Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
 
Playoffstart in Deutschland und Finnland
12.03.2015 16:37

Unsere Stars in Europa,#26

Almeria weiter in Siegeslaune
17 Spiele, 16 Siege, eine Niederlage und ein Satzverhältnis von 49:6. Die aktuelle Bilanz von Almeria mit Thomas Zass lässt sich sehen und bedeutet weiterhin Platz eins in spanischen Superliga.
Bis zum Beginn der Playoff-Halbfinals erwarten Zass noch drei Matches, darunter die Begegnung mit dem Tabellenletzten Emeve am kommenden Wochenende.
Erster Verfolger bleibt mit nur zwei Punkten Rückstand weiter der amtierende Meister CAI Teruel. Ein direktes Duell mit Teruel gibt es aller Voraussicht nach erst wieder in einem möglichen Finale. Dass sich beide Teams Platz eins und zwei in den kommenden drei Wochen in Fernduellen ausmachen werden, steht seit dem vergangenen Wochenende endgütlig fest. Ebenso ist nun klar, dass Platz drei und vier zwischen Ibiza und San Jose ermittelt wird.
Eben gegen San Jose behielt Almeria am Samstag klar mit 3:0 die Oberhand. Zass glänzte mit 20 Punkten als Topscorer der Begegnung.

Finale für Montpellier?
Die Rede ist freilich nicht vom Endspiel der franzöischen Ligue A, sondern von einem Finale in Sachen Klassenerhalt. Anhand der Tabelle wird klar, worauf Philipp Kroiss anspielt. Kommenden Freitag trifft Montpellier auswärts auf Narbonne. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg würde Vorsprung auf den aktuellen Zwölften auf fünf Punkte anwachsen. Zwei Spieltage vor dem Abschluss des Grunddurchgangs wäre dies unter Anbetracht des Restprogramms von Narbonne (Paris, derzeit Zweiter, Anm.) ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.
Montpellier scheint allerdings weiterhin vom Verletzungspech verfolgt zu sein, wie Kroiss berichtet: "Vergangene Woche ist zunächst unser erster Aufspieler umgeknickt und konnte am Wochenende nur mit starken Schmerzen spielen. Einer der Angreifer (Milkov, Anm.) hat sich einen Finger gebrochen und fällt unter Umständen bis zum Saisonende aus. Der zweite Angreifer (Lynell, Anm.) konnte wegen anhaltender Knieprobleme ebenfalls die ganze Woche nicht trainieren. So sind wir gegen Ajaccio stark ersatzgeschwächt gestartet und mussten am Ende trotz der 2:3-Niederlage (Schneider Topscorer mit 21 Punkten, Anm.) über einen Punkt froh sein. Und wenn es schon nicht perfekt lief, kamen im fünften Satz auch noch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen dazu."
Mit einem Sieg könnten Kroiss und Schneider ganz nebenbei auch ihrem Nationalteamkollegen Alex Berger und dessen Team Nantes Reze Schützenhilfe leisten. Bleibt Narbonne ohne Punkte, könnten Berger und Co. mit einem Sieg gegen den Neunten Chaumont nach langer Zeit erstmals die Abstiegszone verlassen und Platz zwölf erobern.

Wichtiger Sieg für Nantes Reze
Mit dem 3:1-Erfolg gegen Tabellennachbarn Narbonne wahrten Alex Berger und Co. am vergangenen Wochenende die Chance auf den Klassenerhalt. Berger steuerte neben zwölf Punkten auch viele gelungene Annahmen zum Sieg bei. Nantes Reze verkürzte den Rückstand auf Narbonne damit auf nur noch einen Punkt. Unabhängig von den weiteren Ergebnissen von Narbonne benötigt Nantes Reze in den verbleibenden drei Spielen zumindest noch zwei Punkte.
Die vielleicht beste Möglichkeit dazu bietet bereits am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den Neunten Chaumont. Danach folgen noch Spielen den Siebten (Toulouse) und Zweiten (Paris), in denen freilich ebenfalls noch Punkte möglich und vielleicht auch notwendig sein werden.

