Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Zass und Wallner Tabellenführer
18.12.2014 17:27

Unsere Stars in Europa,#16

Almeria weiter mit weißer Weste
Auch im neunten Meistersschaftsspiel blieb Almeria mit Thomas Zass siegreich. Auf Ibiza gewannen sie 3:0. Umgekämpft war nur der dritte Satz, als Almeria einen großen Vorsprung fast noch verspielt hätte. "Zwei Sätze lang haben wir gut gespielt, dann haben sich immer mehr Fehler eingeschlichen", meint Zass, der mit 15 Punkten Topscorer seines Teams war. Der Tiroler ist außerdem aktuell drittbester Scorer der Liga und führt die Servicepunktewertung an.
Bevor die spanische Liga bis zum 10.Jänner pausiert, erwartet Almeria noch das Match gegen Tabellennachzügler Fundacion Cajasol Juvasa Voley. "Sie haben vor zwei Wochen Meister Teruel geschlagen. Wir haben sie im Andalusien Cup zum Saisonbeginn 3:0 besiegt, sind aber natürlich gewarnt. Außerdem stehen wieder Showtrainings und ein Spiel in einer anderen Heimhalle am Programm", so der Tiroler.
Nach dem Match ist zunächst einmal eine Pause angesagt: "Ich glaube die Weihnachtspause wird uns allen gut tun. Wir trainieren seit mittlerweile drei Wochen mit nur zwei Mittelblockern und das hinterlässt sichtlich Spuren."

Montpellier wartet weiter auf nächsten Sieg
Philipp Kroiss hatte bereits angedeutet, dass der Tabellenletzte Tourcoing keinesfalls ein leichter Gegner für sein Team Montpellier werden würde. Leider behielt er mit dieser Aussage recht, denn Montpellier musste sich am vergangenen Wochenende auswärts mit 1:3 geschlagen geben. "Im ersten und dritten Satz sind wir jeweils voran gelegen, haben uns am Satzende aber durch Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen lassen und die Sätze hergeschenkt. Im vierten Satz sind sie mit dem ersten Sieg vor Augen super gestartet und wir konnten sie nicht mehr einholen", schildert Kroiss den Spielverlauf.
Philip Schneider beendete das Match mit 19 Punkten einmal mehr als Topscorer seiner Mannschaft. Nach fünf Niederlagen in Folge, ist dies aber wohl nur ein schwacher Trost. Erst recht, weil Montpellier weiterhin Verletzungssorgen plagen: "Unser bester Blocker, Le Goff, fällt wohl noch weitere zwei Monate aus. Der Zweite spielt ständig mit Schmerzen und auch Philip plagen immer wieder kleine Wehwehchen. Das ist natürlich auch für das Training nicht förderlich und lässt das Niveau sinken."
Indirekt schadet die Niederlage auch der Mannschaft von ÖVV-Teamkollegen Alex Berger, nachdem Tourcoing nun nur noch drei Punkte hinter dessen Team Nantes Reze liegt.
Diese Woche trifft Montpellier auf den Tabellenfünften Lyon. "Jetzt heißt es zusammenraufen. Lyon ist derzeit aber gut unterwegs. Es wird sehr schwierig", meint der Oberösterreicher in Hinblick auf Match am Freitagabend.

Nantes holt Punkt beim Meister
Normalerweise würde man wohl von einem Achtungserfolg sprechen. Der amtierende Champion Tours ist heuer allerdings keineswegs in Meisterform und liegt derzeit nur am achten Rang und bereits zwölf Punkte hinter Leader AS Cannes. Hinzu kommt, dass Nantes Reze bereits mit 2:0 führte, ehe Tours die Wende schaffte und sich mit 3:2 durchsetzte. Der 2:0-Vorsprung war vor allem auf 14 Blockpunkte in den Eröffnungssätzen zurückzuführen. Nantes konnte diese Traumquote allerdings nicht aufrechterhalten, so übernahm Tours immer mehr die Kontrolle und gewann schließlich mit 15:13 im Tie-Break.
Kommenden Freitag ist in Nantes Tourcoing zu Gast. Mit einem Sieg würde sich der Abstand zum Letzten wieder auf sechs Punkte vergrößern. Ansonsten wären beide gleichauf.

Poitiers holt weiter auf
Mit dem sechsten Sieg in Folge hat Poitiers mit Max Thaller weiter Boden auf die Top Zwei gut gemacht. Gegen den Tabellenzweiten Ales gelang ein 3:0-Heimsieg, bei dem Poitiers mit Ausnahme des ersten Satzes dominierte. "Zu Beginn waren sie am Block gut auf uns eingestellt und hatten auch unseren Diagonalspieler Krolis im Griff. Nachdem unsere Angreifer aber gut drauf waren und wir viel verteidigt haben, war es nach dem ersten Satz eine relativ klare Angelegenheit für uns. Die Stimmung im und rund um das Team ist durch die positiven Ergebnisse jetzt natürlich sehr gut", schildert der Steirer.
Am kommenden Samstag darf man sich gegen den Vorletzten Asnieres neuerlich gute Siegeschancen ausrechnen. "Danach haben wir fünf Tage Weihnachtspause, bevor es wieder zur Sache geht!"

