Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Spannung vor Spitzenduell in Spanien
22.01.2015 17:15

Unsere Stars in Europa, #19

Almeria empfängt Meister Teruel
Weiterhin unbesiegt ist Thomas Zass Klub Almeria in der spanischen Superliga. Der zwölfte Saisonsieg gelang auf Gran Canaria: "Das Spiel war nichts besonders. Beide Teams haben sich nicht von ihrer besten Seite gezeigt und viele Eigenfehler produziert. Unsere Leistung hat dennoch für drei Punkte gereicht. Das ist vor dem Gipfeltreffen mit dem Tabellenzweiten Teruel sehr wichtig", analysiert der Tiroler.
Der amtierende Meister Teruel ist kommenden Samstag in Almeria zu Gast. "Wir müssen uns sicher steigern, sonst wird es schwierig. Wir wollen die Tabellenführung behalten und auch ein Zeichen in Richtung der Finals des Copa del Rey setzen, die in zwei Wochen ausgetragen werden. Dieser Titel ist ein klares Ziel von uns!"

Kroiss: "Abschuss in Toulouse war bitter"
"Toulouse hat uns eine echte Volleyball-Lektion erteilt. In 70 Minuten haben sie uns aus der Halle geschossen. Im Grunde hat die gesamte Mannschaft einen schlechten Tag erwischt und niemand konnte wirklich dagegenhalten", schildert der Oberösterreicher.
Die Statistik bestätigt Kroiss Aussagen. Kein einziger Montpellier-Akteur schaffte die Zehn-Punkte-Marke. Toulouse gelangen zudem 16 Blocks, während Montpellier nur acht Mal erfolgreich blockierte.
Lichtblick ist aus Sicht von Kroiss die Rückkehr des französischen Nationalspielers Lynell, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startformation stand. Er könnte sich für Montpellier in den zehn ausstehenden Matches des Grunddurchgangs als wichtiger Faktor erweisen. "Die Playoffs sind trotz aktuell neun Punkten Rückstand auf Platz acht noch immer möglich. Allerdings liegen wir auch nur sieben Punkte vor der Abstiegszone und Nantes Reze hat zwei Spiele weniger ausgetragen. Es wird also neuerlich ein heißes Saison-Finish", so Kroiss.
Mit einem Sieg gegen Beauvais am Freitagabend könnte Montpellier einen ersten Schritt in Richtung Playoffs machen und den Rückstand auf den Tabellenachten auf sechs Punkte verkürzen.

Nantes Reze kann Abstand verkürzen
Momentan liegt Alex Bergers Klub Nantes Reze mit zehn Punkten am 13. Platz der Ligue A. Am Donnerstag- bzw. Dienstagabend trifft man auf den Tabellensechsten- bzw. -Achten und hat damit die Chance den Anschluss zu den Plätzen zehn, elf und zwölf herzustellen.
Am Donnerstag ist mit Lyon jenes Team in Nantes zu Gast, dass Tabellenführer Cannes am vergangenen Wochenende die erst zweite Saisonniederlage zufügte.
Für das Match am Dienstagabend kann sich Berger aktuelle Tipps von Philipp Kroiss und Philip Schneider holen, denen Beauvais schon am Freitag gegenübersteht.

Poitiers will Dutzend voll machen
Max Thallers Klub Poitiers gelang am vergangenen Wochenende in der französischen Ligue B der elfte Sieg in Folge. Gegen Plessis Robinson setzten sich die Gastgeber mit 3:0 durch. Thaller berichtet von einem eindeutigen Sieg: "Wir waren in allen Elementen überlegen und haben vor allem auch aus der Verteidigung bzw. am Block viele Punkte gemacht."
In der Tabelle liegt Poitiers weiterhin einen Punkt hinter Leader Maxeville Nancy. Mit einem Sieg gegen Calais am Donnerstagabend könnten Thaller und Co. nicht nur das Dutzend an Siegen voll machen, sondern würden zumindest bis zum Samstag auch die Tabellenführung übernehmen.
Kommende Woche steht dann das zweite Saisonduell mit Maxeville Nancy am Programm.

