Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Almeria, Angelholm und Poitiers spitze
19.02.2015 21:38

Unsere Stars in Europa,#23

Almeria weiter voran
Völlig unverhofft liegt Almeria nach dem vergangenen spielfreien Wochenende weiter mit zwei Punkten in Front. Titelverteidiger Teruel leistete sich gegen den Dritten San Jose eine 2:3-Niederlage und vergab damit die Möglichkeit mit Almeria gleichzuziehen.
Kommenden Samstag geht es gegen Elektrocash CCPH weiter.

Montpellier vor wichtigem Match
Wenn am kommenden Samstag in Montpellier der Letzte Tourcoing zu Gast ist, geht es für Philipp Kroiss und Philip Schneider um einiges. Mit drei Punkten könnte man den Abstand auf die Abstiegszone wieder auf sieben Punkte ausdehnen, was sich in Hinblick auf das schwere Restprogramm als enormer Vorteil erweisen könnte. "Wir wissen, dass drei Punkte eigentlich Pflicht sind. Tourcoing hat allerdings erst vor zwei Wochen den Tabellenführer Cannes geschlagen und hat als Fast-Fixabsteiger auch gegen uns nichts mehr zu verlieren. Es wird sicher ein sehr kompliziertes Match", blickt Kroiss auf den Samstagabend.
Die vergangene 0:3-Niederlage in Sete ist für Kroiss dagegen bereits abgehackt: "Vor dem Match haben wir noch mit einem tollen Mentaltrainer gearbeitet und hatten eigentlich ein gutes Gefühl. Sete ist aber nicht umsonst Vierter. Die spielerischen Unterschiede waren leider zu groß."

Nantes Reze knapp am Tabellenführer dran
Zwar verlor Nantes Reze mit Alex Berger gegen den aktuellen Leader aus Cannes mit 0:3. Nach drei Sätzen trennten beide Team jedoch nur sieben Punkte voneinander, insofern sich der große Unterschied in der Tabelle (47 bzw. 14 Punkte, Anm.) kaum bemerkbar machte.
Der Aichkirchner trug sich mit elf Punkten in der Scorerliste ein. Bei fast identen Service- und Annahmeleistungen beider Teams, entschied letztlich der bessere Block der Gastgeber das Match.
Am Samstag ist der Tabellensechste Tours in Nantes zu Gast.

Poitiers Siegesserie gerissen
Am 8. November 2014 musste sich Poitiers in der Meisterschaft zuletzt geschlagen geben. Seither feierten Max Thaller und Co. 14 Siege in Folge.
Mit der 0:3-Niederlage gegen Nice endete zwar der tolle Erfolgslauf, die Auswirkungen in der Tabelle sind nach der gleichzeitigen 2:3-Niederlage des ersten Verfolgers, Maxeville Nancy, allerdings überschaubar. Poitiers nach 20 Spieltagen drei Punkte in Front.
So hält sich auch bei Thaller die Enttäuschung in Grenzen: "Nice hat wirklich sehr gut gespielt und war eigentlich in jedem Spielelement überlegen. Aus meiner Sicht hat sich diese Niederlage abgezeichnet. Nach dem tollen Erfolg gegen Maxeville Nancy war die Luft spürbar draußen. Der eine oder andere ist nicht ganz fit, daher habe ich auch das Gefühl, dass wir noch immer mit leicht angezogener Handbremse trainieren."
Einen weiteren Ausrutscher sollte man sich am kommenden Samstag allerdings nicht leisten. Während Poitiers beim Vierten Ales zu Gast ist, trifft Maxeville Nancy auf den Letzten Calais.

Molfetta rückt auf Platz sieben vor
Mit einem 3:1-Erfolg über Vero Volley Monza schob sich Molfetta mit Aleksandar Blagojevic auf den siebten Tabellenrang nach vor. "Den ersten Satz haben wir etwas verschlafen. Ab dem zweiten Durchgang hatten wir das Match aber klar unter Kontrolle", resümiert der Wiener.
In den kommenden drei Wochen erwarten Molfetta laut Blagojevic nun weitaus schwierigere Spiele. "Am kommenden Samstag ist der Tabellenzweite Modena bei uns zu Gast. Danach haben wir ein spielfreies Wochenende, bevor es gegen den Vierten Verona weiter geht."

