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Montpellier weiter im Hoch
25.12.2015 13:41

Unsere Stars in Europa,#14

Mit gemischten Ergebnissen ging für die ÖVV-AuslandsakteurInnen in den vergangenen Tagen das Wettkampfjahr 2015 zu Ende. Philip Schneider, Thomas Zass und Florian Ringseis befinden sich nach Siegen weiter im Hoch. Die drei Oberösterreicher Alexander Berger, Philipp Kroiss und Paul Buchegger konnten das Jahr dagegen nicht mit einem Sieg beenden. Srna Markovic durfte zwar über den Aufstieg im CEV Challenge Cup jubeln, musste dafür noch vor der Weihnachtspause in der Meisterschaft zwei Niederlagen einstecken.

Montpellier schiebt sich unter Top Drei
Montpellier bleibt in der französischen Ligue A das Team der Stunde. Nach vier Siegen en suite stehen Philip Schneider und Co. bereits am dritten Tabellenplatz. Beachtlich ist vor allem die Tatsache, dass alle vier Erfolge gegen Teams aus den aktuellen Top Sieben gelangen.
So auch am vergangenen Wochenende, als Montpellier auswärts Max Thallers Ex-Klub Poitiers mit 3:1 besiegte. Der Aufsteiger überwintert trotz der Niederlage als zwischenzeitlicher Leader.
Das Match in Poitiers verlief nach einem knappen Eröffnungssatz (24:26) klar zu Gunsten Montpelliers (-17,-15,-21). Schneider war mit 24 Punkten zum einmal mehr Topscorer.
Am 12. Jänner eröffnet Montpellier mit dem Auswärtsspiel beim Vorletzten Narbonne das Wettkampfjahr 2016!

Beauvais plagen Verletzungssorgen
Auch das letzte Spiel vor der Weihnachtspause verlief für Beauvais mit Philipp Kroiss nicht nach Wunsch. Gegen VCA Amstetten Niederösterreichs Europacup-Bezwinger Sete war auch für Beauvais nichts zu holen: "Sowohl Van Walle als auch Delgado waren verletzt. Zuspieler hat zwar sein Comeback gegeben, ist aber im zweiten Durchgang prompt umgeknickt und musste wieder raus", schildert Kroiss die Verletzungssorgen seiner Mannschaft.
Noch vor der endgültigen Weihnachtspause standen für Kroiss und Co. vier Trainingstage am Programm: "Das Training ging nochmals ziemlich an die Substanz. Unser Trainer hat für den restlichen Grunddurchgang als Ziel neun Siege in 15 Matches ausgegeben. Im Training versuchen wir alles um unsere Angriffseffizienz zu verbessern."

"Weihnachtswunder für Vilsbiburg"
Nach der 0:3-Heimniederlage im CEV Challenge Cup gegen Dauphines Charleroi gelang den Roten Raben Vilsbiburg beim Rückspiel in Belgien ein kleines Weihnachtswunder. Nach einem 3:0-Sieg sowie gewonnenen Golden Set im Anschluss, stehen die Roten Raben im Achtelfinale, wo sie im Jänner auf den deutschen Bundesliga-Konkurrenten VC Wiesbaden treffen.
Dass dieser Gegner ein harter Brocken werden dürfte, zeigte das Bundesliga-Duell am vergangenen Samstag, dass Markovic und Co. zuhause mit 0:3 verloren. "Eigentlich hätten wir dieses Match nicht verlieren dürfen", meint die Wienerin selbstkritisch.
Noch am 22. Dezember folgte das letzte Bundesliga-Match des Jahres. Beim Potsdamer SC kamen die Roten Raben über einen Satzgewinn nicht hinaus. Als spielentscheidend erwies sich beim Spielstand von 1:1 der dritte Durchgang, der mit 27:25 knapp an die Gastgeberinnen, nachdem Vilsbiburg den gesamten Satz voran gelegen war.
Aufgrund der beiden Niederlagen rutschte Vilsbiburg in der Tabelle zwar auf Rang sechs ab, auf den dritten Platz fehlen jedoch nur vier Punkte.
Am 10. Jänner geht es für Markovic und Co. beim VCO Berlin weiter.

