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Montpellier und Adana in Erfolgsspur
17.12.2015 10:31

Unsere Stars in Europa,#13

Im Schnitt nicht ganz so erfolgreich wie in der vergangenen Woche verliefen die jüngsten Matches der ÖVV-Auslandsakteure. Wenn man bedenkt, dass die United Volleys (Ringseis) auf den mehrmaligen Meister aus Berlin bzw. Tonazzo Padova (Berger) auf das Starensemble aus Modena trafen, relatvieren sich deren Niederlagen allerdings sehr schnell. Die Siegesserien fortgesetzt haben dagegen Adana Byz Algomed (Zass) und Montpellier (Schneider).

Bühl mit Kampfsieg
Nach dem sensationellen DVV-Halbfinalerfolg gegen den VfB Friedrichshafen am vergangenen Mittwoch, stand für den TV Bühl mit Paul Buchegger am Wochenende wieder der Liga-Alltag am Programm.
Gegen den Tabellenvorletzten Netzhoppers KW taten sich Buchegger und Co. allerdings sehr schwer: "Im ersten Satz haben wir drei Satzbälle nicht genützt und haben noch mit 26:28 verloren. Nach dem klaren Satzausgleich konnten wir im dritten Durchgang wieder nicht an der Leistung anknüpfen und lagen neuerlich zurück. Im vierten Satz hat es bei 14:20 bereits ziemlich schlecht für uns ausgesehen, als wir mit einer Energieleistung den Satz noch auf 25:22 gedreht und in der Folge auch den Tie-Break klar mit 15:7 für uns entschieden haben. Am Ende müssen wir über den Sieg uns zwei Punkte froh sein. Wir haben uns gegen sie richtig schwer getan!"
Am kommenden Wochenende trifft Bühl auf den Tabellenfünften Düren. "Danach trainieren wir noch bis 23. Dezember. Dann haben wir bis zum 4. Jänner Pause. Darauf freue ich mich schon richtig", meint der 19-Jährige Oberösterreicher.

United Volleys zweimal von Berlin besiegt
Die United Volleys verbrachten weite Teile der vergangenen Woche in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin. Am Donnerstagabend stand zunächst das DVV-Pokalhalbfinale am Programm, am Sonntag folgte das Liga-Duell.
Der mehrmalige deutsche Meister und Champions League Starter BR Volleys konnte sich zwar in beiden Begegnungen mit der Warm-Truppe durchsetzen, hatte insbesondere im Pokal-Match große Mühe.
Erst nach zwei Stunden Spielzeit und zweimaligen Satzausgleich der United Volleys stellten die Hauptstädter mit einem 15:11 im Tie-Break den Finaleinzug sicher. Die Niederlage im Pokalmatch können die United Volleys allerdings wohl leichter als den verletzungsbedingten Ausfall ihres Zuspielers Jan Zimmermann verkraften: "Er hat sich im zweiten Durchgang am Meniskus verletzt und wurde bereits operiert. Alle hoffen, dass er noch im Lauf des Grunddurchgangs wieder auflaufen wird können. Einen Nationalteamzuspieler kann man natürlich nicht so leicht ersetzen", berichtet Ringseis.
Im Ligaspiel am Sonntag gelang Ringseis und Co. zwar neuerlich einmal der Satzausgleich zum 1:1. Die Sätze drei und vier gingen allerdings an die BR Volleys, die in der Tabelle damit bereits sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger, den VfB Friedrichshafen, haben. "Da war bei uns leider schon etwas die Luft draußen und wir haben uns dementsprechend viel schwerer getan", gesteht der Wiener.
Am kommenden Wochenende treffen die United Volleys auf den Tabellenletzten CV Mitteldeutschland. "Danach haben wir eine Woche Pause, trainieren drei Tage und machen dann im neuen Jahr wieder weiter", gewährt Ringseis Einblicke in die Terminplanung der United Volleys.

Intensive Woche für Vilsbiburg
Für die Roten Raben Vilsbiburg und Srna Markovic hat es die letzte Woche vor Weihnachten noch einmal richtig in sich. Am Donnerstagabend steht zunächst das Rückspiel im CEV Challenge Cup in Charleroi am Programm. Samstag folgt das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn VC Wiesbaden und am kommenden Dienstag trifft man auswärts noch auf den Potsdamer SC.
Die Ausgangslage im Europacup ist nach der 0:3-Heimniederlage gegen die Belgierinnen alles andere als leicht. Auswärts müssen die Roten Raben zumindest mit 3:1 gewinnen, um die Chance auf einen Golden Set zu wahren. Charerloi reichen umgekehrt bereits zwei Satzgewinne für den Aufstieg.
Der nächste Liga-Gegner, VC Wiesbaden, hat immerhin ein gleich intensives Programm vor sich und spielt am Mittwoch noch im CEV Challenge Cup in Minsk. Dem Match kommt in jedem Fall große Bedeutung zu..Der Sieger der Begegnung könnte immerhin bis auf den dritten Platz vorrücken. Parallel zum Match in Vilsbiburg stehen nämlich auch Duelle der aktuellen Top Vier der Liga am Programm.
Mit einem Sieg im Nachtragsspiel gegen den Potsdamer SC könnte Vilsbiburg am Dienstagabend schließlich noch einen Spitzenplatz bestätigen!

