Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Engelholm schwedischer Meister
30.04.2015 13:57

Unsere Stars in Europa,#33

Almeria fehlt ein Sieg zum Meistertitel
Einen Auftakt nach Maß durfte Almeria mit Thomas Zass in der Finalserie der spanischen Superliga bejubeln. In der Serie Best-of-five nutzten Zass und Co. den Heimvorteil am ersten Spielwochenende perfekt. Gegen den amtierenden Meister Teruel gelang ein 3:0- bzw. ein 3:1-Sieg, wodurch Almeria nur noch einen weiteren Erfolg vom zehnten Meistertitel der Vereinsgeschichte entfernt ist.
Mit 16 bzw. 18 Punkten war der Tiroler in beiden Matches Topscorer seiner Mannschaft und wurde zum MVP des ersten Finalwochenende gewählt. "Wir haben wirklich konzentriert gespielt. Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn alle Sätze waren heiß umkämpft", beschreibt Zass den ersten zwei Spiele.
Die Vorbereitung auf das kommende Auswärtswochenende in Teruel konnte Zass bislang nur bedingt absolvieren: "Ich habe mir am Dienstag das Genick verrissen und konnte bisher nicht richtig trainieren. Vor allem das Service war ein bisschen schwierig, da ich nicht wirklich nach oben schauen konnte. Die Physios haben mich mittlerweile aber ziemlich gut hingekriegt bis zum Wochenende wird es hoffentlich kein Thema mehr sein. Am Freitag reisen wir nach Teruel und wollen eine von zwei Chancen nützen, den Sack zuzumachen. Dort wird es aber sicher schwierig, da sie Zuhause auf sehr gute Unterstützung durch ihre Fans zählen können."

Poitiers vor Entscheidungsspiel
Nach langer Zeit musste sich Poitiers mit Max Thaller in einem wichtigen Match wieder geschlagen geben. In der Halbfinalserie der Playoffs der französischen Ligue B steht es nach zwei Spielen gegen Nice 1:1. Das Hinspiel in Poitiers konnten Thaller und Co. noch knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Beim Rückspiel in Nice gewann Poitiers zwar den Eröffnungssatz, musste sich dennoch mit 1:3 geschlagen geben.
Nun kommt es am Samstag in Poitiers zum Entscheidungsmatch. Der Finalgegner steht mit Maxeville Nancy bereits fest. Der Traum vom Endspiel sollte für beide Teams ein großer Ansporn sein. In Frankreich wird der Titel in einem einzelnen Spiel vergeben. Zum finalen Showdown kommt es am 9. Mai in Paris, wo hintereinander sowohl das Finale der Ligue A und B ausgetragen wird.

Engelholm ungeschlagener Champion
Sophie Wallners Team Engelholm tat es dem Hypo Tirol Volleyballteam gleich und holte sich am vergangenen Samstag mit einem 3:2-Heimsieg und einer „Perfect season“ den Titel. In 35 Spielen musste Engelholm lediglich 14 Sätze abgeben und krönte sich damit verdient zum neuen schwedischen Meister.
Nach acht 3:0-Siegen in den Playoffs drohte ausgerechnet im letzten Spiel die Siegesserie zu kippen, nachdem Engelholm gegen Halmstad bereits mit 0:2 zurücklag. "Ich weiß nicht, was an diesem Tag los war. Finali sind eben so und da herrschen eigene Gesetze. Es war einfach unglaublich wie wir uns nach dem 2:0 Rückstand noch zurückgekämpft haben. Halmstad hat auf jeden Fall taktisch aber auch spielerisch viel besser als in den Matches zuvor gespielt. Sie haben ein paar routinierte Spielerinnen, die richtig aufdrehen können, wenn sie eine Chance wittern. Es war für uns natürlich eine Mega-Erleichterung, diesen Titel endlich geholt zu haben. Der Druck war schließlich gewaltig. Unsere Halle war ausverkauft und es waren so viele Menschen da, dass sogar die Feuerwehr hat kommen müssen. Dazu kam noch die Fernsehübertragung. Unsere Jungen waren sehr sehr nervös. Was passiert wäre, wenn wir verloren hätten und der Verein alle Vorbereitungen für die Meisterfeier umsonst getroffen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Nach dem Match hat es jedenfalls noch eine tolle Party in unserem Stammrestaurant inklusive des Fanklubs gegeben. Diese Woche habe ich meine Schwester in Oslo besucht. Am Samstag steigt den am Hauptplatz in Engelholm noch eine große Meisterfeier, bevor ich am Montag nach Österreich zurückfliegen werde." - STA


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