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Markovic im DVV-Pokal-Halbfinale
04.12.2014 16:19

Unsere Stars in Europa,#14

Neuerlich gibt es viele Erfolgsnachrichten zu vermelden. Hervorzuheben sind drei Siege von Aachen mit Srna Markovic innerhalb von nur fünf Tagen. Darunter fällt auch der Halbfinaleinzug im DVV-Pokal. Weiter ungeschlagene Tabellenführer sind Almerie mit Thomas Zass bzw. Angelholm mit Sophie Wallner. Am aufsteigenden Ast befinden sich zudem Potiers mit Max Thaller bzw. TV Bühl und Paul Buchegger.

Almeria weiter unbesiegt
Auch im siebten Meisterschaftsmatch blieb Almeria mit Thomas Zass ohne Niederlage. "Nachdem wir die letzten Wochen eher schlechtere Gegner hatten, war San Jose jetzt doch etwas hartnäckiger. Der erste Satz war sehr ausgeglichen, wir konnten ihn dann jedoch mit 28:26 für uns entscheiden. Danach ging es ähnlich weiter (29:27). Nur der dritte Satz war eine klarere Angelegenheit. Insgesamt ein sehr emotionales Spiel mit ein paar roten und gelben Karten", schildert Zass.
Quasi als erste Einstimmung für den Heimaturlaub zu Weihnachten in Tirol, bekam Zass in San Jose erstmals seit langem wieder kältere Temperaturen zu spüren: "Acht Grad haben sich ziemlich kalt angefühlt", meint Zass schmunzelnd.
In der Meisterschaft hat sich Almerias Vorsprung auf die Konkurrenz übrigens weiter vergrößert. "Unser vermeintlich stärkster Konkurrent, Teruel, hat am Wochenende gegen den Siebten mit 2:3 verloren und liegt nun immerhin drei Punkte zurück", berichtet Zass.

Montpellier unterliegt Paris
Stark ersatzgeschwächt (ohne beide franz. Nationalteam-Mittelblocker, Anm.) musste sich Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider am vergangenen Wochenende dem Tabellenzweiten Paris Volley mit 0:3 geschlagen. "Aus der Welt lagen Punkte sicher nicht. Am Ende hat uns ihre mazedonischer Diagonalspieler das Genick gebrochen. Beim Nationalteam ist er mir als Außenangreifer gar nicht so eindrücklich in Erinnerung geblieben. Was er gegen uns dieses Mal gezeigt hat, war aber herausragend.: Vier Asse und dazu 23 Punkte aus 30 Angriffen bei nur einem Fehler", erzählt der Oberösterreicher.
Für Montpellier folgen in Kroiss Worten "richtungsweisende" Wochen: "Bis Weihnachten stehen vier Spiele gegen Tabellennachbarn am Programm. Ich hoffe unsere beide Mittelblocker sind bald wieder dabei. Das würde uns jetzt enorm helfen."
Freitagabend wird das vorweihnachtliche Programm mit dem Auswärtsmatch gegen St. Nazaire eröffnet. Am Dienstag geht es gegen Sete weiter.

Nantes verliert hauchdünn
Knapp zwei Stunden dauerte der Volleyballkrimi zwischen Nantes Reze (Alex Berger) und St. Nazaire. Berger und Co. hat knapp das Nachsehen und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Mit Ausnahme des dritten Satzes trennten beide Teams jeweils nur zwei Punkte. Glaubt man der Statistik machten der bessere Block (10:6) bzw. Angriff (60:57) am Ende den kleinen Unterschied zu Gunsten von St. Nazaire aus.
Weiter geht es für Nantes am Wochenende beim Tabellendritten Ajaccio. Am Mittwoch folgt das Duell mit dem Tabllenführer AS Cannes.

Poitiers besiegt Tabellenführer
Trotz des tollen 3:0-Sieges über den Tabellenführer Nancy war Max Thaller nach dem Spiel nicht zum Feiern zu Mute. "Ich hab am Abend davor in einem Restaurant schlechtes Essen erwischt und das hat mich für zwei Tage komplett lahm gelegt. Ich hatte starke Bauchschmerzen und war total geschwächt. Für den Notfall war ich dennoch auf der Bank und hab von dort aus mit einer Winterjacke (gefühlte zehn Grad in der Halle) den Jungs beim Siegen zugeschaut. An einen Einsatz war aber eigentlich nicht zu denken", verrät der Hartberger den Grund. Nachsatz: "Mir geht es mittlerweile aber schon wieder besser. Mal schauen was sich bis zum Wochenende noch tut."
Samstagabend empfängt Poitiers Avignon. Mit einem weiteren Sieg ist bereits Platz drei in Reichweite.

