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Poitiers baut Tabellenführung aus
05.02.2015 11:18

Unsere Stars in Europa,#21

Almeria siegt mühelos
Im Duell mit Vorletzten der spanischen Superliga, Madrid, wurde Tabellenführer Almeria mit Thomas Zass seiner Favoritenrolle gerecht. In 56 Minuten setzten sich Zass und Co. in Madrid mit 3:0 durch und liegen damit weiter an der Spitze. "Madrid war durch einige Verletzte zusätzlich geschwächt. Wir hatten dadurch leichtes Spiel", resümiert Zass.
Am kommenden Wochenende steht für Almeria nach dem Supercup zum Saisonbeginn die zweite Titelentscheidung am Programm. Am Finalwochenende des Copa del Rey ist Almeria im Halbfinale gesetzt. Am Samstag trifft man auf den Sieger der Begegnung Ibiza – Gran Canaria. Gelingt der Finaleinzug folgt am Sonntag das Endspiel.

Montpellier bot Paris dreieinhalb Sätze lang Parole
Vor den Augen von Teamtrainer Michael Warm zeigte Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider in Paris eine starke Leistung. Drei Sätze lang hielten Kroiss und Co. das Spiel völlig offen. Nachdem Montpellier den dritten Satz für sich entschied und auf 1:2 verkürzte, schlichen sich im vierten Durchgang zunehmend Fehler ein, die Paris zum 3:1-Heimerfolg nutzte.
Schneider beendete das Match mit 20 Punkten einmal mehr als Topscorer. Kroiss hielt sich in der Annahme fehlerlos. "Im ersten Satz haben wir bis zu einer Serviceserie von Gjorgiev geführt, dann knapp verloren. Der zweite Durchgang brachte sogar Satzbälle für uns, die wir leider nicht nutzen konnten. Nach dem Gewinn des dritten Satzes, stand auch der vierte Satz an der Kippe. Beim Stand von 16:15 ist wieder Gjorgiev zum Service gekommen und hat uns fast im Alleingang fertig gemacht. Wirklich schade, denn derzeit könnte uns jeder Punkt helfen", fasst Kroiss zusammen.
Am Samstag ist in Montpellier Tabellennachbar St-Nazaire zu Gast. Mit einem Sieg könnte Montpellier in der Tabelle gegenüber Narbonne einen Platz gutmachen, die auf Leader AS Cannes treffen.

Wichtiger Sieg für Nantes Reze
Im Duell des Tabellenzwölften und 13. St-Nazaire und Nantes Reze, behielt am vergangenen Wochenende der Klub des Oberösterreichers Alex Berger mit 3:1 die Oberhand. Nantes Reze wahrte damit den Anschluss zu den Teams außerhalb der Abstiegszone. Mit einem Spiel weniger liegt Nantes nur noch fünf Punkte hinter St-Nazaire und Montpellier bzw. sechs Zähler hinter Narbonne.
Berger glänzte vor allem in der Annahme und steuerte überdies neun Punkte zum Erfolg bei. "Endlich haben wir einmal gut gespielt und dieses Derby für uns entscheiden können. Die Stimmung war top. Dieses Gefühl wollen wir jetzt unbedingt in die nächsten Matches mitnehmen", meint der Aichkirchner.
Am Freitag empfangen Berger und Co. den Tabellenachten Ajaccio in Nantes. Kommende Woche trifft man auf den aktuellen Tabellenführer AS Cannes.

Poitiers gewinnt Gipfeltreffen
In der französischen Ligue B traf am vergangenen Wochenende der Tabellenerste Poitiers auf den -Zweiten Maxeville Nancy. Max Thallers Klub Poitiers prolongierte die Siegesserie (13, Anm.) mit einem 3:0-Heimerfolg und vergrößerte den Abstand zum ersten Verfolger auf nunmehr vier Punkte. Mit Ausnahme des ersten Durchgangs hatten die Gastgeber das Match klar unter Kontrolle. Thaller wurde im ersten und zweiten Satz eingewechselt.
Bis zum Ende des Grunddurchgangs stehen noch sechs Runden am Programm. In dieser Woche steht man gegen den Vorletzten Avignon vor einem Pflichtsieg.

Molfetta verliert bei Top Volley Latina
Von einer vergebenen Chance berichtet Aleksandar Blagojevic vom vergangenen Match gegen Top Volley Latina: "Latina hat wirklich schlecht begonnen und es lief sehr gut für uns. Beim Stand von 24:19 hat der Trainer Topscorer Sket ausgewechselt und unser Spiel ist plötzlich völlig zusammengebrochen. Nachdem wir den Satz mit 25:27 noch aus der Hand gegeben haben, ist Latina richtig ins Spiel gekommen, während wir plötzlich nur noch gestritten haben und überhaupt nicht mehr in Fahrt kamen. Nach dem Match hat der Coach die Niederlage auf seine Kappe genommen. Vom Präsidenten, der zusammen mit 50 Fans extra mit einem Bus angereist ist, konnten wir uns im Anschluss auch noch so allerhand anhören."
Mit einem Sieg hätte Molfetta mit Latina gleichziehen können. Nun trennen den Achten Molfetta vom Sechsten Latina wieder sechs Punkte.
Kommenden Sonntag ist vor heimischem Publikum gegen den Vorletzten Padova Wiedergutmachung angesagt.

