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Poitiers erobert Tabellenführung
29.01.2015 17:28

Unsere Stars in Europa, #20

Obwohl Thomas Zass Klub Almeria das Spitzenduell in der spanischen Liga am vergangenen Samstag verloren hat, führt er weiter die Tabelle an. Gleiches gilt auch für Max Thallers Verein Poitiers, der am 17. Spieltag der französischen Ligue B erstmals die Tabellenführung übernahm. Bemerkenswert ist auch der 3:2-Sieg von Aleksandar Blagojevics Klub Molfetta über den Leader der italienischen Seria A1 Trentino Volley!

Almeria verliert spanisches Spitzenduell
Vergangenen Samstag kam es in der spanischen Superliga zum Gipfeltreffen der aktuellen Nummer eins und zwei. Obwohl der Tiroler Thomas Zass einmal als Topscorer seiner Mannschaft glänzte, hält sich seine Freude darüber nach der 1:3-Niederlage verständlicherweise in Grenzen: "Zu Beginn wurden wir völlig überrollt. Danach haben wir den zweiten Satz zwar gewonnen, insgesamt aber zu unkonstant gespielt. Teruel hat am Block und in der Abwehr einfach sehr gut gearbeitet und viele Bälle geholt. Damit geht unsere erste Meisterschaftsniederlage auch in Ordnung."
Trotz der Niederlage bleibt die Tabellenführung in Almeria. Beim Vorletzten Madrid will Almeria in dieser Woche wieder auf die Siegerstraße zurückkehren und gleichzeitig eine perfekte Generalprobe für das bevorstehende Finalwochenende (7./8.2., Anm.) im Copa del Rey hinlegen.

Kroiss sieht Aufwärtstrend
Trotz der 2:3-Heimniederlage gegen den Tabellenfünften Beauvais sieht der Oberösterreicher Philipp Kroiss bei seinem Team Montpellier eine positive Entwicklung: "Natürlich hätten wir lieber 3:2 gewonnen. Spielerisch und mannschaftlich geht es seit Weihnachten aber eindeutig bergauf."
Konstanter Topscorer von Montpellier bleibt übrigens Philip Schneider. Mit 25 Punkten führte er die Wertung seines Teams an.
Neun Matches liegen im Grunddurchgang noch vor Montpellier. Beim bevorstehenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Paris wird auch Teamtrainer Michael Warm vor Ort sein und Schneider und Kroiss auf die Finger schauen. Für Kroiss und Co. zählt jeder Punkt: "Wir liegen nur sieben Punkte vor der Abstiegszone."

Wichtiges Match für Nantes Reze
Nachdem es für Alex Bergers Team Nantes Reze am vergangenen Wochenende gegen den Tabellensechsten Lyon nicht für einen Satzgewinn gereicht hat, folgt in dieser Woche das Duell mit dem Elften St-Nazaire. Ein Sieg in diesem Match würde Berger und Co. wieder wesentlich näher an die Konkurrenz außerhalb der Abstiegszone heranführen. Derzeit liegt Nantes Reze am 13. Platz. Auf Platz zwölf fehlen aktuell sechs Punkte.

Poitiers an der Spitze
Max Thallers Klub Poitiers setzte sich bereits vergangenen Donnerstag gegen Calais mit 3:1 durch. Aus der zwischenzeitlichen Tabellenführung wurde nach der 2:3-Niederlage des Tabellenführers ein Dauerzustand. "Wir haben uns über die zwölften Sieg in Serie natürlich total gefreut und das Match von Maxeville-Nancy dann entspannt mitverfolgt. Auch uns hätte durchaus ein Punkt abhandenkommen können. Wir haben nämlich wirklich schlecht gespielt und viele Eigenfehler produziert. Als sich im dritten Satz ihr Diagonalangreifer verletzt hat und sie plötzlich mit zwei Zuspielern gespielt haben, hat uns das noch weiter irritiert", beschreibt Thaller das Match.
Sehr kritisch äußert sich der Steirer über die Bedingungen in Calais. "Ich hab echt noch nie in so einer schlechten Halle gespielt. Der Boden bestand aus angemaltem Beton und man hat sich nicht mal Duschen können, weil giftige Bakterien im Wasser waren. Noch dazu war es extrem dunkel und sehr kalt."
Als kleine Belohnung durften sich Thaller und Co. über drei freie Tage freuen. "Das hat allen sichtlich gut getan, denn seit Montag ist das Niveau im Training extrem hoch. Das brauchen wir auch, denn am Samstag ist der Zweite, Maxeville-Nancy, bei uns zu Gast. Ein Sieg wäre daher doppelt wichtig und dementsprechend wird schon intensiv an der richtigen Taktik gefeilt. Wir freuen uns außerdem schon auf ein volles Haus."

