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ÖVV-Kräfte besiegen Champions
30.10.2014 13:30

Unsere Stars in Europa,#9

Eine gemischte Bilanz ziehen die ÖVV-AuslandsakteurInnen in der aktuellen Woche. Während Thomas Zass sowie Philipp Kroiss und Philip Schneider mit ihren Teams Siege gegen den spanischen bzw. französischen Meister gelingen, müssen Srna Markovic und Alex Berger noch auf den ersten Erfolg in der neuen Saison warten.

Zass besiegt spanischen Meister
Erfolgsnachrichten gibt es aus Spanien. Thomas Zass besiegte mit seinem neuen Klub Almeria am Sonntagabend den amtierenden spanischen Meister Teruel mit 3:2. Für Zass, der 16 Punkte beisteuerte, ist der Sieg vor allem wichtig, weil der Supercup gegen den gleichen Gegner vor wenigen Wochen noch klar verloren ging: "Damals hatten wir keine Chance. Jetzt hat man gesehen, dass wir am richtigen Weg sind. Der Sieg bringt uns gleichzeitig die Tabellenführung."
Im Team von Zass gibt es außerdem einen neuen Zuspieler: "Das Team aus Andorra ist aus der Liga ausgestiegen, nachdem ihnen der Hauptsponsor abhanden gekommen ist. Ihr Zuspieler ist nun seit einer Woche bei uns. Wie es mit den aktuell drei Regisseuren weitergeht, wird sich bald zeigen."
Der nächste Gegner in der Meisterschaft, Madrid, ist am Wochenende in Almeria zu Gast.

Fünf Punkte für Montpellier
Über zwei Siege dürfen sich die Montpellier-Akteure Philipp Kroiss und Philip Schneider freuen. Besonders umkämpft war der 3:2-Auswärtserfolg gegen den französischen Meister Tours. "Das war der erste Sieg von Montpellier in Tours seit über zehn Jahren. Neben einer super Teamleistung haben vor allem Aufspieler Redwitz und Mittelblocker Le Goff wahnsinnig aufgedreht. Im dritten Durchgang haben wir es zwar verpasst mit 2:1 in Führung zu gehen. Danach haben wir uns aber die Sätze vier und fünf geholt und ihren Widerstand gebrochen."
Am Mittwochabend gelang Kroiss und Co. zudem ein 3:0-Heimsieg gegen Narbonne. "Nach einem klaren ersten, war der zweite und dritte Satz wesentlich enger. Wir konnten am Ende zum Glück die Big Points machen und die drei Punkte holen."
Für Montpellier sieht es damit auch die Tabelle recht gut aus. Mit fünf Punkten aus drei Spielen rangiert Montpellier am fünften Platz.
Am Samstag ist Montpellier in Chaumont zu Gast. Drei Tage später folgt in Nizza ein Cupduell.

Berger wartet auf ersten Sieg
Bislang noch ohne Punkte steht Alex Bergers Klub Nantes Reze da. Einmal mehr konnten Berger und Co. Punktvorsprünge nicht in Satzgewinne ummünzen und mussten daher sowohl gegen Toulouse als auch gegen Chaumont Niederlagen hinnehmen.
Besonders gegen Toulouse war der erste Punkterfolg bereits zum Greifen nahe. Beim Stand von 1:2 in Sätzen führten Berger und Co. mit 21:17, ehe die Gäste den Durchgang doch noch umdrehten und mit 25:22 gewannen.
Bei der 0:3-Niederlage gegen Chaumont endeten alle Sätze mit 23:25. Auch hier lag Nantes bis zum Satzende gleichauf bzw. in Führung, ehe Chaumont die Sätze für sich entschied.
Bereits am Freitagabend haben Berger und Co. gegen Sete die nächste Gelegenheit die ersten Punkte einzufahren!

Dichtes Programm für Thaller
Drei Spiele in sechs Tagen stehen wir Poitiers und Max Thaller am Programm. Den Auftakt machte das Heimspiel gegen St. Quentin, das mit 3:2 an Poitiers ging: "Wir sind sehr nervös gestartet und hatten alle fünf Sätze Probleme in der Annahme, obwohl der Druck der Gegner nur im ersten Durchgang hoch war. Das hat uns am Ende den Punkt gekostet. Der fünfte Satz war nicht zu verlieren. Vor geschätzten 1.200 Fans, die permanent auf die Trommeln hauen und jeden Punkt euphorisch feiern, war es quasi unmöglich nicht zu gewinnen. Ich habe im ersten Satz einige Punkte gespielt und gleich einen Blockpunkt gemacht."
Mittwoch musste sich Poitiers dagegen in Orange mit 1:3 geschlagen geben. Thaller berichtet von einem zerfahrenen Spiel: "Orange hat uns total ihr Spiel aufgezwungen und wir konnten keinen Servicedruck ausüben. Dazu haben wir auch die Taktik nicht umsetzen können. Insgesamt war es heute fast vom gesamten Team eine schlechte Leistung. Einzige Ausnahme war der Zuspieler, weswegen ich keine Einsatzzeit bekommen haben."
Abgeschlossen wird die anstrengende Woche mit dem morgigen Auswärtsmatch in Rennes.

