Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Showdown in Frankreich
19.03.2015 17:08

Unsere Stars in Europa,#27

Almeria gegen Tabellenletzten ohne Mühe
In nur 59 Minuten war für Almeria und Thomas Zass das vergangene Ligamatch gegen den Tabellenletzten Emeve vorbei. Zass und Co. schafften am Weg zum großen Ziel, dem Sieg im Grunddurchgang, den nächsten wichtigen Schritt. Der Tiroler war mit acht Punkten zweitbester Scorer seines Teams, das an diesem Abend sichtlich kaum gefordert war.
Zwei Spieltage stehen bis zum Abschluss des Grunddurchgangs noch am Programm. Almerias Gegner lauten Ibiza sowie Fundación Cajasol Juvasa und liegen aktuell am vierten und fünften Platz der spanischen Superliga.
Samstagabend empfängt Almeria zunächst Ibiza, bevor in der kommenden Woche der Grunddurchgang mit einem Auswärtsmatch beendet wird.

Montpellier fast gerettet
Ein großer Befreiungsschlag gelang Montpellier mit Philipp Kroiss und Philip Schneider am vergangenen Wochenende. Mit dem 3:1-Auswärtserfolg beim Tabellennachbarn Narbonne vergrößerten Kroiss und Co. den Vorsprung auf die Abstiegszone auf fünf Punkte und brachten sich damit in eine gute Ausgangslage, um den Klassenerhalt sicherstellen zu können.
Kroiss berichtet einmal mehr von einem dramatischen Spielverlauf: "Im ersten Satz sind wir immer hinten gewesen. Am Satzende konnten wir allerdings zulegen und knapp auf 23 gewinnen. Im zweiten Satz sind wir dank einer Serviceserie von Le Goff schnell davongezogen und mit 2:0 in Führung gegangen. Danach lagen wir mit 9:3 voran, ehe wir Narbonne wieder ins Spiel kommen ließen und plötzlich große Nervosität ausgebrochen ist. Narbonne hat auf 1:2 verkürzt und der vierte Satz war logischerweise wieder ein harter Kampf. Gott sei Dank haben wir einige Big Points gemacht und das Ding gewonnen."
Die Erleichterung sei danach groß gewesen: "Ich glaube, dass ich nicht der Einzige war, dem ein großer Stein vom Herzen gefallen ist. Durch sind wir damit aber noch nicht. Zum sicheren Klassenerhalt brauchen wir zwei Punkte aus den verbleibenden zwei Matches. Ansonsten sind wir auf fremde Hilfe angewiesen und müssen hoffen, dass Nantes Reze und Narbonne keine sechs Punkte gelingen."
Dass Punkte für Montpellier keine leichte Angelegenheit sein dürften, zeigt die Tabelle. Tours belegt Rang fünf, AS Cannes glänzt als aktueller Leader. Narbonne erwartet mit Paris (2.) und Chaumont (9.) allerdings so wie Nantes Reze mit Toulouse (8.) und Paris (2.) ebenfalls kein leichtes Restprogramm.

Nantes Reze verlässt Abstiegszone
Nach langer Zeit gelang Nantes Reze mit Alex Berger durch einen Punkt bei der 2:3-Niederlage gegen Chaumont der Sprung aus der Abstiegszone. Punktegleich mit Narbonne liegt Nantes Reze aufgrund des besseren Satzquotienten nun knapp voran.
Der Aichkirchner hatte mit 15 Punkten und einer guten Annahmeleistung wesentlichen Anteil am Punktgewinn gegen Chaumont.
Die französische Ligue A macht am kommenden Wochenende aufgrund des Pokalendspiels Pause. Die darauffolgenden beiden Wochenenden bringen im Abstiegskampf die endgültige Entscheidung.
Das Restprogramm von Nantes Reze und dem direkten Konkurrenten Narbonne weist großen Parallelen auf. Beide treffen noch auf Paris (2.). Chaumont (9.) und Toulouse (8.) dürften ebenfalls ein sehr ähnliches Leistungsvermögen aufweisen.

Poitiers fehlen nur noch drei Punkte
Poitiers mit Max Thaller sind mit dem 3:1-Sieg gegen den Tabellendritten Orange dem Aufstieg wieder einen großen Schritt nähergekommen. Thaller beschreibt das Match als „das schwierigste der Saison“ und schildert den Spielverlauf: "Orange war in den ersten zwei Sätzen klar die bessere Mannschaft. Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, dass der Ausgleich zum 1:1 relativ glücklich war. Sie haben perfekt angenommen und ihre Verteidigungsleistung war außerirdisch. Selbst bei Angriffen mit voller Power haben sie regelmäßig verteidigt, wodurch wir uns extrem verunsichern ließen und fehleranfälliger geworden sind. Im dritten Durchgang waren wir auf Augenhöhe und konnten knapp gewinnen. Danach war bei Orange etwas die Luft draußen und ihr Trainer hat die wichtigsten Spieler ausgewechselt."
Im Anschluss "tobte" laut Thaller die Halle: "Rund 2.200 ZuschauerInnen sind ziemlich ausgerastet."
Poitiers fehlen zum Sieg der Ligue B, der gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Ligue A ist, nur noch drei Punkte. Das spielfreie Wochenende nutzt Poitiers für ein Testspiel gegen den Erstligisten St Nazaire. Kommende Woche will man gegen den Zehnten St Quentin den Sack zumachen und den Aufstieg mit weiteren drei Punkten sicherstellen.

