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Florian Ringseis neu in Finnland
11.12.2014 17:05

Unsere Stars in Europa,#15

Seit dieser Woche steht mit Florian Ringseis der achte ÖVV-Teamspieler im Ausland unter Vertrag. Gemeinsam mit Srna Markovic und Sophie Wallner wächst die ÖVV-Auslands-Armada damit auf insgesamt zehn SpielerInnen an.

Raisio neue Heimat von Florian Ringseis
Nach zwei Saisonen in Bühl und dem Kurzgastspiel beim TSV Volksbank Hartberg gelang Florian Ringseis nun erneut der Sprung ins Ausland. Seit Wochenanfang weilt der Wiener bei seinem neuen finnischen Verein Raision Loimu.
Die erste Bewährungsprobe folgte sogleich gegen den amtierenden Meister. "Ich hab sofort angefangen. Natürlich war es nach der kurzen gemeinsamen Zeit zu Beginn noch etwas chaotisch. Das hat sich aber schnell gelegt. Wir hatten auch unsere Chancen, konnten sie aber nicht verwerten und haben dementsprechend 0:3 verloren. Knapp 1.000 ZuschauerInnen waren in der Halle. Der erste Eindruck fällt sehr positiv aus. Das nächste Match steht bereits am Freitag am Programm", berichtet Ringseis von seiner ersten Woche im hohen Norden.

Almeria neuerlich siegreich
Almeria mit Thomas Zass gewinnt gegen den Tabellenletzten Emeve 3:0. "Sie sind wirklich kein schlechtes Team und verfügen über einige gute Spieler. Dass sie Letzter sind, wundert mich schon etwas. Gegen uns sind dann einfach überhaupt nicht ins Spielen gekommen. Wir haben von Anfang an Druck mit dem Service gemacht und das war schon fast die Entscheidung", fasst der Tiroler zusammen.
Almeria spielte das Match in einer anderen Halle in der Provinz: "Zwei bis drei Spiele pro Saison werden aus Promotiongründen woanders ausgetragen. Da stehen dann zusätzlich Showtrainings mit Kindern am Programm. Mein Spanisch reicht derzeit aber nicht einmal für 10-jährige. Damit war es schon ziemlich lustig", erklärt Zass, der obendrein ins Team der Runde gewählt wurde.

Montpellier mit zwei Niederlagen
Dass Siege und Niederlagen bekanntlich oft eng beieinander liegen, ist nichts Neues. Im Fall von Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider wird dies aber wieder einmal besonders deutlich. Nach fünf Siegen in Folge, stehen mittlerweile vier Niederlage am Stück zu Buche.
Samstag mussten sich Kroiss und Co. in St. Nazaire geschlagen geben. Am Mittwochabend verlor man zuhause gegen Sete neuerlich 0:3. "Gegen St. Nazaire war es ein komisches Spiel. Irgendwie sind wir überhaupt nicht in die Gänge gekommen, haben über die gesamte Spieldauer schlecht angenommen und so gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner mit 0:3 verloren. Gegen Sete war es ein ganz anderes Match. Wir waren wieder viel bissiger und haben dementsprechend auch viel besser mitgehalten. Sete spielt derzeit aber vor allem in der Block- und Feldabwehr überragend. Da half auch die tolle Leistung von Philip (22 Punkte, Anm.) am Ende nichts. Er ist momentan aber eindeutig unser verlässlichster Punktelieferant."
In der Tabelle lassen die vier Niederlagen in Folge Montpellier nach dem Zwischenhoch bis auf Rang zehn zurückfallen. Am Samstag ist Montpellier in Tourcoing zu Gast. Obwohl sie in zehn Runden erst einen Punkt einfahren konnten, erwartet Kroiss einen harten Kampf: "Man kann sich leicht täuschen lassen. Ihre Spiele waren aber immer knapp. Gegen den Tabellenzweiten Paris haben sie vor kurzem den ersten Punkt geholt. Wir müssen also ziemlich auf der Hut sein!"

Nantes wartet weiter auf nächsten Sieg
Ähnlich wie seinen Nationalteamkollegen Kroiss und Schneider ergeht es momentan Alex Berger mit Nantes Reze. So musste sich Nantes sowohl ebenfalls am Samstag und Mittwoch geschlagen geben. Gegen Ajaccio und Tabellenführer Cannes verlor man 1:3 bzw. 0:3. Berger kam jeweils auf neun Punkte.
Auch der nächste Gegner verspricht mit Tours kein leichter zu werden. Kommende Woche folgt dann das Duell mit dem Tabellenletzten Tourcoing.

