gesehen, dass unsere Mannschaft sehr vielseitig ist und fast jede Spielerin auch auf anderen Positionen eingesetzt werden kann." - STA


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