Bühl bleibt auf Platz sieben
Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Düren rangiert der TV Bühl mit Paul Buchegger weiter am siebten Platz der deutschen Volleyball Bundesliga. Der Oberösterreicher wurmt der Punkteverlust: "Die ersten beiden Sätze waren unsererseits eine echte Frechheit. Im dritten Durchgang haben wir uns endlich gefangen und auf 1:2 verkürzt. Den folgenden Satz haben wir leider wieder verloren. Ihr Zuspieler hat mit uns Katz und Maus gespielt."
Nach Bühl noch bis zum 23. Dezember trainierte, folgt nun bis 4. Jänner eine Pause: "Ich denke, dass uns diese Tage sehr gut tun werden. Alle waren schon ziemlich kaputt", meint Buchegger, der aktuell siebtbester Scorer der deutschen Bundesliga ist.
Nächster Gegner ist am 13.1. der CV Mitteldeutschland.

Siebter Sieg für United Volleys RheinMain
Informationen zum nächsten Gegner kann sich Buchegger von seinem Nationalteamkollegen Florian Ringseis holen, der am vergangenen Wochenende mit den United Volleys RheinMain gegen den CV Mitteldeutschland gewinnen konnte.
"Das war eine konzentrierte Leistung von uns. Damit haben wir uns selbst ein Gefallen getan und relativ locker geworden", bilanziert der Wiener.
Im Gegensatz zu Buchegger wird bei den United Volleys unter Regie von ÖVV-Teamtrainer Michael Warm bereits am 27. Dezember wieder trainiert: "Von 30. Dezember bis 4. Jänner haben wir nochmals frei. Danach erwartet uns viel individuelle Trainingsarbeit. Als Kollektiv funktionieren wir derzeit ohnehin sehr gut", beschriebt Ringseis die bevorstehenden Wochen.
Bis zum nächsten Ligamatch müssen sich Ringseis und Co. außerdem noch einige Zeit gedulden. Das steht nämlich erst am 20. Jänner am Programm!

Knappe Niederlage für Padova
Leider unbelohnt blieb am Sonntag eine tolle Aufholjagd von Tonazzo Padova mit Topscorer Alexander Berger (24 Punkte, Anm.). Padova lag gegen Ninfa Latina bereits mit 0:2 zurück, ehe Berger und Co. gleichzogen und sich in einen Tie-Break kämpften. Mit 15:12 hatte Latina am Ende knapp die Nase vorne.
"Die ersten zwei Sätze haben wir zu viele Fehler gemacht und ihren deutschen Diagonalspieler Simon Hirsch überhaupt nicht stoppen können. Danach waren wir die effektivere Mannschaft und haben auch Hirsch besser in den Griff bekommen. Als ein ihrer Mittelblocker im vierten Satz verletzt ausgefallen ist, haben sie den Slowenen Alen Sket vom Außenangreifer zum Diagonalspieler gemacht und Hirsch in die Mitte gestellt. Sket konnten wir wieder nicht kontrollieren und haben so 15:12 verloren", beschreibt der Oberösterreicher den Spielverlauf.
Noch am 24. Dezember stand für Padova eine Trainingseinheit am Programm. Nach nur zwei Tagen Pause wird bis zum 31. Dezember weitertrainiert.
Das nächste Match folgt am 17. Jänner. Zu Gast ist dann Diatec Trentino.

Adana macht Dutzend voll
Die Hinrunde in der zweiten türkischen Liga ging für Adana Byz Algomed mit Thomas Zass mit einem weiteren Erfolg zu Ende. Mit dem 3:0-Sieg gegen Okyanus Koleji machte Adana nicht nur das Dutzend an Siegen voll, sondern baute damit gleichzeitig auch den Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf neun Punkte aus. "Bei diesem Match hatten noch keinen echten neuen Trainer, wer der neue noch nicht offiziell beim Verein war", schildert der Tiroler die Begleitumstände des Matches.
Nun verbringt Zass bis zum Neujahrstag seinen Urlaub. "Bis zum 26. Dezember bin ich in Paris. Danach bin ich noch einige Tage zuhause bei meiner Familie. Der Rest der Mannschaft trainiert bereits ab 27. Dezember mit dem neuen Coach. Gemeinsam mit unserem zweiten Ausländer stoße ich im neuen Jahr dazu!"
Die Rückrunde startet für Adana am 9. Jänner mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzwölften Istanbul B. Sehir Bld. - STA


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