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Markovic im DVV-Pokalfinale
26.02.2015 13:16

Unsere Stars in Europa,#24

Zass MVP des Spieltags
Mit 23 Punkten wurde Thomas Zass nicht nur Topscorer seiner Mannschaft sondern wurde später auch zum MVP des gesamten 17. Spieltages der spanischen Superliga gewählt. Almeria behielt mit dem 3:0-Sieg gegen Gran Canaria die Tabellenführung und liegt bei noch fünf ausstehenden Matches weiter zwei Punkte vor dem großen Rivalen Teruel. "Wir haben uns eigentlich nur selbst das Leben schwer gemacht und nachdem unseren beiden anderen Auslandskräfte nicht dabei waren, hielten sich unsere Wechselmöglichkeiten in Grenzen. Umso besser, dass wir dennoch klar gewonnen haben", meint der Tiroler.
Nächster Gegner ist das Team CDV Textil Santanderina (derzeit Achter, Anm.). Danach folgen noch drei schwere Spiele gegen die aktuelle Nummer drei, vier und fünf der Liga.

Wichtige drei Punkte für Montpellier
Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie, gelang Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider der erhoffte Sieg gegen den Tabellenletzten Tourcoing. Zwar konnten Kroiss und Co. im Eröffnungssatz einen Vorsprung wieder einmal nicht über die Runden bringen. In der Folge präsentierte sich Montpellier jedoch entschlossener und entschied die Durchgänge zwei, drei und vier klar für sich: "Nach dem verkorksten ersten Satz ist der Druck natürlich noch weiter gestiegen. Wir konnten uns allerdings gewaltig steigern und unser Potential zeigen. Hauptverantwortlich war dafür einerseits Philip, der ab dem zweiten Satz phänomenal gespielt und insgesamt 29 Punkte geschafft hat. Andererseits hat die Rückkehr unseres Nationalteam-Mittelblockers Le Goff (nach Verletzung, Anm.) gezeigt, wie wichtig das für uns sein kann. Mit ihm wäre das eine oder andere Match am Ende wahrscheinlich anders gelaufen. Nach dem Sieg war die Erleichterung natürlich sehr groß, obwohl wir wissen, dass uns in den kommenden fünf Runden noch mehrere äußerst starke Gegner erwarten und noch alles möglich ist."
Ein Blick auf die Tabelle und das Restprogramm bestätigt Kroiss Aussagen. Mit Ausnahme von Narbonne warten auf Montpellier vier Teams aus den Top Sieben, darunter der aktuelle Leader sowie der Dritte und Vierte. Kein Vergleich zum Programm des aktuellen ersten Abstiegskandidaten Nantes Reze, der nur auf zwei Teams aus den Top Sieben trifft. Sieben Punkte Vorsprung sprechen aktuell dennoch für Kroiss und Co.
Der Endspurt im Grunddurchgang beginnt für Montpellier am Samstag beim Dritten in Lyon.

Klare Niederlage für Nantes Reze
Dass die Trauben für Nantes Reze in Tours sehr hoch hängen würden, verriet ein Blick auf die Tabelle. Nantes Reze als Vorletzter trennten vom Vierten Tours vor der vergangenen Runde bereits 21 Punkte. Nach der 0:3-Niederlage, bei der Alex Berger mit sieben Punkten zweitbester Scorer seines Teams war, wuchs der Rückstand von Nantes Reze auf 24 Punkte an.
Die Gäste aus Tours dominierten das Match in jeder Hinsicht, besonders überlegten zeigten sie sich am Block (16:6).
Nantes Reze fehlen auf den rettenden zwölften Platz derzeit sechs Punkte. Will man die Chance auf den Ligaverbleib wahren, ist ein Sieg im kommenden Spiel gegen den Letzten Tourcoing beinahe schon Pflicht.

Poitiers weiter in Führung
Als schwerer Kampf entpuppte sich wie befürchtet das Duell von Poitiers mit Max Thaller gegen Ales. Poitiers verlor den Auftaktsatz, konnte sich in der Folge allerdings in die Partie zurückkämpfen und das Match drehen. Thaller berichtet von einem Zittersieg: "Nach dem ersten Satz hat es für uns nicht gut ausgeschaut. Danach konnten wir unser Spiel aber immer besser aufziehen. Wenn wir richtig drinnen sind, sind wir zumindest in der Ligue B kaum zu schlagen."
Die kommenden beiden Runden bescheren Poitiers wieder vermeintlich leichtere Brocken. Insgesamt stehen bis zum Ende des Grunddurchgangs noch fünf Matches am Programm. Aktuell führt Poitiers die französische zweite Liga mit drei Punkten Vorsprung an.