Wichtiger Sieg für Loimu
Mit 3:1 siegte Loimu mit Libero Florian Ringseis am vergangenen Sonntag in Isku. "Alle Sätze waren hart umkämpft. Es hat sehr lange Ballwechsel mit vielen Verteidigungen gegeben, was für mich natürlich umso mehr Spaß war. Am Ende haben wir uns dann aber doch mit ein wenig mehr Druck am Service die Punkte gesichert", schildert der Wiener.
Weiter geht es mit dem Spitzduell gegen Hurrikaani: "Am Sonntag spielen wir zuhause gegen Hurrikaani. Das ist ein besonderes Spiel, weil es das direkte Duell um Platz drei ist. In Finnland kann sich das besser platzierte Teams seinen Gegner selbst aussuchen. Mit einem Sieg könnten wir sie überholen und hätten einen kleinen Vorteil im restlichen Grunddurchgang."

Buchegger zweimal MVP bei Bühl
Paul Bucheggers Klub TV Bühl gastierte am vergangenen Wochenende in Bayern beim Aufsteiger TSV Herrsching, der sich selbst zum "Geilsten Club der Welt" erklärt hat. Die bekannt heimstarken Herrschinger gingen mit 2:0 in Führung, ehe laut Buchegger ein Donnerwetter des Trainers die Wende brachte: "Wir sind am gleichen Tag zum Spiel gefahren und konnten vorher auch nicht trainieren, weil keine Halle zur Verfügung. Unser Start war dann katastrophal. Erst nach den klaren Worten des Trainers haben wir zu spielen begonnen und die folgenden drei Sätze relativ klar gewonnen."
Buchegger war mit 19 Punkten Topscorer seiner Mannschaft und spielte aufgrund der Erkrankung des zweiten Diagonalangreifers die komplette Partie durch. "Dass ich erneut zum MVP gewählt worden bin, ist natürlich eine tolle Sache", freut sich der Oberösterreicher.
Am Mittwochabend folgte gegen die Netzhoppers bereits die nächste Ligabegegnung. Auch dieses Match ging mit 3:2 an Buchegger und Co. "Wir hatten vor allem in der Annahme große Probleme. Insgesamt war es keine berauschende Leistung, aber immerhin der nächste Sieg. Ich durfte neuerlich durchspielen und wurde zum dritten Mal in Folge zum MVP gewählt", berichtet Buchegger, der mit 24 Punkten Topscorer des Abends war.
Samstagabend ist man beim Tabellennachbar Rottenburg zu Gast und kann mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Tabellenvierten Lüneburg herankommen.

Aachen siegt ohne Markovic
Ohne Srna Markovic, die aufgrund einer Ellbogenverletzung pausieren musste, gewann Aachen am Samstag mit 3:2 gegen den Vorletzten Thüringen. Nach vier ausgeglichenen Sätzen brachte ein Tie-Break die Entscheidung und erwies sich wieder einmal als Spiegel für die gesamte Begegnung. Aachen setzte sich knapp mit 18:16 durch.
Aachen erwarten bis zum Ende des Grunddurchgangs noch drei Matches. Nach dem Heimspiel gegen den Neunten Hamburg, folgen noch Duelle mit dem Zweiten und Dritten, Schwerin und Stuttgart. In der Tabelle kann Aachen theoretisch noch zwei Plätze vorrücken und sich bis auf Platz fünf vorkämpfen. Von hinten droht nur noch vom Achten Vilsbiburg Gefahr, die dazu allerdings zumindest drei Siege in vier Matches benötigen.

Engelholm NEVZA-Vizemeister
Für Sophie Wallner standen mit ihrem Klub Engelholm am vergangenen Wochenende die Meisterschaften der Northern European Volleyball Zonal Assosiation (NEVZA) am Programm. Nach Siegen gegen Holte (DEN) und Oslo (NOR) folgte am Sonntag das Endspiel gegen den norwegischen Favoriten Stod Volley: "Das war natürlich eine extrem schwierige Aufgabe. Stod Volley setzt auf acht sehr erfahrene Ausländerinnen. Wir haben uns sehr gut präsentiert haben und viel Lob dafür bekommen. Am Ende hat es aber nicht gereicht und wir mussten uns mit 0:3 geschlagen geben, obwohl die Sätze teilweise sehr knapp verlaufen sind . Dennoch ist es für mich aber nach wie vor beeindruckend wie gut sich unsere jungen Spielerinnen (15 und 18 Jahre) auch gegen solche Mannschaften präsentieren. Es war gleichzeitig unsere erste Niederlage in einem offiziellen Match."
Für Wallner und Co. steht nun wieder die Meisterschaft und damit verbunden ein weiteres großes Ziel an der Tagesordnung: "Nach dem stressigen Jänner (elf Spiele) können uns jetzt voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Uns fehlen noch zwei Siege um den schwedischen Rekord zu brechen", berichtet die Steirerin. - STA


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