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Englische Wochen für Vilsbiburg
05.11.2015 11:35

Unsere Stars in Europa,#7

Die ÖVV-Auslandskräfte sind mittlerweile alle voll im Meisterschaftsalltag angekommen und bestreiten pro Woche oft mehrere Matches. Das intensivste Programm spulen derzeit die Roten Raben Vilsbiburg mit Srna Markovic, die neben der Meisterschaft und dem Pokal auch noch im Europacup im Einsatz sind, ab.

Erste Niederlage für Adana
Gerade rechtzeitig wurde Thomas Zass für das fünfte Ligaspiel seines Klubs Adana Byz Algomed am vergangenen Wochenende fit. Eine fiebrige Erkältung hätte einen Einsatz fast verhindert, klang aus Sicht von Adana aber rechtzeitig ab. Gegen Anadolu feierten Zass und Co. den fünften Meisterschaftssieg. "Unser Trainer hat zunächst der zweiten Sechs vertraut. Nachdem wir den ersten Satz knapp gewonnen haben, wurde es im zweiten eng, woraufhin er gewechselt hat. Der Verlust des zweiten Satzes ließ sich nicht mehr verhindern, in der Folge hatten wir das Match trotz einer Vielzahl von sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen aber gut im Griff. Ich war zwar noch nicht richtig gesund, konnte aber immerhin normal spielen und meinen Teil zum Erfolg beitragen", berichtet der Tiroler.
Am Mittwochabend empfing Adana mit Tofas Spor einen der größten Rivalen. Nachdem Zass und Co.einen 0:2-Satzrückstand wettmachten, mussten sie sich im Tie-Break knapp mit 10:15 geschlagen und damit die erste Saisonniederlage einstecken. In der Zwischenwertung der zweiten türkischen Liga liegt Adana unabhängig von der Niederlage dennoch weiter in Front.
Kommenden Sonntag reist Adana zu einem weiteren großen Konkurrenten, Isparta Sportif Genclik.

Zweiter Erfolg für Beauvais
Über einen klaren 3:0-Sieg durfte am vergangenen Wochenende Beauvais mit Libero Philipp Kroiss jubeln. Gegen Narbonne gelang der zweite Erfolg im dritten Ligamatch: "Fairerweise muss man dazusagen, dass Narbonne ersatzgeschwächt angetreten ist. Dennoch hat das drei Tage zuvor gereicht, um eines der Spitzenteams, Tours, zu schlagen. Auch wir hatten in jedem Satz unsere Probleme, behielten am Ende aber immer die Nerven."
Beauvais positioniert sich aktuell auf Rang drei. Mehr als eine Momentaufnahme ist das aus Sicht von Kroiss aber nicht: "Nach drei Spieltagen hat kein Team alle Matches und nur ein Team noch keines gewonnen. Es ist also wieder mit einem sehr spannenden Verlauf zu rechnen. Nach drei Spielen kann man absolut keine Prognosen abgeben, was für uns möglich sein wird."
Nächste Station ist für Beauvais am Freitagabend Chaumont: "Wir wissen, dass sie ebenfalls Verletzungssorgen haben. Allerdings ist die Halle dort, die mit Abstand niedrigste der Liga und obendrein noch mit unangenehmen Fans vollgestopft. Es wird also wieder sehr hart!"

Montpellier gegen Nancy gefordert
Im Gegensatz zu Beauvais blieb Montpellier Volley mit Philip Schneider gegen Paris Volley der zweite Saisonerfolg verwehrt. Schneider war zwar einmal mehr Montpelliers Topscorer (elf Punkte), konnte die klare 0:3-Niederlage aber nicht verhindern.
Mehr Hoffnungen darf sich Montpellier am Freitagabend gegen das bislang sieglose Team Nancy machen. Ausgestattet mit dem Heimvorteil wollen Schneider und Co. den Abstand zum Tabellenletzten vorzeitig auf fünf Punkte vergrößern!