Wallner setzt Siegesserie fort
Sophie Wallner gelang mit ihrem schwedischen Team Ängelholm bereits der dritte Sieg in Folge. Die Steirerin, die neuerlich zum MVP gewählt wurde, skizziert das Match: "Schlüssel zum Erfolg war die Kombination aus druckvollem Service und unserem guten Block. Damit konnten wir ihre besten Spielerinnen unter Kontrolle halten!"
Am kommenden Wochenende macht die Meisterschaft aufgrund der Nordic Club Championships Pause. Wallner trifft mit ihrem Klub in der Vorrunde auf Bröndby, Odense und Oslo. "Das Turnier hat einen extrem hohen Stellenwert. Für uns wird der Vergleich sicher sehr interessant. Ich bin schon gespannt!"

Blagojevic gegen Trentino Volley im Einsatz
Auch für Aleksandar Blagojevic standen in den vergangenen Tagen gleich zwei Spiele am Programm. Das Heimspiel gegen Altotevere Citta di Castello konnte Molfetta mit 3:1 für sich entscheiden. Der Wiener kam nur kurz zum Einsatz, dürfte aber bereits eine Vorahnung gehabt haben, dass er im Match gegen Trentino Volley mehr Spielzeit bekommen werden würde. "Ich hoffe, dass ich gegen Trentino zum Einsatz komme", meinte Blagojevic nach dem Match gegen Altotevere.
Die Hoffnungen von Blagojevic erfüllten sich am Mittwochabend zumindest teilweise. Zwar musste sich Molfetta gegen den mehrmaligen Champions League Sieger auswärts klar mit 0:3 geschlagen geben. Blagojevic kam aber tatsächlich im zweiten und dritten Satz zum Einsatz und schaffte auf Anhieb vier Punkte, darunter zwei Blocks gegen den bulgarischen Starangreifer Matey Kaziyski.
Am Sonntag erwartet Molfetta das nächste Heimspiel gegen Top Volley Latina. In der Tabelle liegen Blagojevic und Co. mit sechs Punkten am sechsten Platz.

Markovic MVP bei 2:3-Niederlage
Mit 21 Punkten ist Srna Markovic am vergangenen Wochenende bei der 2:3-Niederlage von Aachen in Vilsbiburg nicht nur Topscorerin sondern wird durch den gegnerischen Trainer auch zum MVP ihrer Mannschaft gewählt. "Die Freude hält sich nach der zweiten knappen Niederlage aber in Grenzen. Wir haben einen 0:2-Satzrückstand wettgemacht und einen Tie-Break erzwungen. Wir sind natürlich sehr enttäuscht", meint die Wienerin.
Am Samstag hat Aachen beim zweiten Heimspiel der Saison gegen Münster die nächste Gelegenheit sich die ersten drei Punkte zu sichern.

Bühl punktet gegen Meister Berlin
Zwei Matches standen für Paul Buchegger und Bühl in den vergangenen Tagen am Programm. Das Heimspiel gegen den VC Dresden konnte Bühl erwartungsgemäß klar mit 3:0 für sich entscheiden. "Wir haben das Spiel vom Anfang bis zum Ende dominiert. Besonders am Service waren wir echt stark. Ich durfte ab Mitte des zweiten Satzes ran und habe dann durchgespielt. Die Stimmung war ziemlich gut. Das hat natürlich Riesenspaß gemacht", meint der Oberösterreicher.
Am Mittwochabend erwartete Bühl in Berlin ein ungleich schwererer Gegner. Der amtierende Meister erwies sich aber keinesfalls als unschlagbar, wie Buchegger schildert: "Im ersten Satz haben wir zwei Satzbälle nicht genützt und 26:28 verloren. Den zweiten Durchgang haben wir dafür zu 13 gewonnen. Wir konnten unseren Lauf auch im dritten Satz fortsetzen und in Führung gehen. Dann ist aber irgendwie der Faden gerissen bzw. ist Berlin konstanter geworden. Schlussendlich haben wir vor über 5.000 ZuschauerInnen mit 2:3 verloren. Es war dennoch ein geiles Match, erst recht weil ich im vierten Satz wieder spielen durfte und gleich zwei Punkte erzielte." - STA


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