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Montpellier setzt Erfolgslauf fort
14.01.2016 15:32

Unsere Stars in Europa,#16

Nahezu perfekt sind die ÖVV-Auslandsakteure mit ihren Vereinen ins Jahr 2016 gestartet. Was für Adana Byz Algomed (Thomas Zass) in der zweiten türkischen Liga fast schon Normalität ist, gelang Montpellier in dieser Woche immerhin für rund 24 Stunden. Philip Schneider und Co. übernahmen zwischenzeitlich die Tabellenführung in der französischen Ligue A.

Montpellier zwischenzeitlich Tabellenführer in Frankreich
Zumindest für knapp 24 Stunden durfte sich Montpellier über die vorläufige Tabellenführung in der französischen Ligue A freuen. Nach einem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen den Vorletzten Narbonne kletterten Philip Schneider und Co. an die Tabellenspitze und bauten die Siegesserie auf fünf Erfolge en suite aus.
Obwohl der Vorarlberger das Match ausnahmsweise nicht als Topscorer seiner Mannschaft beendete, steuerte der Kapitän 13 Punkte zum Sieg bei.
Am Samstagabend empfängt Montpellier den aktuellen Tabellenneunten Toulouse. Obwohl einige Plätze zwischen den beiden Teams liegen, trennen sie aktuell nur fünf Punkte.

Befreiungsschlag für Beauvais
Mit dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenletzten Nancy gelang Beauvais mit Philipp Kroiss endlich der erhoffte Befreiungsschlag. Nach fünf sieglosen Matches kehrten Kroiss und Co. damit nicht nur auf die Siegerstraße zurück, sondern verkürzten gleichzeitig auch den Abstand zur Nicht-Abstiegszone auf drei Punkte. "Nachdem unser Selbstvertrauen ziemlich am Boden war, ist kein Sieg selbstverständlich. Obwohl wir im ersten Satz eine Führung wieder leichtfertig vergeben haben, ist uns nicht der Faden gerissen und wir haben relativ deutlich gewonnen. Nancy hat sich als der erwartet gefährliche Gegner präsentiert, der völlig ohne Druck spielt und viel Risiko nimmt. Keine Wunder, dass speziell in ihrer gewöhnungsbedürftigen Halle schon einige Topteams Punkte verloren haben. Umso glücklicher sind wir erstmal über die drei Punkte", freut sich der Oberösterreicher.
Am Samstag geht es mit dem Duell gegen Tours weiter. Seit der Verpflichtung des deutschen Nationalteamtrainers Vital Heynen im Dezember läuft es bei Tours sehr gut. In den vergangenen fünf Matches ging Tours ebenso oft als Sieger vom Feld. "Tours hat sich eindeutig gesteigert. Danach geht es gegen das Überraschungsteam der Hinrunde, Chaumont, bzw. Paris Volley weiter. Das werden drei ziemlich schwierige Matches", blickt Kroiss auf die bevorstehenden Aufgaben.

Padova fordert Diatec Trentino heraus
Für Tonazzo Padova und Alexander Berger steht das erste Meisterschaftsmatch des neuen Jahres erst am kommenden Sonntag am Programm. Mit Diatec Trentino ist der aktuelle Tabellendritte und Champions League Starter in Padova zu Gast.
In der Vorbereitung auf die zweite Meisterschaftshälfte testeten Berger und Co. in der vergangenen Woche zweimal gegen den aktuellen Tabellenführer Modena. Auf einen 3:1-Sieg in Padova folgte ein 2:2-Unentschieden in Modena.

Bühl startet nach Plan
Das erste Match im neuen Jahr gegen den CV Mitteldeutschland konnte der TV Bühl mit Paul Buchegger erwartungsgemäß für sich entscheiden. Die Begleitumstände waren aus Sicht der Bühler allerdings alles andere als ideal: "Ich konnte nicht spielen, weil sich meine Patellasehne vergangene Woche entzunden hat und ich gar nicht trainieren konnte. Nachdem unser Mittelblocker aus dem Kongo bei der afrikanischen Olympia-Qualifikation im Einsatz war und sich der dritte Außenangreifer den Rücken verrissen hat, war ich quasi der einzige Wechselspieler. Zum Glück war das Match aber eine klare Sache für uns und alles ist gutgegangen", erklärt Buchegger.
Am Samstagabend wartet auf den TV Bühl mit Lüneburg ein ganz anderes Kaliber. Die Lüneburger, die vom Co-Trainer der deutschen Herrennationalmannschaft, Stefan Hübner, betreut werden, liegen derzeit fünf Punkte vor dem TV Bühl.

United Volleys testen in Belgien
Bis zum ersten Bewerbsspiel im neuen Jahr bleibt den United Volleys RheinMain mit Florian Ringseis noch rund eine Woche Zeit. Am Mittwoch absolvierte die Truppe von ÖVV-Teamtrainer Michael Warm ein Gastspiel bei Noliko Maaseik in Belgien. Ringseis berichtet: "Wir haben im Grunde gemeinsam trainiert und einzelne Spielformen durchgemacht. Das war für uns ideal, weil Dünnes nach der Olympia-Qualifikation noch einige Tage Pause bekommen hat und Zimmermann noch verletzt ist. Wir haben einige Varianten für das Match gegen Coburg am 20. Jänner probiert!"

Erste englische Woche für Vilsbiburg
Eine gemischte Bilanz haben die Roten Raben Vilsbiburg mit Srna Markovic nach der ersten von mehreren englischen Woche im Jänner vorzuweisen.
Der Jahresauftakt gegen den VCO Berlin verlief für Markovic und Co. mit einem 3:0-Auswärtssieg trotz einer durchwachsenen Leistung nach Plan. "Der Sieg war am Ende entscheidend. Unsere Leistung ließ allerdings zu Wünschen übrig. Wir müssen uns in den kommenden schwierigen Matches deutlich steigern, um als Siegerinnen vom Feld gehen zu können. Dann sind wir auch wieder komplett. Gegen Berlin fehlten aufgrund der Olympia-Qualifikationen noch zwei Spielerinnen", führt die Wienerin aus.
Trotz einer deutlichen Steigerung konnten die Roten Raben am Mittwochabend gegen den amtierenden Meister und Champions League Teilnehmer Dresdner SC nicht bestehen und mussten sie sich beim Auswärtsmatch mit 1:3 geschlagen geben. "Grundsätzlich war es ein gutes Match von uns. Ich würde allerdings sagen, dass zumindest ein Satz mehr drinnen gewesen wäre", resümiert die Wienerin das Gastspiel beim Meister.
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt allerdings nicht. Am Samstag ist ein Sieg beim Tabellenvorletzten Thüringen beinahe Pflicht. Kommenden Mittwoch folgt schließlich das Hinspiel im CEV Challenge Cup Achtelfinale gegen den Bundesliga-Konkurrenten VC Wiesbaden.

Adana vor Spitzenduell mit Ligazweitem
Am vergangenen Wochenende gelang Adana Byz Algomed mit Thomas Zass in der zweiten türkischen Liga Sieg Nummer 13. Gegen den Tabellenzwölften Istanbul B. Sehir Bld. hatten Zass und Co. keine Mühe und setzten sich klar mit 3:0 durch.
Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Afyon Bld. bleibt damit mit neun Punkten konstant. Zumindest bis zum kommenden Wochenende, an dem die beiden Spitzenteams aufeinandertreffen. Das Hinspiel Anfang Oktober konnte Adana vor heimischem Publikum klar mit 3:0 für sich entscheiden. Ein weiterer Sieg würden den Vorsprung auf 12 Punkte anwachsen lassen. - STA


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