Achtungserfolg für Padova
Mit einem Satzgewinn beim vielfachen italienischen Meister und Champions League Sieger Diatec Trentino gelang Alexander Bergers Klub Tonazzo Padova am vergangenen Wochenende immerhin ein Achtungserfolg. "Leider haben wir den ersten Satz komplett verschlafen. Danach war es im Grunde aber ein recht gutes Match", erzählt Berger.
Der Oberösterreicher stand erstmals nach seiner langen Verletzungspause in der Startformation, wurde allerdings bereits im ersten Durchgang aus- und im Verlauf des Matches zweimal kurz eingewechselt.
Mit LPR Piacenza erwartet Padova am kommenden Sonntag gleich der nächsten Kracher.

Englische Wochen für Vilsbiburg
Äußerst intensive Wochen erlebt derzeit Srna Markovic mit den Roten Raben Vilsbiburg. In der vergangenen Woche stand zunächst sowohl am Freitag als auch am Samstag ein Ligamatch am Programm. Gegen Münster mussten sich die Roten Raben klar geschlagen geben. Gegen den VCO Berlin gelang ein umkämpfter 3:2-Sieg. "In beiden Matches haben wir uns leider nicht sehr gut präsentiert. Daran mit Schuld war sicher die Verletzung der Libera und auch, dass ich nach meiner krankheitsbedingten Pause nicht viel helfen konnte", bilanziert Markovic nüchtern.
Am Mittwochabend gastierten Markovic und Co. im Rahmen des DVV-Pokal-Achtelfinals beim Champions League Starter Allianz MTV Stuttgart, konnten dort aber mit Ausnahme dreier knapper Satzverluste kein zählbares Resultat einfahren.
Der Reisestress ist für Vilsbiburg damit aber noch nicht zu Ende. Samstagabend treffen sie in Berlin auf den Köpenicker SC. Am Dienstag heben die Raben in Richtung Portugal ab. In der zweiten Runde des CEV Challenge Cups treffen sie auf das portugiesische Team AVC Famalicao.

United Volleys vorläufiger Tabellenführer
Nachdem die beiden Topfavoriten der deutschen Volleyball Bundesliga (VBL), der VfB Friedrichshafen sowie die BR Volleys, erst zwei Matches bestritten haben, lächeln vorübergehend die United Volleys mit Libero Florian Ringseis und Teamtrainer Michael Warm von der Tabellenspitze.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen führen Ringseis und Co. punktgleich mit dem nächsten Ligagegner Lüneburg die VBL an.
Verantwortlich dafür ist der zweite Meisterschaftserfolg gegen den CV Mitteldeutschland am vergangenen Wochenende: "Die beiden ersten Durchgänge war extrem umkämpft und wir lagen jeweils bis zum Satzende zurück. Wir konnten das Ruder nur dank toller Block- und Feldabwehraktionen herumreißen. Im dritten Satz haben wir dann endlich besser serviert und hatten plötzlich keine Probleme mehr", freut sich der Wiener über den 3:0-Sieg.
Am Samstag spielen die United Volleys in Lüneburg und erwarten einen starken Gegner: "Sie sind sehr heimstark. Daher betrachten wir uns vorerst als Außenseiter und wollen mutig auftreten", blickt Ringseis auf den kommenden Gegner.
Mittwochabend treffen die United Volleys im DVV-Pokal-Achtelfinale auf Freiburg.

Bühl verliert gegen Düren
Mit 1:3 musste sich der TV Bühl mit Paul Buchegger am vergangenen Wochenende einem vermeintlich großen Rivalen um einen der vorderen Tabellenplätze geschlagen geben. Buchegger schildert den Spielverlauf: "Im ersten Satz haben eine Führung nicht ins Trockene bringen können und Satzbälle vergeben. Danach haben wir zwar ausgeglichen, im dritten und vierten Satz hatten wir aber keine Chance. Verloren haben wir das Match insbesondere am Service bzw. in der Annahme. Trotz 17 Servicefehlern ist uns kein einziger Punkt gelungen. Gleichzeitig haben wir in der Annahme zehnmal gepatzt."
Nächster Gegner ist am Samstagabend Rottenburg. Bereits am Mittwoch ist Bühl im DVV-Pokal-Achtelfinale in Coburg gefordert. - STA


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