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Markovic im DVV-Pokalfinale
01.01.2015 14:35

Unsere Stars in Europa,#17

Für die Schlagzeile der Woche sorgte Srna Markovic mit ihrem Klub Aachen. Dank eines 3:0-Halbfinalerfolgs steht Aachen im DVV-Pokalfinale, das alljährlich im Gerry Weber Stadion vor 10.000 BesucherInnen ausgetragen wird. Paul Buchegger kratzte mit Bühl ebenfalls am Finaleinzug, musste sich allerdinsg dem VfB Friedrichshafen geschlagen geben.

Zass auf Heimaturlaub
Im Gegensatz zu den Ligen seiner Nationalteamkollegen, macht die spanische Superliga bis zum 10. Jänner Pause. Zass nutzt die Gelegenheit für einen Heimaturlaub in Tirol und zieht nach rund der Hälfte der Meisterschaft eine Zwischenbilanz: "Bis jetzt schaut alles sehr gut aus. Mit Ausnahme des Supercups haben wir alle Spiele der Hinrunde gewonnen und liegen damit weiter in Führung. Alle erwarten allerdings, dass die Rückrunde schwieriger wird, nachdem vielen Teams gegen uns offenbar wichtige Spieler gefehlt haben."
Weiter geht es für Almeria gegen Cajasol Juvasa. Außerdem steht für Zass und Co. im neuen Jahr der Coppa del Rey am Programm: "Dort wollen wir auf jeden Fall den ersten Titel holen", zeigt sich der Tiroler optimistisch.

Montpellier: Warten auf nächsten Sieg geht weiter
Zwei Sätze lang lief es am Dienstag für Montpellier in Ajaccio voll nach Plan. So gingen die ersten beiden Durchgänge knapp an Philipp Kroiss und Co. Ab dem dritten Satz dominierten allerdings die Gastgeber und ließen Montpellier kaum noch ins Spiel kommen. "Die Niederlage ist enttäuschend, immerhin haben wir dieses Mal aber wie die Löwen gekämpft und einen Punkt geholt. Im dritten Satz war Ajaccio beim Stand von 8:4 für uns eigentlich schon am Boden. Plötzlich sind ihnen einige super Aktionen gelungen und sie haben die Big Points gemacht. Danach konnten wir kaum noch dagegenhalten", schildert Kroiss.
Topscorer von Montpellier war mit 20 Punkten einmal mehr Philip Schneider. Angesichts der siebten Niederlage in Serie, dürfte das für den Vorarlberger allerdings nur ein schwacher Trost sein. Hinzu kommen die weiter bestehenden Verletzungssorgen: "Philip hat noch immer Probleme mit einer Rippe, die auf seine Lunge drückt. Le Goff fällt noch zwei Monate aus. Lafitte plagt sich von Match zu Match und Lynell kann nach seinem Kreuzbandriss noch nicht springen. Es ist schon das zweite Jahr, dass wir große Verletzungssorgen haben. Es ist wie verhext", analysiert der Oberösterreicher.
So liegt der letzte Sieg bereits eineinhalb Monate zurück. "Nach einem Traumstart mit fünf Siegen aus sechs Spielen, folgte die bittere Niederlageserie. Die nagt natürlich auch am Selbstvertrauen und löst Frust aus."
Die nächste Möglichkeit auf die Siegerstraße zurückzukehren bietet sich am 10. Jänner ausgerechnet im zweiten Österreicher-Duell mit Nantes Reze und Alex Berger. "Für uns, aber auch für Nantes, wird das ein richtungsweisendes Spiel", blickt Kroiss auf die nächste Ligabegegnung.

Nantes Reze verliert gegen Tabellennachbarn
Nach zuletzt vier Punkten in zwei Matches, musste sich Nantes Reze mit Alex Berger zum Jahresende dem Tabellennachbarn Narbonne mit 3:1 geschlagen geben. Mit dem Sieg überholte Narbonne Nantes Reze in der Tabelle und liegt nun am zwölften Platz.
So wie für Montpellier, geht es auch für Berger und Co. erst am 10. Jänner in der Meisterschaft weiter. Mit einem Sieg könnte Nantes Reze in der Tabelle mit Montpellier gleichziehen.