Molfetta verliert gegen Startruppe aus Modena
Molfetta empfing am vergangenen Wochenende die stark-besetzte Mannschaft aus Modena (Bruninho, Ngapeth, Vettori, usw.). Die Gäste steigerten sich mit Fortdauer des Spiels und sicherten sich so trotz eines 0:1-Satzrückstand noch einen 3:1-Sieg. Aleksandar Blagojevic kam nicht zum Einsatz und sah das Match so: "Eigentlich haben wir bis auf den vierten Satz gut mit ihnen mitgehalten. Es war allerdings schon deutlich zu sehen, dass sie uns überlegen sind und nicht wirklich an ihre Leistungsgrenze gehen mussten. Teilweise haben sie schon fast gezaubert."
In der Tabelle hat Molfetta trotz der Niederlage Rang sieben behalten. Nach einem spielfreien Wochenende stehen für Blagojevic und Co. noch fünf Matches am Programm.

Nächster Sieg für Loimu
Mit 3:1 setzte sich Loimu mit Libero Florian Ringseis am vergangenen Samstag gegen KoVe durch.
Der Wiener fasst den Spielverlauf in Worte: "Eigentlich haben wir ein leichteres Spiel erwartet, nachdem sie keine Chance auf die Playoffs mehr haben. Sie haben aber sehr stark gespielt und uns vor allem mit ihren Aufschlägen enorme Probleme bereitet. Am Ende hat im Grunde unser Diagonaspieler den Unterschied zu unseren Gunsten gemacht."
Die Woche beschreibt Ringseis als "ruhiger", nachdem nur ein Spiel am Programm steht. Da trifft Loimu allerdings auf den aktuellen Sechsten Etta. "Das dürfen wir keines auf die leichte Schulter nehmen", warnt Ringseis.

Bühl als Nummer fünf in die Playoffs
Mit dem 3:0-Sieg gegen Coburg ging für TV Bühl mit Paul Buchegger am vergangenen Samstag der Grunddurchgang der Bundesliga zu Ende. Buchegger kam zwar nur im dritten Satz zum Einsatz, sorgte aber dennoch für neun Punkte.
Bühl beendet den Grunddurchgang einen Punkt hinter dem Playoff-Viertelfinalgegner Lüneburg. Die Bilanz der bisherigen beiden Saisonduelle lautet 1:1. Interessanterweise setzte sich bislang jeweils das Gastteam durch. Gestartet wird die Best-of-three Serie am 14. März.

Aachen vor vorläufigem Saisonhighlight
Am kommenden Sonntag steht für Aachen mit Srna Markovic das unter Umständen wichtigste Match der Saison am Programm. Im DVV-Pokalfinale im Gerry Weber Stadion in Halle trifft Aachen im Endspiel auf Stuttgart. Dem Spektakel wohnen traditionell rund 10.000 ZuschauerInnen bei. Innerhalb Deutschlands ist der Stellenwert des Finaltages in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Heuer wird das Damen- und Herrenspiel sogar im TV live übertragen.
Die Ausgangslage für Aachen ist allerdings nicht einfach. Mit 18 Siegen hat Stuttgart einerseits doppelt so viele Siege wie Aachen vorzuweisen. Andererseits gingen beiden bisherigen Duelle mit 3:1 an Stuttgart. Vor dieser ungewohnt großen Kulisse spielen in einem Finale natürlich auch andere Faktoren wie die Tagesverfassung und das Nervenkostüm beider Teams eine wichtige Rolle.
Zwei Dinge stehen jetzt bereits fest: Mit Srna Markovic nimmt erstmals eine Österreicherin am Pokalfinale teil und noch nie standen mehr Spielerinnen mit Österreich-Bezug am Feld. Neben Markovic weisen gleich drei Stuttgarterinnen Österreich-Erfahrung auf: Renata Sandor und Tamari Miyashiro bei SVS Post Schwechat sowie Heather Meyers bei ASKÖ Linz-Steg.

Angelholm weiter unbesiegt
Etwas knapper als gewohnt fiel der jüngste Sieg von Angelholm mit Sophie Wallner aus. Vor 600 ZuschauerInnen setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:2 gegen Halmstad durch. "Das war unsererseits ein großes Auf und Ab. Dazu waren unsere Gegnerinnen perfekt auf unser Spiel eingestellt und konnten unsere Waffen gut entschärfen. Da müssen wir uns in Hinblick auf die Playoffs sicher noch etwas einfallen lassen. Ich glaube, dass unser Spiel einfach schon zu durchschaubar geworden ist", meint Wallner.
Weiter geht es mit einem Auswärtsmatch in Lindesberg. "Wir reisen zum Glück schon am Vortag an und können uns dort noch etwas akklimatisieren." - STA


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