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Montpellier siegt im Österreicher-Duell
13.11.2014 18:05

Unsere Stars in Europa,#11

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Österreicher-Duells in der französischen Ligue A. Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider behielt gegen Nantes Reze und Alex Berger knapp mit 3:2 die Oberhand. Außerdem berichten wir unter anderem vom nächsten Erfolg von Sophie Wallner in der schwedischen Liga und dem Pokal-Viertelfinal-Einzug von Paul Buchegger in Deutschland.

Kroiss und Schneider gewinnen Österreicher-Duell
Das mit Spannung erwartete erste Duell zwischen den beiden Österreicher-Klubs Montpellier und Nantes Reze, ging am vergangenen Samstag vor den Augen von Teamtrainer Michael Warm knapp mit 3:2 an Philipp Kroiss und Philip Schneider. Während Kroiss und Schneider durchspielten, musste Berger mit Knieproblemen bereits im dritten Satz das Feld verlassen. "Alex hat ihnen in der Annahme sicher zum Schluss gefehlt. Er stabilisiert gemeinsam mit dem finnischen Libero das Spiel. Mit ihm wäre es für uns am Ende sicher wesentlich härter geworden", meint Kroiss.
Insgesamt siedelt Kroiss das Match im mittleren Niveau an: "Ich würde es sagen, dass es kein Match auf super Niveau war. Wir lagen bereits mit 2:1 in Führung und haben es verabsäumt den Sack zuzumachen. Der Tie-Break war bis zum Schluss umkämpft und endete knapp mit 16:14 für uns. Leider hatte unser US-Amerikaner einen schwarzen Tag. An seiner Stelle hat dafür der erst 20-jährige Franzose Pauly ein super Spiel gemacht."
Für Montpellier war es der vierte Sieg im fünften Match. Dreimal waren Schneider und Co. im Tie-Break erfolgreich: "Eine Tatsache, die sicher für uns spricht und unsere mentale und kämpferische Stärke beweist", ist sich Kroiss sicher.
In der Tabelle liegt Montpellier am sechsten Platz, Nantes Reze mit fünf Punkten am zwölften Platz. Nantes bestritt bereits am Dienstagabend ein vorgezogenes Match aus der elften Runde. Einmal mussten sich Berger und Co. mit 2:3 geschlagen. Allerdings gegen niemand Geringeren als den amtierenden Meister aus Tours. Berger kam in diesem Spiel nur zu Kurzeinsätzen in der Annahme und wurde ansonsten geschont.
Die nächsten Matches folgen am Samstagabend. Montpellier empfängt zuhause den Tabellenvierten Toulouse. Nantes Reze spielt ebenfalls zuhause gegen Beauvais.

Schmerzliche 2:3-Heimniederlage für Poitiers
"Diese Niederlage ist ziemlich ärgerlich. Wir haben das Match zwei Sätze lang klar dominiert und lagen 2:0 in Führung. Nach der 10-minütigen Pause ist uns aber der Faden gerissen und Cambrai hat zurückgeschlagen. Im Tie-Break haben wir noch dazu 5:1- und 10:7-Führung nicht nutzen können", schildert Poitiers-Akteur Max Thaller.
Für das nächste Match am Donnerstagabend ist Thaller dennoch zuversichtlich: "Wir haben diese Woche super trainiert. Gegen Plessis-Robinson sollte ein Sieg gelingen."
Nach dem Besuch in Montpellier ist Teamtrainer Warm nun in Poitiers zu Gast und schaut Thaller auf die Finger.

Zass will nach spielfreiem Wochenende Tabellenführung zurückerobern
Nach Verlustpunkten gerechnet hat Thomas Zass Team Almeria die Tabellenführung eigentlich gar nicht verloren. Mit einem Spiel und einem Punkt weniger als der aktuelle Leader Ibiza Volley, rangiert Almeria dennoch zumindest zwischenzeitlich am zweiten Platz.
Gegen den kommenden Gegner Electrocash CCPH will Almeria daher unbedingt die Siegesserie fortsetzen und den fünften Erfolg einfahren. Zass ist für das Match zuversichtlich: "Für uns war das spielfreie Wochenende gut, um uns ein bisschen zu erholen und in Ruhe trainieren zu können. Jetzt sollten wir wieder voll konzentriert zur Sache gehen können!"