Poitiers bereits Ligazweiter
Mit dem 3:0-Sieg gegen Martigues währt die Siegesserie von Poitiers in der französischen Ligue B bereits acht Spiele lang. Seit 8. November ist man ungeschlagen und musste keinen einzigen Punkt abgeben. Als Lohn steht zwischenzeitlich Tabellenrang zwei zu Buche. "Gegen Martigues haben wir eigentlich wirklich nicht gut gespielt und zu viele Fehler gemacht. Unsere Routiniers sorgen dennoch für die wichtigen Punkte und durch die Siegesserie stimmt das Selbstbewusstsein natürlich auch. Und zuhause sind wir sowieso eine Macht. Wenn man eine Niederlage abzieht, ist Poitiers schon eineinhalb Saisonen unbesiegt. Unsere Fans sind unglaublich. 800 ist das Minimum, bei manchen Matches sind es bis zu 2.000", erklärt Thaller.
Die nächsten beiden Ligamatches gegen Rennes und Cambrai (3. bzw. 10.1.) bieten die Gelegenheit die Siegesserie fortzusetzen. Beide Teams liegen nur zwei Punkte voneinander getrennt am achten bzw. vierten Platz. "Dass Rennes trotz Riesenbudget soweit zurückliegt ist für viele unverständlich. Ich hoffe es bleibt so und wir können unsere Serie fortsetzen. In Summe können wir bislang wirklich sehr zufrieden sein. Man hat auch das Gefühl, dass der erste Platz auf jeden Fall möglich ist. Das wäre super, weil der einen Fixaufstiegsplatz bedeutet und man aber trotzdem die Playoffs weiterspielt", blickt der Steirer auf die Rückrunde.
Zwischen den Ligamatches steht für Poitiers am 6.1. das Pokal-Viertelfinale gegen Paris Volley am Programm.

Molfetta gegen italienische Topteams stark
Für Schlagzeilen sorgte in der abgelaufenen Woche der 3:2-Sieg von Molfetta gegen die Startruppe aus Macerata. "Es war ein unglaubliches Spiel mit zweieinhalb Stunden Spieldauer. Ich durfte bis zum Satzende spielen, dann wurde unser neuer Diagonalangreifer, Mauritius Torres aus Puerto Rico, eingewechselt. Der ist erst am Vortag eingeflogen worden und hat gleich 31 Punkte gemacht", schildert Aleksandar Blagojevic den großen Erfolg seiner Mannschaft.
Nur zwei Tage später war Molfetta in Perugia bei einem weiteren Spitzenteam der A1 zu Gast. In Perugia gelang zwar neuerlich ein Satzgewinn. "Leider haben wir einige Chancen nicht genützt und es damit verpasst in einen fünften Satz zu kommen", meint der Wiener, der eingewechselt wurde und mit sechs Angriffspunkten aus zwölf Versuchen eine tolle Quote aufzuweisen hatte.
Mit dem Match in Perugia ging die erste Hälfte der A1 zu Ende. "Unser Ziel für die Hinrunde waren zwölf Punkte. Jetzt stehen wir bei 13. Das Plansoll ist somit erreicht", zieht 21-jährige eine Zwischenbilanz.
Am 3. Jänner beginnt Molfetta die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen den Tabellenzwölften Mailand. "Dieses Match sollten wir unbedingt gewinnen, um den Vorsprung zum unteren Tabellendritteln aufrecht zu erhalten", gibt Blagojevic die Marschrichtung vor.

