Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Thaller im Pokal-Viertelfinale
27.11.2014 23:24

Unsere Stars in Europa,#13

Im Gegensatz zur vergangenen Ausgabe können wir leider nicht von einer perfekten Woche der österreichischen AuslandsakteurInnen berichten. Dennoch gelangen eine wichtige Siege. Unter anderem der umkämpfte 3:2-Aufstieg von Poitiers mit Max Thaller im französischen Pokal-Achtelfinale sowie der nächste Meisterschaftssieg des weiter ungeschlagenen Teams von Sophie Wallner.

Zass schwimmt auf der Erfolgswelle
Das gilt für den Tiroler Thomas Zass gleich in zweierlei Hinsicht. Mit seinem Team Almeria führt er weiterhin ungeschlagen die spanische Liga an. Der Heimsieg gegen Santanderina fiel mit 3:0 wieder klar aus.
Außerdem berichtet Zass vom tollen Wetter und einer Schwimmeinheit im Meer: "Unglaublich das Wetter hier. Ende November in Europa im Meer zu schwimmen ist schon außergewöhnlich."
Für die kommenden Matches erwartet Zass nun härtere Gegner: "Gegen San Jose wird es sicher schwieriger. Erst recht, weil einer unserer Mittelblocker angeschlagen und unser Venezuelaner mit dem Nationalteam in Mexiko ist."

Siegesserie von Montpellier zu Ende
Jede Serie geht bekanntlich einmal zu Ende. Im Fall von Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider zum Glück erst nach fünf Meisterschaftssiegen en suite.
Gegen Beauvais war für Kroiss und Co. wenig zu holen: "Diese Niederlage war dann schon etwas bitter. Wir waren einfach zu fehleranfällig und konnten keinen Druck aufbauen. Damit hatte Beauvais leichtes Spiel und musste sich gar nicht großartig anstrengen", resümiert Kroiss.
Das Match ist aber nun bereits abgehakt und der nächste Gegner steht im Fokus: "Paris hat zuhause gegen Toulouse mit 0:3 verloren. Das zeigt, dass die zwei vermeintlich großen Teams, Tours und Paris, heuer mehr als verwundbar sind", blickt Kroiss auf das bevorstehende Heimspiel am Samstagabend.

Nantes verliert gegen Tabellennachbarn
Nicht nach Wunsch verlief auch das vergangene Ligamatch von Nantes Reze mit Alex Berger. In Lyon kamen Berger und Co. über einen Satzgewinn nicht hinaus. Insbesondere am Block war Nantes klar unterlegen (3:14) und konnte Lyon daher im ersten, dritten und vierten Satz wenig entgegenhalten. Der Aichkirchner beendete das Match mit acht Punkten und zeigte vor allem in der Annahme einmal mehr seine große Klasse.
Am Samstag ist in Nantes mit St-Nazaire ein Team zu Gast, das in der Tabelle derzeit nur einen Punkt voranliegt. Ein Heimsieg wäre für Berger und Co. daher doppelt wichtig.

Poitiers im Pokal-Viertelfinale
Zwei Erfolgsnachrichten gibt es aus Poitiers und Max Thaller zu vermelden. Dazu zählt zum einen der Einzug ins Pokal-Viertelfinale am Mittwochabend. Zum anderen der 3:1-Meisterschaftserfolg gegen Calais a vergangenen Wochenende.
Der 3:2-Pokalerfolg über den Erstligisten Ajaccio darf mit Sicherheit als Überraschung bezeichnet werden. Erst recht, weil Poitiers bereits mit 0:2 zurücklag und danach noch die Wende schaffte: "Das war nichts für schwache Nerven. Nach dem 0:2-Rückstand haben wir im fünften Satz auch noch ein 6:10 aufgeholt. Mein persönliches Highlight war ein Ass beim Stand von 11:12 im Tie-Break", schildert Thaller.
Als Viertelfinalgegner wurde Poitiers Paris Volley zugelost. Gespielt wird am 6. Jänner 2015.
In der Meisterschaft setzte sich Poitiers wie erhofft gegen den Tabellenletzten Calais mit 3:1 durch.
"Man hat in keiner Phase gemerkt, dass sie Letzter sind. Wie die anderen 27 Teams in den beiden Profiligen sind sie eine sehr gute Mannschaft. Ich würde sagen, dass wir jetzt endgültig in der Meisterschaft angekommen sind, obwohl sicher noch nicht alles perfekt klappt."
Thaller spricht damit vor allem die 19 Servicefehler gegen Calais an. "Die Anzahl der Fehler steht in keiner Relation zur Wirkung des Service. Mit Ausnahme des ehemaligen Aich/Dob-Spielers und Matja Sabljak, der fünf Asse geschlagen hat, war das sehr bescheiden von uns." Auch in der Verteidigung sieht Thaller noch Luft nach oben: "Ich glaube, es fehlt oft an der notwendigen Disziplin im Stellungsspiel. Wir können viel mehr Bälle holen!"
Die nächste Chance dies unter Beweis zu stellen, hat Portiers am Samstag beim Match gegen den Tabellenführer Nancy.