Molfetta schlägt Trentino
Für Aufsehen sorgte am vergangenen Sonntag der 3:2-Heimerfolg von Aleksandar Blagojevics Klub Molfetta über den bisherigen Tabellenführer Trentino Volley.
Im Tie-Break kämpfte Molfetta den mehrmaligen Champions League Sieger aus Trentino mit 22:20 nieder. "Es war ein schweres Match mit vielen Emotionen und einigen gelben Karten. Ich durfte leider nur im vierten Satz ran. Für die Mannschaft war der Sieg extrem wichtig. Jetzt haben wir am Wochenende sogar die Chance auf Platz sieben vorzurücken", erzählt der Wiener.
Gemeint ist das bevorstehende Duell mit dem Siebten Top Volley Latina, der nur noch drei Punkte vor Molfetta liegt.

Zwei Niederlagen für Loimu
Unter keinem guten Stern stand die vergangene Woche für Loimu mit Florian Ringseis. Der Wiener berichtet: "Samstag war unser erster Diagonalangreifer auf einem Begräbnis. Nachdem sich der Zweite wenige Tage zuvor das Kreuzband gerissen hat, mussten wir am Samstag in Sampo improvisieren. Nach knapp zwei Sätzen haben wir uns langsam zurechtgefunden und uns nach einem 0:2-Rückstand noch in den Tie-Break gekämpft. Da hat uns dann leider ein Punktspieler gefehlt. Sonntag waren wir gegen den Zweiten Tikerit zwar wieder komplett. Allerdings konnte niemand sein Potenzial abrufen. Wir haben gut gekämpft und verteidigt, aber die entscheidenden Punkte hat immer der Gegner gemacht. Diese Woche wird deshalb viel Wert auf Angriff aus hohen Bällen gelegt, damit wir am Sonntag gegen Isku wieder gewinnen."

Wichtige Woche für Bühl
Drei Spiele erwarten den TV Bühl und Paul Buchegger in kommenden acht Tagen. Am Samstag ist man zunächst beim Aufsteiger Herrsching in Bayern zu Gast. Am Mittwoch empfängt man die Netzhoppers, bevor am Samstag in Rottenburg das nächste Auswärtsspiel am Programm steht. Aufgrund der Tatsache, dass die Netzhoppers und Rottenburg derzeit einen Platz hinter bzw. vor Bühl rangieren, kommt diesen beiden Begegnungen natürlich große Bedeutung zu.
Das Match am vergangenen Wochenende ist Buchegger sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht in Erinnerung geblieben. "Für mich positiv war, dass ich das Match ab dem dritten Satz zu Ende gespielt habe und mit 65 Prozent am Angriff zum MVP meiner Mannschaft gewählt worden bin. Negativ waren neben der 2:3-Niederlage einige Vorfälle am Spielfeld. Aus meiner Sicht hatten die Schiedsrichter das Spiel überhaupt nicht unter Kontrolle. Der gegnerische Trainer hat vor lauter Ärger sein T-Shirt auf das Feld geschmissen und der Schiedsrichterin den Mittelfinger gezeigt. Auswechselspieler von Mitteldeutschland sind aufs Feld gelaufen und haben unsere Banden eingetreten. Und all das wurde nur mit einer gelben Karte bestraft. Wirklich unglaublich!"

Sieg und Niederlage für Aachen
Die jüngsten Ergebnisse von Aachen mit Srna Markovic passen genau zur deren aktueller Tabellensituation. Gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer aus Dresden konnte man nur einen Satz offen halten und verlor deutlich mit 0:3. Umgekehrt bestätigte Aachen gegen den Zehnten Köpenick vier Tage später seine Favoritenrolle und setzte sich ebenso klar mit 3:0 durch.
Mit einem weiteren Sieg beim Vorletzten Thüringen dürfte die Playoff-Qualifikation bereits nahezu sicher sein. Auf Platz neun haben Markovic und Co. bereits zehn Punkte Vorsprung.

Engelholm baut Tabellenführung aus
Mit einem 3:1-Erfolg über den Tabellenzweiten Halmstad am Mittwochabend wächst der Vorsprung von Sophie Wallners Klub Engelholm auf bereits zwölf Punkte an. Zuvor gewann Engelholm bereits am Sonntag gegen Örebro mit 3:0.
Am kommenden Wochenende stehen für Engelholm die Meisterschaften der Northern European Volleyball Zonal Association (NEVZA) am Programm. In Dänemark kämpfen Wallner und Co. unter anderem gegen ein starkes norwegisches Team: "Stod hat im CEV Challenge Cup Azerrail Baku besiegt und ist ein mit neun Ausländerinnen besetztes Team. Ich freue mich auf ein sehr interessantes Wochenende!" - STA


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