Poitiers weiter drei Punkte voran
Dank des 3:1-Sieges gegen Martigues führt Poitiers mit Max Thaller weiter die Ligue B an. Nach 23 von 26 Spieltagen können Thaller und Co. somit weiterhin aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen. Notwendig sind dazu sechs Punkte in den kommenden drei Spielen. Im Fall eines Punktegleichstandes hätte Poitiers mit 18 Siegen im Vergleich zu Maxeville Nancy (16) die Nase nämlich vorne.
Letzter großer Prüfstein am Weg zum möglichen Aufstieg dürfte am kommenden Samstag der aktuelle Dritte Orange werden. Orange hat zuletzt eine ähnliche Erfolgsbilanz wie Poitiers vorzuweisen und musste sich im neuen Jahr erst einmal geschlagen geben.
Dass es kaum leichte Siege gibt, bestätigt auch der aktuelle Bericht von Thaller: "Martigues hat ohne Angst und mit vollem Risiko gespielt. Ihren Diagonspieler, Jan Krba, kenne ich schon aus österreichischen Liga. Er hat einen tollen Tag erwischt und uns große Probleme bereitet. Für den Sieg war schließlich ausschlaggebend, dass wir in der Mitte wesentlich besser als sie besetzt und wir in den kritischen Phase konstanter waren!"

Molfetta kämpft um Playoff-Teilnahme
Vier Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs der italienischen Serie A1 rangiert Molfetta mit Aleksandar Blagojevic am achten Platz. Nach der befürchteten Niederlage gegen den Vierten aus Verona, folgt nun das wichtige Duell mit dem Tabellennachbarn Piacenza.
Blagojevic und Co. liegen derzeit sechs Punkte voraus und können mit drei Punkten bereits vorzeitig das Playoff-Ticket lösen. Gleichzeitig besteht mit einem Sieg die Möglichkeit, Ravenna neuerlich den siebten Platz streitig zu machen.

Finnische Playoffs starten am Samstag
Der abschließende 3:1-Sieg gegen Sampo hatte für Loimu mit Florian Ringseis hinsichtlich der Endplatzierung im Grunddurchgangs keine Auswirkungen mehr. Der dritte Platz hinter VaLePa und Tiikerit stand bereits zuvor fest.
So freute man sich vor allem über die Tatsache, dass der Diagonalangreifer von Loimu neuerlich zum MVP gewählt wurde und damit die Gesamtwertung für sich entschied. "Dieser Erfolg ist gleichbedeutend mit 2.222 Euro, die nun in unsere Mannschaftskasse wandern", erklärt der Wiener.
Kommenden Samstag starten bereits die Playoffs mit den Viertelfinalmatches gegen den Tabellensechsten Etta (Best-of-five). Innerhalb von neun Tagen stehen bis zu fünf Matches am Programm. Halbfinale und Finale werden im Anschluss im Modus Best-of-seven ausgetragen.

Bühl im Playoff-Viertelfinale gefordert
Auch in den deutschen Bundesligen beginnen am Samstag die Playoffs. Der TV Bühl mit Paul Buchegger ist als Fünfter des Grunddurchgangs im Viertelfinale (Best-of-three) beim Vierten aus Lüneburg zu Gast.
Betrachtet man die bisherigen beiden Saisonduelle, ist das nicht unbedingt als Nachteil zu bezeichnen. Bislang setzte sich nämlich jeweils das Gastteam durch. Im Dezember gewann Bühl in Lüneburg mit 3:2. Mitte Februar holte sich Lüneburg in Bühl einen 3:1-Sieg.
Buchegger berichtet von speziellen Vorbereitungen: "Nach der vergangenen Woche ist der Trainer jetzt etwas vom Gas runter gegangen. Die Trainings sind kürzer und wir bereiten uns schon anhand von Videoanalysen vor. Nachdem die Halle in Lüneburg nur knapp sieben Meter hoch ist, trainieren wir extra in einer kleineren Halle, um uns besser darauf einstellen zu können!"

Aachen gegen Schweriner SC gefordert
Nach dem DVV-Pokalfinale vor zehn Tagen beginnen für Aachen mit Srna Markovic am Samstag die Playoffs. Aachen trifft auf das drittplatzierte Team des Grunddurchgangs, den Schweriner SC.
Schwerin bestätigte zuletzt im CEV Challenge Cup Viertelfinale mit zwei Siegen gegen das italienische Spitzenteam Novara (ITA) die starke Form. Obwohl Schwerin damit zwar eine Doppelbelastung zu bewältigen hat, sprechen die bisherigen Saisonduelle (zwei Siege, Anm.) für Schwerin.
Spannend ist allerdings die Tatsache, dass das gleiche Duell vor rund einem Jahr mit 2:1 an Aachen ging.

Engelholm vor perfektem Grunddurchgang
Nur noch ein Sieg fehlt Engelholm mit Sophie Wallner, um Grunddurchgang ungeschlagen zu beenden. Gegen den Letzten, Falköping, hoffen Wallner und Co. diesen Schritt schaffen zu können. "Das wäre natürlich ein unglaubliches Statement an die gesamte Liga in Richtung der bevorstehenden Playoffs. Für das Viertelfinale haben wir uns als den Achten Gislaved ausgesucht. Kommende Woche geht es los!" - STA


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