Playoffs für Molfetta fast gesichert
Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Piacenza liegt Molfetta mit Aleksandar Blagojevic drei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs weiter am achten Platz. Sieben Punkte vor Piacenza, die in den verbleibenden drei Runden mindestens acht Punkte benötigen, um Molfetta noch vom achten Platz zu verdrängen.
Der Sieg war hart erkämpft, wie der Wiener berichtet: "Wir lagen mit 0:1 und 1:2 in Sätzen zurück und haben das noch gedreht. Durch unsere vielen Servicefehler (19) haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Nachdem unsere beiden Außenangreifer nicht ihren besten Tag hatten, musste der Trainer hier besonders reagieren und ich kam leider nicht zum Einsatz."
Die Ausgangslage vor den restlichen drei Spieltagen schätzt der Wiener als sehr gut ein: "Wir treffen mit Ravenna, Macerata und Perugia auf drei starke Teams, gegen die weitere Punkte nur schwer zu holen sein werden. Piacenza braucht aber drei Siege und acht Punkte, um uns noch überholen zu können. Zumindest im letzten Match gegen Trentino dürfte es für sie mit einem Sieg sehr schwer werden."

Loimu bereits im Halbfinale
Mit 3:1, 3:0 und 3:1 qualifizierte sich Loimu mit Florian Ringseis ohne Umwege schnell für das Halbfinale der finnischen Liga. "Wir waren eigentlich die ganze Serie über klar stärker. Die zwei Sätze, die sie gewonnen haben, ist ihnen einfach alles aufgegangen", bilanziert der Wiener.
Der Halbfinalgegner steht mit Tiikerit ebenfalls bereits fest. Ab kommenden Mittwoch steht das erste Match der Serie Best-of-seven am Programm.

Bühl mit einem Bein im Halbfinale
Der TV Bühl mit Paul Buchegger hat sich mit einem 3:1-Auswärtserfolg in Lüneburg eine perfekte Ausgangssituation für das Rückspiel am kommenden Samstag erspielt.
Nach einer 2:0-Satzführung der Bühler kämpfte sich Lüneburg mit einem 33:31-Satzgewinn zwar noch einmal ins Spiel zurück. "Danach haben wir aber alles klargemacht und uns das Match geholt", meint Buchegger, der nur kurz zum Einsatz kam, nachdem sein direkter Konkurrent, Lubos Kostolani, mit 28 Punkten eine tolle Leistung bot.
Am Samstag hat Bühl vor heimischem Publikum die Gelegenheit mit einem weiteren Sieg den Halbfinaleinzug sicherzustellen.

Aachen beendet Saison am geteilten fünften Platz
Nach zwei Viertelfinalniederlagen gegen den Schweriner SC ist die Saison für Aachen und Srna Markovic seit gestern zu Ende. Ging das Hinspiel noch mit 3:0 an Schwerin, entwickelte sich das Rückspiel in Aachen zur Nervenschlacht.
Aachen verwandelte zunächst einen 0:1-Satzrückstand in eine 2:1-Führung. Die Gäste sicherten sich in der Folge allerdings relativ klar die Sätze vier und fünf und qualifizierten sich damit für das Halbfinale der deutschen Volleyball Bundesliga.
Srna Markovic kam bei den letzten beiden Matches jeweils auf rund 50 Prozent Spielzeit.
Die Wienerin beendete ihre erste Auslandssaison knapp nicht unter den Top 25 Scorerinnen der Liga. Herausragend ist immerhin ihre Aufschlagleistung, die mit 27 Punkten Platz sieben in der Liga bedeutet.

Engelholm gelingt perfekter Grunddurchgang
Nur zwölf Sätze und vier Punkte musste Engelholm mit Sophie Wallner im Verlauf des Grunddurchgangs der schwedischen Elitserie abgeben. Überragend ist freilich die Siegesbilanz von 26:0, die einen neuen Rekord bedeutet.
Der 26. Erfolg gelang Wallner und Co. am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten Falköping.
Zeit zum Ausrasten bleibt Engelholm nun keineswegst. Die Playoffs starten bereits am kommenden Wochenende mit der Viertelfinalserie (Best-of-five) gegen den Siebten Gislaved. In englischen Wochen werden bis spätestens 2. April die Halbfinalisten ermittelt. - STA


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