Molfetta von Padova besiegt
Exprivia Molfetta mit Aleksandar Blagojevic musste sich am vergangenen Wochenende in Padova mit 1:3 geschlagen geben. Nach einem tollen Start und dem Gewinn des ersten Satzes, schrammte Molfetta im zweiten Satz knapp an einer 2:0-Satzführung vorbei. Die Sätze drei und vier gingen danach dank zahlreicher Eigenfehler von Molfetta klar an die Gastgeber.
Am Samstagabend empfängt Molfetta das bislang noch punktelose Team aus Monza. Mit einem Sieg könnte sich Molfetta im mittleren Tabellendrittel festsetzen.

Wallner bislang makellos
Fünf Siege in Serie, 15:0 Sätze und nur durchschnittlich 14,47 Punkte pro Satz für die Gegnerinnen. Die Bilanz von Angelholm und Sophie Wallner sieht bislang mehr als beeindruckend aus. Ihr Trainer versucht das Team dennoch am Boden zu halten. "Zu uns hat er gesagt, dass fünf Siege am Ende nicht viel bedeuten können, wenn wir jetzt nicht hart weiterarbeiten und siegeshungrig bleiben", zitiert Wallner.
Die Steirerin ist seit dem vergangenen Wochenende nach Rückenproblemen nun wieder schmerzfrei. "Das war natürlich ein sehr angenehmes Gefühl. Noch dazu wurde ich wieder zum MVP gewählt. Alles in allem war es ein sehr gelungener Spieltag."

Knappe Niederlage für Aachen
Einmal mehr mussten sich die Ladies in Black Aachen am vergangenen Wochenende knapp geschlagen geben. Das Match beim aktuellen Tabellendritten aus Wiesbaden ging mit 3:1 an die Gastgeberinnen. Srna Markovic wurde im zweiten und dritten Satz eingewechselt bzw. startete im vierten Durchgang. Aachen hätte im vierten Durchgang durchaus den Satzgleichstand herstellen können. Die Fünf-Punkte-Führung bei der zweiten technischen Auszeit blieb allerdings ungenützt und Wiesbaden gewann noch mit 25:22. Markovic steuerte trotz der kurzen Einsatzzeit neun Punkte bei.
Nach vier Spieltagen liegt Aachen mit zwei Punkten am vorletzten Platz. Das kommende Wochenende haben Markovic und Co. spielfrei und können sich damit bereits jetzt auf den nächsten Gegner, den deutschen Meister Dresdner SC, vorbereiten.

Bühl im Pokal-Viertelfinale
So wie Srna Markovic, steht auch Paul Buchegger mit seinem Klub Bühl im Viertelfinale des DVV-Pokals. Im Match gegen die Netzhoppers spielte Buchegger durch und kam sowohl als Diagonal- wie auch als Außenangreifer zum Einsatz. "Wir lagen mit 1:2 hinten, als mich der Trainer auf Außen gestellt hat. Danach hatten wir die Sätze vier und fünf gut im Griff und konnten noch gewinnen", kommentiert der Oberösterreicher das Match.
In der Meisterschaft lief es am vergangenen Wochenende übrigens nicht so gut. Gegen Vizemeister und Aich/Dob-Champions League Gegner VfB Friedrichshafen musste sich Bühl mit 0:3 geschlagen geben. Sowohl den ersten, als auch den dritten Satz hielt man allerdings lange Zeit offen und scheiterte am Ende vor allem aufgrund der schlechteren Service- und Annahmeleistung. Bühls nächster Gegner, der CV Mitteldeutschland dürfte im Vergleich zu den Häflern ein wesentlich kleineres Kaliber sein. Bühl tritt am Samstagabend auswärts an. - STA


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