Guter Jahresabschluss für Ringseis
Mit zwei Siegen ging für Florian Ringseis das Volleyballjahr zu Ende. "Sonntag und Montag konnten wir uns gegen Leka Volley und Särkät jeweils mit 3:0 durchsetzen. Die Matches waren zwei Sätze lang heiß umkämpft. Erst im dritten Durchgang war es etwas leichter für uns. Für mich persönlich war es ein perfekter Abschluss, weil ich nach dem Match gegen Särkät zum wertvollsten Spieler gekürt wurde", berichtet der Wiener aus dem hohen Norden.
Das nächste Ligamatch steht für Ringseis am 6. Jänner am Programm. "Bis zum 3.1. haben wir frei. Dann wollen wir versuchen den dritten Tabellenrang zu verteidigen!"

Zwei Niederlagen für Bühl
Der TV Bühl mit Paul Buchegger musste sich zum Jahresende sowohl in der Bundesliga als auch im DVV-Pokalhalbfinale zuhause mit 1:3 geschlagen geben.
Bereits vor Weihnachten ging das Duell mit dem Tabellennachbarn Düren knapp an die Gäste.
Am Sonntagabend versuchten die Bühler alles, um ins Finale des DVV-Pokalfinals einzuziehen. Der VfB Friedrichshafen erwies sich allerdings als überlegen und zog damit ins Endspiel ein. "Friedrichshafen war einfach besser. Die Enttäuschung war dennoch groß", meint der Oberösterreicher.
Gegen den gleichen Gegner geht es für Bühl am 14. Jänner auch in der Meisterschaft weiter. Für Buchegger steht ab 2. Jänner vorerst das Juniorennationalteam im Mittelpunkt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen bereitet er sich auf die WM-Qualifikation in Graz vor und kehrt erst danach nach Bühl zurück.

Aachen im Pokalfinale
Was dem TV Bühl nicht gelang, schaffte Aachen mit Srna Markovic. Am Samstagabend zog man mit einem klaren 3:0-Sieg über die Rote Raben Vilsbiburg ins Pokalendspiel ein. Markovic jubelt: "Dass wir so klar gewonnen haben, war völlig unerwartet. Alle sind natürlich total glücklich, dass wir bei diesem Highlight dabei sein dürfen!"
Die Wienerin spricht vom großen DVV-Pokalfinale im Gerry Weber Stadion in Halle, das dort Anfang März jährlich über die Bühne geht und stets knapp 10.000 BesucherInnen anlockt.
Gegner der Aachnerinnen ist der Allianz MTV Stuttgart. Wie der Zufall spielt, trafen beide Teams nur drei Tage nach ihrem Finaleinzug in der Meisterschaft aufeinander. In Stuttgart setzten sich die Gastgeberinnen klar mit 3:1 durch. "Leider unsere mit Abstand schlechteste Saisonleistung. Nach dem Pokalsieg waren wir völlig kraftlos", fasst Markovic zusammen.
Das Pokal-Final-Duell zwischen Aachen und Stuttgart weist übrigens auch großen Österreich-Bezug auf. Neben Markovic stehen mit Sandor, Miyashiro (beide SVS Post) und Heather Meyers (ASKÖ Linz-Steg) drei weitere ehemalige AVL-Spielerinnen nun in Deutschland unter Vertrag.

Engelholm startet am 10. Jänner ins neue Jahr
Mit dem Spiel gegen den Tabellenletzten Göteborg geht es für Engelholm am 10.Jänner in der schwedischen Eliteserie weiter. Die bisherige Bilanz fällt eindrucksvoll aus. In insgesamt 13 Spielen blieb man ungeschlagen und gab nur zwei Punkte ab. Das Satzverhältnis von 39 zu sechs unterstreicht die bisherige Dominanz von Wallners Team.
Allerdings endet mit dem Match gegen Göteborg erst die erste Hälfte des Grunddurchgangs. Bis Mitte März warten danach noch vierzehn weitere Spiele auf Wallner und Co.. Der erste Verfolger, Halmstad, liegt nur drei Punkte zurück.
- STA


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