Montpellier besiegt Tabellenführer
Mit dem dritten Erfolg in Serie klettert Montpellier mit Philip Schneider in der Tabelle der französischen Ligue A immer weiter nach oben. Mit sechs Siegen in neun Matches liegen Schneider und Co. mit 17 Punkten nun bereits am sechsten Platz.
Bemerkenswert ist vor allem der Umstand, dass Montpellier am vergangenen Wochenende niemanden Geringeren als den Tabellenführer Chaumont mit 3:0 in die Schranken wies. Der zweite Durchgang (30:28) war die Vorentscheidung im Match. Im folgenden Satz konnten die Gäste Montpellier nicht mehr gefährden (25:15).
Im letzten Spiel des Kalenderjahres steht Montpellier neuerlich der Tabellenführer, allerdings der neue, Poitiers, gegenüber. Der Aufsteiger und Ex-Klub von Max Thaller profitierte von der Niederlage Chaumonts und hat nun die Gelegenheit mit einem Sieg als Tabellenführer in die Weihnachtspause zu gehen.

Beauvais auch von Lyon besiegt
Weniger gut lief es dagegen einmal mehr für Beauvais mit Philipp Kroiss. Der Negativlauf von Beauvais hält nun bereits fünf Spiele an. In Lyon konnten Kroiss und Co. den ersten und dritten Durchgang lange Zeit offenhalten bzw. eine Führung behaupten. Der Verlust des dritten Satzes (25:27), nach einer zwischenzeitlichen 16:11- bzw. 24:20-Führung, passt genau ins Bild der vergangenen Matches, bei denen ebenfalls Vorsprünge nicht genutzt werden konnten: "Wieder einmal konnten wir enge Sätze nicht für uns entscheiden. Im dritten Durchgang hatten wir bei 24:20 noch dazu viermal eine perfekte Annahme, konnten den einen Punkt dennoch nicht machen", schildert Kroiss. Beauvais muss außerdem seit drei Wochen ohne den slowenischen Teamzuspieler Vincic auskommen: "Er ist an der Wade verletzt und kann nicht spielen. Der zweite Zuspieler hat bis dato noch wenig Erstligaerfahrung und kämpft ebenfalls ständig mit kleinen Verletzungen. Das Resultat ist, dass wir seit dem Trainingsbeginn kaum Trainingseinheiten im 6:6 bestritten haben", erklärt der Ennser.
Nächster Gegner ist am Wochenende das drittplatzierte Team aus Sete. Aktuelle Infos zu Sete könnte Kroiss von seinem ehemaligen Klub VCA Amstetten NÖ bekommen, die am Dienstagabend im Rahmen des CEV Challenge Cup Rückspiels in Frankreich zu Gast waren und dort von Sete neuerlich besiegte wurden. Kroiss hofft jedenfalls auf eine Trendwende: "Irgendwie müssen wir uns da selbst rauskämpfen. Mit einem Sieg wären die kommenden spielfreien Wochen jedenfalls sicher einfacher."
Obwohl Beauvais nur vom 24. bis 27. Dezember pausiert, verbringt Kroiss Weihnachten in Österreich: "Diesen Flug leiste ich mir. Das ist es mir eindeutig wert", freut sich Kroiss über den weihnachtlichen Kurzbesuch in Österreich.

Padova macht gegen Modena gute Figur
Tonazzo Padova und Alexander Berger trafen zum Abschluss der Hinrunde der italienischen SuperLega UniPolSai auf eines der aktuellen europäischen Spitzenteams, DHL Modena.
Der Führende der Seria A1 lief gegen Berger und Co. mit allen Topstars wie Bruninho, Lucas, Ngapeth und Vettori auf und feierte erwartungsgemäß einen 3:0-Erfolg.
Padova hielt allerdings gut dagegen und lag im dritten Durchgang lange Zeit voran, ehe der Satz doch noch mit 25:23 an die Weltstars ging. "Ich würde sagen, dass wir ein wenig zu viel Respekt hatten. Zumindest den dritten Satz hätten wir uns sonst holen können/müssen", resümiert Berger.
Der Aichkirchner zeigte bei der Niederlage neuerlich eine gute Leistung und war mit elf Punkten zweitbester Scorer seines Teams.
Zum Start der Rückrunde trifft Padova am Sonntag auf Ninfa Latina. Mit einem Sieg könnte Padova bis auf einen Punkt an Latina herankommen und in der Tabelle zwei Teams überholen.
Danach trainiert Padova noch bis zum 24. Dezember weiter...

Adana kann Dutzend voll machen
Elf Siege feierte Adana Byz Algomed und Thomas Zass in den bisherigen 12 Ligamatches. Sieg Nummer elf gelang am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten Maliye Okullari.
Im letzten Match vor der Weihnachtspause hat Adana gegen den Tabellenneunten Okyanus Koleji am Sonntag nun die Möglichkeit das Dutzend voll zu machen und im Jänner zumindest mit acht Punkten Vorsprung in die Rückrunde der zweiten türkischen Liga zu starten. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass der bisherige Coach gekündigt wurde. "Am Mittwoch wurde er freigestellt. Bis zum Ende der Woche soll schon ein neuer Coach präsentiert werden. Angesichts dessen, dass wir von 21. Dezember bis 2. Jänner ohnehin frei haben, hat das einige verwundert", verrät der Tiroler. - STA


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