Poitiers mit Doppelschlag
Die nächsten zwei Siege gelangen Poitiers mit Max Thaller. Vergangenen Samstag gewann Poitiers zunächst mit 3:1 gegen Avigon. Am Dienstagabend folgte in Nizza der zweite 3:1-Erfolg.
Die sechs Punkten bringen Poitiers vorläufig an die dritte Tabellenposition. Auf die Top Zwei fehlen nur noch fünf bzw. sechs Punkte.
Thaller berichtet von den Matches: "Gegen Avigon hat uns unser Publikum ziemlich gepusht. Unsere Riesenblocker (2,07m) Sabljak fällt einige Woche verletzungsbedingt aus. Das war schon eine Schwächung für uns. Avigon hatte allerdings eine relativ hohe Fehlerquote und wir konnten das gut ausnützen. Gegen Nizza mussten wir auswärts ran und haben gleich mal den ersten Satz verschlafen. Danach war es ein offener Kampf mit vielen Verteidigungen auf beiden Seiten. Am Ende der Sätze hatten wir zum Glück immer die Nase vorne."
Kommenden Samstag hat Poitiers die Gelegenheit weiter Boden gut zu machen. Tabellenführer Ales ist in Poitiers zu Gast.

Blagojevic von Schulterverletzung geplagt
Während Aleksandar Blagojevics Team Molfetta in der Meisterschaft gegen Verona eine 0:3-Niederlage kassierte, musste der Wiener verletzungsbedingt zusehen. "Ich musste zwei Wochen pausieren, darf jetzt bis auf den Angriff aber wieder annähernd normal trainieren. Grund dafür ist ein Einriss im Supraspinatus-Muskel in der Schulter. Ich war bei mehreren Ärzten und habe auch mit dem IMSB Rücksprache gehalten. Neben den Medikamenten steht täglich eine Stunde Therapie am Programm. Dazu habe ich spezielle Zusatzübungen bekommen, die ich natürlich fleißig erledige", schildert Blagojevic.
Ob er beim nächsten Ligamatch gegen Piacenca (mit den Altstars Papi, Zlatanov und Vermiglio) bereits wieder mit an Bord sein wird, bleibt abzuwarten. Das enge Match gegen Verona dürfte für Molfetta jedenfalls Grund zur Hoffnung sein. "Im dritten Satz hatten wir zwei Satzbälle. Beide Male hat unser Mittelblocker 30cm ins Out geschlagen. Da war jedenfalls mehr drinnen, als das Ergebnis vermuten lässt."

Bühl mit nächsten Siegen
Ein hartes Programm liegt hinter dem TV Bühl und Paul Buchegger. Es galt drei Spiele innerhalb von fünf Tagen zu absolvieren. Darunter zwei Meisterschaftsbegegnungen sowie das Pokalviertelfinale gegen Rottenburg. Bühl meisterte die Aufgabe jedoch mit Bravour und blieb in allen Matches siegreich.
Am Samstag gab man in Lüneburg zwar einen Punkt ab. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den VCO Berlin, bzw. spätestens nach dem 3:0-Cupsieg gegen Rottenburg dürfte der Punkteverlust aber verschmerzt worden sein.
In der Tabelle rückt Bühl bis auf Platz vier vor. Buchegger und Co. liegen nun nur noch hinter den BR Volleys, dem VfB Friedrichshafen sowie Düren.
Für Bühl geht es kommenden Wochenende Schlag auf Schlag weiter. Zunächst steht am Samstag das Rückspiel gegen den VCO Berlin am Programm. Sonntag folgt das Duell mit Coburg.

Knappe Niederlage für Aachen
Einmal mehr musste sich Aachen in der aktuellen Bundesliga-Saison mit 2:3 geschlagen geben. Dieses Mal gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Thüringen. Srna Markovic und Co. lagen mit 1:2 in Sätzen zurück, ehe sie den Ausgleich herstellten und sich damit immerhin einen Punkt sicherten. Der anschließende Tie-Break war danach allerdings eine eindeutige Angelegenheit zu Gunsten der Gäste. Mit 15:4 holten sie sich die zwei Punkte.
Kommenden Samstag ist man in Hamburg zu Gast und hat dort die Möglichkeit den Abstand zu den Hanseatinnen auf vier Punkte zu vergrößern. Mit Hamburg verbindet Aachen immerhin gute Erinnerungen. Erst vor kurzem gelang mit einem 3:1-Sieg der Einzug ins Pokal-Halbfinale.

Zehnter Saisonerfolg für Angelholm
Geht die Serie von Sophie Wallners schwedischem Klub so weiter wie bisher, ist das Dutzend an Siegen bereits Ende der Woche voll. Am Weg zu diesem Vorhaben erwarten Wallner und Co. noch Duelle mit Göteborg und Sollentuna.
Das vergangene Ligamatch gegen Lindesberg endete mit 3:1 für Angelholm. "Die ersten beiden Sätze gingen wieder an uns. Nach der Pause fehlte uns zunächst wieder die notwendige Aggressivität und Lindesberg konnte auf 1:2 verkürzen. Im vierten Satz haben wir vor allem am Block ziemlich zugepackt und den Sack zugemacht. Das nächste Duell könnte noch spannender werden, denn Lindesberg hat eine neue brasilianische Zuspielerin verpflichtet", fasst Wallner zusammen.
Noch ungeschlagen liegt Angelholm natürlich weiterhin an der Tabellenspitze. Leistet man sich gegen ein vermeintlich schwächeres Team keinen Ausrutscher, gehen Wallner und Co. als Tabellenführer in die Weihnachtspause.
- STA


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