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Beauvais bricht Bann
11.02.2016 00:11

Unsere Stars in Europa,#20


Beauvais kehrt auf Siegerstraße zurück
Nach drei 1:3-Niederlagen in Folge, konnte Beauvais endlich den Spieß umdrehen und sich gegen Poitiers zuhause ebenfalls mit 3:1 durchsetzen. Für das Team von Philipp Kroiss war es der fünfte Saisonsieg im 16. Match.
Das Spiel verlief aus Sicht von Beauvais vor allem in den beiden Eröffnungssätzen sehr wechselhaft. Danach bekamen Kroiss und Co. das Match besser in den Griff und dominierten die Sätze drei und vier.
Der Ennser zeigt sich nach dem Erfolg erleichtert: "Wir sind froh, endlich wieder gewonnen zu haben. Poitiers hat in den ersten beiden Sätzen mächtig serviert, allen voran der niederländische Teamzuspieler Abdel-Aziz. Dass wir in der Annahme unsere Probleme hatten, konnten wir mit einer guten Leistung im Bereich Block- und Feldabwehr bzw. beim Gegenangriff ausgleichen. Irgendwie trauern wir den vergebenen Chancen bei den vergangenen drei 1:3-Niederlagen jetzt noch mehr hinterher. Da waren wir wirklich auch gut und hätten mit dem einen oder anderen Punkt schon eine viele bessere Ausgangslage vor den letzten zehn Matches. Jetzt wird jede Partie ein kleines Endspiel."
Nächster Gegner von Beauvais ist am Sonntag der aktuelle Tabellensechste Toulouse.

Montpellier in Paris ohne Chance
Mit 0:3 musste sich Montpellier dem Hauptstadtklub Paris Volley geschlagen geben. Der Vorarlberger Philip Schneider war mit sieben Punkten ausnahmsweise nicht Topscorer seiner Mannschaft. Paris Volley dominierte das Match von Beginn an, einzig im zweiten Durchgang konnte Montpellier bis zum Satzende dagegenhalten und eine Verlängerung erzwingen (24:26, Anm.).
Die Hauptstädter präsentierten sich am Samstagabend in bestechender Form und in jeder Hinsicht klar überlegen (13:5 Blocks, 41:30 Angriffspunkte, 4:1 Servicepunkte, Anm.).
Während Paris auf Rang vier vorrückt, bleibt Montpellier vorerst am fünften Platz. Am kommenden Freitag treffen Schneider und Co. auf das Team von Tours, das sich im neuen Jahr erst einmal geschlagen geben musste.

Adana gewinnt Spitzenduell
Sieg Nummer 17 gelang am vergangenen Wochenende Adana in der zweiten türkischen Liga. Thomas Zass und Co. setzten sich im Spitzenduell mit dem aktuellen Dritten Tofas mit 3:0 durch. Der Tiroler berichtet vom Match: "Tofas war das einzige Team, das uns in der Hinrunde besiegt hat, dementsprechend waren wir gewarnt. Wir haben super begonnen und Satz eins klar gewonnen. Im zweiten Durchgang hat der Coach umgestellt und den neuen Zuspieler, mit dem wir erst einmal zusammen trainiert haben, aufgestellt. Das wäre fast in die Hose gegangen, zum Glück konnten wir uns durchsetzen. Der dritte Satz war dann wieder eine klare Sache."
Nächster Gegner ist der Sechste Isparta Sportif Genclik.