Molfetta nach spielfreiem Wochenende gegen Verona
Am vergangenen, für Molfetta spielfreien, Wochenende blieb Aleksandar Blagojevic und Co. nach sieben Spieltagen in Folge erstmals etwas Zeit zum Durchatmen.
Dies könnte sich in Hinblick auf das bevorstehende dichte Programm, durchaus als Vorteil erweisen. Bis zum 28. Dezember erwarten Molfetta immerhin fünf Matches.
Den Auftakt macht das Heimmatch gegen Verona, in deren Reihen unter anderem der MVP der FIVB World League 2014, Taylor Sander (USA) steht.

Bühl gewinnt gegen Tabellennachbarn
Für den TV Bühl und Paul Buchegger läuft es in der Volleyball Bundesliga weiterhin gut. Mit dem 3:0-Sieg gegen den aktuellen Tabellenvierten Rottenburg, arbeiteten sich die Bühler weiter nach oben. Nach Verlustpunkten liegen sie nun bereits am dritten Rang. Nachdem sie ein Spiel weniger ausgetragen haben, stehen sie vorläufig noch am sechsten Platz. Bereits am kommenden Wochenende können sie in den Spielen gegen Lüneburg und den VCO Berlin sechs Punkte holen und damit endgültig den Sprung unter die Top drei schaffen.
Beim umkämpften Sieg gegen Rottenburg stand Buchegger bereits kurz nach dem Beginn des zweiten Satzes in der Startformation und zeigte im Anschluss eine gute Leistung: "Es war ein emotionsgeladenes Match. Die Halle war ausverkauft und die Fans sind total abgegangen."
Wenige Tage später musste Bühl dagegen im CEV Cup gegen Toulouse die erste Niederlage einstecken. "Wir haben leider nicht gut gespielt und haben einige Fehler zu viel begangen. Zuhause wollen wir uns revanchieren und einen Golden Set erzwingen!"

Dreifachsieg für Aachen
Zwei wichtige Erfolge gelangen Aachen mit Srna Markovic am vergangenen Wochenende. Samstagabend überholten sich mit einem 3:0-Sieg den Tabllennachbarn Köpenicker SC. Wenige Stunden später besiegten sich auch den VCO Berlin mit 3:0.
Die sechs Punkte verhelfen Markovic und Co. zu einer großen Platzverbesserung in der Tabelle. Vom vorletzten elften Rang hievte sich Aachen auf Platz acht. "Die zwei Siege tun uns gut. Ich hoffe wir können die Leistungen einige Matches weiter stabil halten, denn es erwarten uns zwei Duelle mit weiteren unmittelbaren Konkurrenten", resümiert die Wienerin.
Markovic spricht die kommenden Spiele gegen Thüringen und Hamburg an, die aktuell direkt hinter Aachen rangieren. Gelingen zwei Siege könnte Aachen weiter den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte der Volleyball Bundesliga wahren.
Den dritten und vielleicht wichtigsten Erfolg schaffte Aachen am Mittwochabend im Pokalviertelfinale gegen Hamburg. Auswärts setzten sich Markovic und Co. mit 3:1 durch und stehen damit im Halbfinale. Nächster Gegner ist dort Ende Dezember der amtierende Champion aus Vilsbiburg. Der Finaleinzug wäre für Aachen gleichbedeutend mit einem Endspiel vor rund 10.000 ZuschauerInnen im Gerry Weber Stadion in Halle Anfang März 2015.

Angelholm mit tollem Comeback
„Das war ein verrücktes Match“, beginnt Sophie Wallner zu erzählen. "Die ersten zwei Sätze haben wir katastrophal begonnen und verloren. Nach der Pause waren es aber dieses Mal wir, die das Comeback geschafft haben. Und was für eines. Denn in den Sätzen drei bis fünf hatte Halmstad eigentlich überhaupt keine Chance mehr!"
Für den Spätstart hat Wallner eine Erklärung parat: "Jeder erwartet, dass wir alle Spiele mit 3:0 gewinnen. Man vergisst aber, dass sich unsere Gegner auch verbessern und sich immer besser auf uns einstellen. Noch dazu haben sie gegen uns nichts zu verlieren."
Sonntag kommt es zum nächsten Spitzenduell: "Lindesberg ist neben Halmstad der zweite große Herausforderer. Gewinnen wir auch dieses Match, sollten wir über Weihnachten in jedem Fall Tabellenführer bleiben!" - STA


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