Molfetta gegen Modena auf verlorenem Posten
Wenig zu holen gab es für Molfetta und Aleksandar Blagojevic am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer der Serie A1 Modena. Die Gastgeber dominierten das Match vom ersten Punkt an und spielten ihre gesamte Klasse aus. Kein Wunder, stehen in ihren Reihen doch Spieler wie Bruninho, Ngapeth, Kovacevic oder Vettori.
Blagojevic stand gegen Modena erstmals in der Starting-Six. Im zweiten und dritten Satz bekam wieder sein niederländische Kontrahent Kooistra den Verzug.
Am kommenden Wochenende ist Molfetta ausnahmsweise spielfrei. Danach folgen Matches am 7., 14., 21., 26. und 28. Dezember!

Sieg und Niederlage für TV Bühl
Gegen Aufsteiger Herrsching setzten sich Paul Buchegger und Co. am vergangenen Samstag wie erwartet klar mit 3:0 durch. "Die ersten beiden Sätze war ganz souverän. Stabile Annahme, gute Angriffsquoten und viele Blocks. Im dritten Satz sind wir schlecht gestartet und ich wurde eingewechselt. Am Ende war dann auch dieser Durchgang wieder eine klare Sache für uns", berichtet der Oberösterreicher.
Weniger gut lief es dagegen am Mittwochabend gegen die Netzhoppers. Nach einem tollen Start, fiel Bühl deutlich zurück. Im dritten Satz konnte Bühl einen 21:18-Vorsprung nicht zum zweiten Satzgewinnen nutzen. Danach dominierten die Netzhoppers den vierten Satz von Beginn an und feierten einen 3:1-Heimsieg. "Leider war das eine schlechte Teamleistung. Besonders in der Annahme waren wir schwächer als sie. Die Folge waren zu wenige Punkte am Angriff", resümiert Buchegger.
Seine eigene Angriffsquote kann an der Niederlage nicht schuld sein. Mit sieben Punkten aus zehn Angriffen war Buchegger der effektivste Angreifer seiner Mannschaft.
Am Samstag ist der Tabellendritte Rottenburg in Bühl zu Gast!

Aachen verliert gegen Meister Dresden
Nach fünf Spielen liegt Aachen mit Srna Markovic weiter am elften Tabellenplatz. Gegen den amtierenden Meister Dresden startete Aachen gut und ging mit 1:0 in Führung. Danach steigerten sich die Gäste jedoch und entschieden die folgenden drei Durchgänge für sich. Markovic beendete das Match mit sieben Punkten. "Im zweiten und dritten Satz wäre jedenfalls mehr drinnen gewesen. Wir waren bis zur Satzmitte auf Augenhöhe."
Unterdessen gibt es in Aachen auch personelle Sorgen: "Unsere zweitjüngste Spielerin hat sich am Handgelenk verletzt. Dazu liegt unsere Zuspielerin krank im Bett. Das ist vor dem Beginn der intensivsten Meisterschaftsphase natürlich nicht ideal. Jetzt geht es bis Neujahr mit zwei Matches pro Woche dahin. Die einzige Pause ist zwischen 22. und 24. Dezember", schildert die Wienerin. Am Samstag steht für Aachen ein wichtiges Match am Programm. Gegen den Tabellennachbarn Köpenick hat man im direkten Duell die Chance einen Tabellenplatz gutzumachen.

Angelholm weiter unbesiegt
Knapper als erwartet fiel der jüngste Erfolg von Angelholm mit Sophie Wallner aus. Im Match gegen Svedala setzten sich Wallner und Co. wieder schnell ab und gingen mit 2:0 in Führung. "Auch im dritten Satz hatten wir immer einen komfortablen Vorsprung. Wir waren uns aber anscheinend zu sicher und das war dann wie der Beginn eines zweiten Matches. Svedala hat sich Durchgang drei und vier geholt. Im Tie-Break haben wir zum Glück die entscheidenden Punkte gemacht und knapp gewonnen", berichtet Wallner.
In der Tabelle liegt Angelhom mit einem Spiel weniger vorübergehend am zweiten Platz. Das kann sich aber schnell ändern. Bis Weihnachten stehen für die Steirerin noch sechs Spiele am Programm. - STA


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