Österreicher-Duell an TV Bühl
Ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel liegt hinter den United Volleys RheinMain. Vor dem Wochenende betrug der Vorsprung auf den Tabellenfünften Lüneburg fünf Punkte. Mit dem 3:0-Heimerfolg konnte die Truppe von ÖVV-Teamtrainer Michael Warm den Abstand auf acht Punkte vergrößern und den Platz im oberen Tabellendrittel weiter festigen.
United Volleys Libero Florian Ringseis spricht von einem harten Match: "3:0 mag sehr deutlich klingen, aber es war wirklich sehr schwierig für uns. Wir waren eigentlich in jedem Satz drei bis fünf Punkte zurück, ehe wir uns am Ende noch die Sätze geholt haben. Eine große Rolle hat die Rückkehr von Stammzuspieler Jan Zimmermann (nach Knie-OP, Anm.) gespielt, dessen Präsenz dem Team sofort eine größere Sicherheit verliehen hat."
Am Mittwochabend folgte das zweite Österreicher-Duell der Saison zwischen den United Volleys RheinMain und dem TV Bühl mit Paul Buchegger. Die Bühler gingen nach einem spielfreien Wochenende gut erholt ins Match und legten vor heimischem Publikum einen Traumstart hin. Auf die 1:0-Satzführung folgte jedoch schnell der Ausgleich durch die Warm-Truppe.
In den Sätzen drei und vier kam es danach zu einem offenen Schlagabtausch. In beiden Durchgängen lagen zunächst die Gäste voran, ehe der TV Bühl im Satzfinish die Nerven behielt und sich jeweils knapp durchsetzte. Paul Buchegger glänzte beim 3:1-Sieg der Bühler mit 19 Punkten als Topscorer seiner Mannschaft. United Volleys Libero Ringseis analysiert das Match: "Leider hatten wir heute nicht unseren stärksten Tag und konnten im vierten Durchgang sogar eine 23:19-Führung nicht zum Satzgausgleich nutzen. Bühl muss man allerdings auch ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben unsere Schwächen perfekt genützt und als Team eine starke Leistung gezeigt!"
Während die United Volleys nun bis zum kommenden Mittwoch (Duell um Platz drei gegen Düren, Anm.) spielfrei sind, sind die Bühler bereits am Sonntag wieder gefordert. Mit einem Sieg im Match gegen den Tabellennachbarn Coburg könnten sich Buchegger und Co. in der oberen Tabellenhälfte festsetzen!

Rote Raben mit Punktgewinn in Schwerin
Viel hat den Roten Raben Vilsbiburg zum Sieg gegen den Schweriner SC nicht gefehlt. In Schwerin gingen die Vilsbiburgerinnen, bei denen Srna Markovic mehrmals eingewechselt wurde und drei Punkte erzielte, sogar zweimal in Führung, ehe sich der große Favorit mit 16:14 im Tie-Break durchsetzte.
Der Punktgewinn könnte sich für die Roten Raben hinsichtlich der Ausgangslage für die Playoffs dennoch noch als sehr wichtig erweisen. Aktuell liegt Vilsbiburg am sechsten Platz.
Es folgen allerdings gleich die nächsten zwei schwierigen Matches. Am kommenden Wochenende empfängt man zunächst den Tabellendritten aus Stuttgart. Vier Tage später steht ein Gastspiel beim Tabellenachten aus Hamburg am Programm.

Schwierige Woche für Padova
Nachdem die italienische SuperLega UnipolSai aufgrund des Coppa Italia am vergangenen Wochenende pausiert hat, stehen in dieser Woche gleich zwei Matches am Programm.
Am Mittwochabend gastierte Tonazzo Padova mit Alexander Berger beim Tabellenfünften Sir Safety Conad Perugia. Gegen die mit Topstars voll-gespickte Truppe konnten Berger und Co. über weite Strecken voll mithalten, wiewohl das Match mit 0:3 verloren ging. Größter Unterschied war die Angriffquote der beide Teams. Während 57 Prozent aller Angriffe verwertete und auf 49 Punkte kam, lag die Quote von Padova bei nur 37 Prozent und 30 Punkten. Mit neun Angriffspunkten war allein der Aichkirchner für rund ein Drittel davon verantwortlich.
Nachdem die direkten Tabellennachbarn aus GI Group Monza und CMC Romagna am Mittwoch jeweils punkteten, rutschte Padova wieder auf Rang zehn ab. Der Abstand auf einen Playoff-Startplatz beträgt derzeit allerdings nur einen Punkt.
Kommenden Sonntag folgt das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenvierten Calzedonia Verona, der ebenfalls einige Stars aufzubieten hat. - STA


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