Zwei 3:1-Siege für Loimu
Loimu mit Florian Ringseis bestätigte in der vergangenen Woche neuerlich den Aufwärtstrend. Sowohl gegen Lakkapää als auch gegen Särkät setzte sich Loimu mit 3:1 durch und liegt damit weiter am vierten Platz. Auf den Fünften beträgt der Vorsprung bereits acht Punkte. Zum zweiten Platz fehlen fünf Zähler.
Ringseis skizziert die Matches: "Gegen Lakkapää war es eine klare Angelegenheit. Nur im zweiten Satz ist ihnen alles aufgegangen. Gespielt haben wir übrigens im bekannten Skiort Levi."
Gegen Särkät legte Loimu einen klassischen Fehlstart hin: "Wir waren zu Beginn eigentlich nicht vorhanden. Nach dem Satzverlust und einer lauten Ansprache des Trainers, war das restliche Match kein Problem mehr."

Bühl verliert mit krankem Buchegger
Zwei Niederlagen brachten die vergangenen Tage für den TV Bühl und Paul Buchegger. Gegen den Tabellennachbarn Lüneburg kam Paul Buchegger aufgrund einer Krankheit erst später ins Match. An der 1:3-Niederlage konnte er dennoch nichts ändern: "Leider hat mich die Grippe voll erwischt. Bis einen Tag vor dem Spiel gegen Lüneburg bin ich nur im Bett gelegen. Dementsprechend haben meine Kräfte auch nicht für das ganze Spiel gereicht. Abgesehen von mir hatten wir mit unsere Annahme und unserem Service ordentliche Probleme."
Am Mittwochabend folgte das Duell mit dem Meister aus Berlin. Die ersten beiden Durchgänge verliefen ausgeglichen. Danach konnte die Berliner deutlich zulegen und mit ihrem Service bzw. am Block Akzente setzen. Buchegger kam bei der 1:3-Niederlage nicht zum Einsatz.
Kommenden Samstag wartet auf Bühl nun das letzte Match im Grunddurchgang. Unabhängig vom Ergebnis behalten die Bühler den fünften Platz und treffen im Playoff-Viertelfinale damit auf Lüneburg.

Aachen kämpft um sechsten Platz
Dieser Rang bedeutet in der deutschen Bundesliga die direkte Qualifikation für die Playoffs. Rutscht Aachen tatsächlich noch einen Platz ab, würde Srna Markovic und Co. noch die Pre-Playoffs bevorstehen. Dort würden sie gegen den Tabellenzehnten um einen Playoff-Startplatz kämpfen.
Mit zumindest zwei Punkten gegen Stuttgart könnte Aachen alle Spekulationen selbst beenden. Ansonsten könnte Münster die Aachenerinnen mit drei Punkten gegen Vilsbiburg noch überholen.
Besonders spannend ist das Match Aachen gegen Stuttgart auch deshalb, weil es im DVV-Pokalfinale am 1. März zur gleichen Begegnung kommt.

Angelholm will Sieg im Grunddurchgang fixieren
Ein weiterer Sieg reicht Sophie Wallner und Co., um Platz eins im Grunddurchgang vorzeitig sicherzustellen. "Neben der Fortsetzung unserer Siegesserie geht es für uns darum, dass wir uns als Erster in den Playoffs unseren Viertelfinalgegner frei aussuchen können."
Die 21. Sieg in Folge feierte Angelholm gegen Svedala. "Wir haben uns ein schwieriges Match erwartet, nachdem sie sich vor allem immer taktisch sehr gut auf uns vorbereitet und uns dadurch das Leben schwer gemacht haben. Dazu kam es aber dieses Mal aber nicht. Wir haben einfach zu stark gespielt. Vor allem am Service, in der Annahme und im Angriff. Wir haben sie mit dem Service sehr unter Druck gesetzt. Sie sind dann irgendwann im dritten Satz eingebrochen und es ist nicht mehr viel Gegenwehr gekommen", berichtet die Steirerin. - STA


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