Trentino Volley in Molfetta zu Gast
Mit einem 3:0-Erfolg gegen Altotevere gelang Aleksandar Blagojevics Klub Molfetta der erhoffte Sprung in der Tabelle. Nachdem Piacenza wie erhofft in Monza scheiterte schon sich Molfetta nun auf Rang acht nach vor und steht damit seit langer Zeit wieder in der Playoffrängen. "Die ersten beiden Sätze waren eine klare Sache. Danach wurden wir etwas nachlässig und konnte nur mit großer Mühe einen vierten Satz abwenden (32:30, Anm.)", berichtet der Wiener, der hofft nach überstandener Grippe am kommenden Wochenende wieder zum Einsatz zu kommen.
Dann ist mit Trentino Volley nicht nur der aktuelle Leader der Seria A1, sondern auch eines der international erfolgreichsten Teams der vergangenen Jahre in Molfetta zu Gast. "Mit einer perfekten Leistung sind auch gegen sie Punkte möglich. Sie haben in 14 Spielen allerdings erst sechs Punkte abgegeben."

Loimu neuerlich erfolgreich
Aus dem hohen Norden berichtet Florian Ringseis vom nächsten Sieg mit seinem finnischen Team Loimu: "Gegen den Tabellenvorletzten war es das erwartet leichte Spiel. Wir haben ohne große Probleme 3:0 gewonnen und die Gelegenheit genutzt ein paar taktische Varianten auszuprobieren." Am kommenden Wochenende erwarten Loimu dagegen zwei wesentlich härtere Gegner: "Wir spielen auswärts gegen den Achten Sampo und den Zweiten Tikerit. Ersteres Team hat sich über Weihnachten noch verstärkt und zuletzt in der Tabelle Boden gutgemacht. Gegen Tikerit wird sich zeigen, was wir in dieser Saison erreichen können."

Bühl gegen Tabellenvorletzten
Nachdem sich der TV Bühl am vergangenen Mittwoch Tabellenführer VfB Friedrichshafen auswärts mit 0:3 geschlagen geben musste, verbrachten Paul Buchegger und Co. ein spielfreies Wochenende. Die 0:3-Niederlage sieht der Oberösterreicher mit gemischten Gefühlen. "Mit einer etwas besseren Verteidigungsleistung wären in jedem Fall mehr drinnen gewesen. Im zweiten und dritten Satz lagen wir sogar jeweils in Führung."
Mehr als eine Woche später liegt der Fokus längst wieder am nächsten Match gegen den Tabellenvorletzten CV Mitteldeutschland, der am Samstag in der Großsporthalle Bühl zu Gast ist.

Aachen einen Platz abgerutscht
Hinter Srna Markovic und ihrem Klub Aachen liegen bewegte Tage. Am vergangenen Freitag klappte es gegen den Tabellenletzten VCO Berlin wie erwartet mit den drei Punkten. Markovic wurde in diesem Spiel geschont.
Am Mittwochabend waren Markovic und Co. beim Tabellennachbarn Münster zu Gast und erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Auf einen Blitzstart (25:14) folgten zwei knappe Satzverluste. Nachdem Aachen mit einem 25:17-Satzerfolg in den Tie-Break stürmte und dort bereits mit 12:9 in Führung lag, kämpfte sich Münster zurück und sicherte sich mit 17:15 doch noch den Sieg. Grund für den Umschwung dürfte die hohe Eigenfehlerquote der Aachenerinnen im Tie-Break gewesen sein. Ein Service, zwei Block- und sechs Angriffspunkte reichten den Gastgeberinnen zum 17:15-Satzerfolg.
In der Tabelle rangiert Aachen nun am siebten Platz. Im kommenden Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer kann man nicht mit weiteren Punkten spekulieren. Eher schon gegen den Tabellenzehnten Köpenicker SC am Mittwoch.

Angelholm setzt Siegesserie fort
Wie am Schnürchen läuft es weiter für Sophie Wallner und ihren Klub Angelholm. In der schwedischen Liga gelangen innerhalb von 48 Stunden zwei weitere Siege.
Gegen Katrineholm berichtet die Steirerin von einer konzentrierten Leistung ihrer Mannschaft, die zu einem 3:0-Erfolg führte. Zwei Tage später besiegte mit Svedala mit 3:1. "Wir sind ein wenig langsam ins Match gestartet und sie haben taktisch sehr gut gegen uns serviert. Infolgedessen haben wir den ersten Satz verloren. Danach haben wir allerdings viel besser gespielt und konnten das Match doch noch drehen."
Am kommenden Wochenende wird Wallner gegen Örebro nach Absprache mit ihrem Trainer pausieren: "Ich bin nicht ganz fit. Nachdem in den kommenden Wochen noch wichtige Matches anstehen, bekomme ich eine längere Erholungszeit!" - STA


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