Molfetta von Piacenza geschlagen
Auf verlorenem Posten stand Molfetta mit Aleksandar Blagojevic bei der 0:3-Niederlage in Piacenza. Die Gastgeber zeigten sich in jeder Hinsicht überlegen und konnten es sich sogar erlauben auf die Dienste von Altstars Papi zu verzichten.
Nachdem Blagojevic zuletzt mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte und nicht eingesetzt werden konnte, wurde er gegen Piacenza mehrmals eingewechselt und schaffte zwei Punkte. "Ich hätte gerne noch mehr gespielt, vor allem weil es dem ersten Diagonalspieler nicht gelaufen ist. Der Trainer hat allerdings eine andere Variante versucht."
Weiter geht es für Molfetta am Wochenende mit dem Spiel Ravenna.

Loimu verliert gegen Tabellendritten
Noch nicht perfekt läuft es für Florian Ringseis bei seinem neuen Klub Loimu in der finnischen Liga. In den beiden Matches gegen den Tabellenzweiten bzw. -dritten musste sich Loimu jeweils geschlagen geben. "Beim Match gegen Hurrikaani haben wir am Service keinen Druck aufbauen können. Dadurch war unsere Verteidigung und der Block in arger Bedrängnis. Ich hoffe das bessert sich bis zum nächsten Spiel", meint der Wiener.
Bevor es am Samstag gegen Team Lakkapää weitergeht, gastierte Loimu im Rahmen des CEV Challenge Cup 1/16 Final Rückspiels bei Roter Stern Belgrad. Ringseis stand nicht im Kader, nachdem er mit Hartberg bereits im Europacup aktiv war. "Ich trainiere mit der zweiten Mannschaft bzw. im Kraftraum. Nebenbei habe ich etwas mehr Zeit die Stadt kennenzulernen", sucht Ringseis einen positiven Effekt seiner Zwangspause.
Die Ausgangslage für Loimu war nach der 2:3-Hinspielniederlage nicht leicht. Am Dienstagabend schied Loimu nach einer 1:3-Niederlage aus.

Bühl festigt Platz drei
Anstrengende Tage liegen hinter und vor Paul Buchegger mit dem TV Bühl. Nach dem Pokal-Halbfinaleinzug, schaffte Bühl am Wochenende gegen den VCO Berlin und Coburg zwei weitere Siege. "Gegen den VCO durfte ich ran und hab 19 Punkte geschafft. Gegen Coburg wurde ich eingewechselt", berichtet Buchegger.
Eine lange Pause blieb den Bühlern danach nicht. Schon am Mittwochabend stand in Bühl das Rückspiel im CEV Cup gegen Toulouse am Programm. Nach der 0:3-Hinspielniederlage benötigte Bühl zumindest einen 3:1-Heimsieg um einen Golden Set zu erzwingen. Aus Sicht von Bühl ging leider auch das Rückspiel mit 1:3 verloren. Die Entscheidung fiel im dritten Satz, den Toulouse klar für sich entschied und damit den Aufstieg fixierte. Im folgenden Durchgang begann Buchegger von Beginn an. Insgesamt schaffte der Oberösterreicher bei zwei Einwechslungen sowie dem vierten Satz bemerkenswerte acht Punkte.
Beim nächsten Ligamatch am Samstagabend, hat Bühl die Gelegenheit den Vorsprung auf den Tabellenvierten Düren im direkten Duell weiter auszubauen.

Wichtiger Sieg für Sieg für Aachen
Mit dem 3:1-Erfolg über Hamburg schob sich Aachen mit Srna Markovic zwischenzeitlich auf Tabellenplatz sechs nach vor. Statistisch gesehen, lieferten beide Teams fast idente Leistungen ab. Dass Aachen drei Sätze mit 26:24 für sich entschied, bestätigt diesen Umstand. Neben dem Sieg ist für Aachen wohl auch sehr positiv, dass sie in allen Sätzen bis zum Ende zurücklagen, schlussendlich aber doch noch die Wende schafften.
Aachen führt mit zwölf Punkten nun die untere Hälfte der Tabelle an. Zum fünften Platz fehlen derzeit fünf Punkte.
Gelingt gegen den Tabellendritten Schweriner SC am Wochenende erneut ein Sieg, könnte der Anschluss zur oberen Hälfte bald geschafft sein.

Angelholm setzt Siegesserie fort
Gegen Göteborg und Sollentuna gelangen Angelholm mit Sophie Wallner die nächsten beide Meisterschaftserfolge. "Beide Matches waren eine eindeutige Angelegenheit für uns. Wir haben unser Spiel souverän durchgezogen", fasst Wallner zusammen.
Neben den Matches blieb Wallner auch etwas Zeit für Sightseeing. "Zum Spiel gegen Sollentuna sind wir nach Stockholm geflogen und hatten etwas Zeit uns die Stadt anzusehen. Das war ein sehr angenehmer Nebeneffekt."
Vor der Weihnachtspause steht für Angelholm noch ein Match am Programm. Mit einem Sieg gegen den Vorletzten Falköping haben Wallner und Co. die Möglichkeit ungeschlagen ins neue Jahr zu starten. "Wenn wir normal spielen, kann nicht viel passieren. Wir wollen die Serie unbedingt fortsetzen", zeigt sich Wallner zuversichtlich. - STA


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