Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Padova siegt dreimal in Folge
25.02.2016 00:31

Unsere Stars in Europa,#22

Willkommene Pause für Vilsbiburg
Nach dem dicht gedrängten Programm im Jänner und Februar haben die Roten Raben Vilsbiburg endlich Gelegenheit einen Erholungsblock einzulegen.
Grund dafür ist das kommende spielfreie Wochenende, an dem mit Ausnahme des DVV-Pokal-Finals in Mannheim keine Bundesliga-Matches stattfinden.
Noch vor der kurzzeitigen Pause empfingen die Roten Raben am vergangenen Samstag den amtierenden Meister aus Dresden.
Die Wienerin Srna Markovic wurde im ersten Satz eingewechselt und stand ab dem zweiten Durchgang in der Grundaufstellung. Gegen den Meister waren die Roten Raben mit Ausnahme des zweiten Satzes dennoch chancenlos. Besonders am Angriff präsentierte sich Dresden deutlich überlegen.
Obwohl die Niederlage durchaus absehbar war, wären die Roten Raben im Kampf um eine Top-Sechs-Platzierung über weitere Punkte sehr froh gewesen.
In den verbleibenden beiden Matches gegen Straubing und Potsdam muss Vilsbiburg neuerlich punkten, um sich direkt für die Playoffs qualifizieren zu können. Schaffen Markovic und Co. nicht den Sprung unter die Top Sechs des Grundddurchgangs, können sie sich noch über den Umweg der Pre-Playoffs (7.-10, bzw. 8.-9., Anm.) qualifizieren.

Bühl bei Pokalfinal-Generalprobe geschlagen
Am Sonntagnachmittag erwartet den TV Bühl mit Paul Buchegger im DVV-Pokalfinale gegen die BR Volleys das Match des Jahres. Die Generalprobe gegen den VfB Friedrichshafen verlief am Mittwochabend leider nicht nach Wunsch: "Wir sind schlecht gestartet und lagen rasch 0:1 zurück. Im zweiten Durchgang haben wir uns stark verbessert präsentiert und lagen bereits mit 23:19 voran, ehe wir mehrere Satzbälle nicht nutzen konnten und den Satz noch mit 25:27 verloren haben. Danach sind wir weggebrochen und konnten dem Druck von Friedrichshafen nicht mehr standhalten. Insbesondere in der Mitte haben uns vorgeführt", resümiert der oberösterreichische Diagonalangreifer in Diensten des TV Bühl.
Nun gilt die volle Konzentration dem DVV-Pokalfinale in der SAP-Arena in Mannheim. Am Sonntagnachmittag fordern Buchegger und Co. vor 11.000 ZuschauerInnen den mehrmaligen deutschen Meister aus Berlin heraus.

Rang drei für United Volleys praktisch fix
Mit dem 3:0-Heimerfolg über den TV Rottenburg unterstrichen die United Volleys RheinMain einmal mehr ihre große Ambitionen auf Rang drei in der deutschen Volleyball Bundesliga. Drei Spieltage vor dem Ende des Grundddurchgangs liegt die Truppe von ÖVV-Teamtrainer fünf Punkte vor Düren und sechs vor Lüneburg am dritten Platz. Ringseis schildert den Spielverlauf: "Nach einem klaren ersten Satz, konnten wir den Druck nicht aufrechterhalten, wodurch Rottenburg besser ins Spiel gefunden hat. Im dritten Satz haben wir am Ende noch einen 19:23-Rückstand aufgeholt und mit sechs Punkten in Serie doch noch den 3:0-Sieg sichergestellt."
Mit einem Sieg gegen den TSV Herrsching in einer Woche könnten Florian Ringseis und Co. zwischenzeitlich sogar noch einmal mit dem VfB Friedrichshafen gleichziehen, vor allem aber Rang drei endgültig absichern und sich damit eine optimale Ausgangssituation für die Playoffs erspielen! "Drei Punkte in drei Spielen reichen uns, um Platz drei zu fixieren", bringt es der Wiener auf den Punkt!

Schwerer Rückschlag für Beauvais
Licht und Schatten wechseln sich bei Beauvais weiterhin ständig ab. Nachdem Philipp Kroiss und Co. am Samstag gegen einen der direkten Konkurrenten, Lyon, ein 3:1-Heimerfolg verbuchen konnten, musste sich Beauvais am Mittwochabend auswärts mit 0:3 geschlagen geben. In einem engen Match machte am Ende die größere Anzahl der Servicefehler den Unterschied zu Gunsten von Cannes aus. Bei gleicher Angriffs- und Blockleistung schaffte Cannes bei nur sechs Fehlern drei Punkte, Beauvais punktete bei 13 Fehler hingegen nur einmal.
Als wäre die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten nicht schlimm genug, gelang dem zweiten Hauptgegner, Lyon, gegen Montpellier ein umkämpfter 3:1-Sieg. Lyon liegt damit sechs, Cannes fünf Punkte vor Beauvais auf den Plätzen zehn und elf.
Der Oberösterreicher fasst die beiden Matches so zusammen: "Gegen Lyon war es ein wichtiger Sieg. Besonders, weil das ein Team ist, das nicht weit vor uns liegt. Mit Ausnahme des zweiten Satzes hatten wir sie gut im Griff. Nachdem uns zuletzt sieben Punkte in drei Matches gelungen sind, sind wir am Dienstag auch voller Selbstvertrauen nach Cannes gereist. Dass wir jetzt 0:3 verloren haben, schmerzt daher umso mehr. Wir haben einfach schlecht gespielt und standen nach einem misslungenen Start sofort unter Stress."
Bei noch sieben verbleibenden Matches hat Beauvais dennoch noch ausreichend Gelegenheit zu punkten. Die erste Chance dazu bietet sich am Sonntag im zweiten Österreicher-Duell der Saison, wenn Kroiss auswärts auf Nationalteam-Kollegen Philip Schneider und seinen Ex-Klub Montpellier trifft. "Zunächst ist Erholung angesagt. Am Freitag und Samstag ist dann eine gute Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel in Montpellier gefragt", blickt Kroiss abschließend auf die nächsten Tage.

Montpellier erstmals außerhalb der Playoff-Ränge
Nach einem 3:2-Heimerfolg über den Vorletzten Narbonne am vergangenen Wochenende, versuchte Montpellier mit Topscorer Philip Schneider auch am Mittwochabend gegen Lyon als Sieger vom Feld zu gehen. In einem Marathonmatch (2x 37:35 !!!) mussten sich Schneider und Co. allerdings mit 1:3 geschlagen geben und die neunte Saisonniederlage hinnehmen.
Durch die Niederlage rutschte Montpellier erstmals aus den Top Acht. Sieben Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs hat das vorerst aber keine große Bedeutung, nachdem den Neunten vom Vierten derzeit nur vier Punkte trennen !
Der Vorarlberger sammelt unterdessen weiter viele Punkte. Gegen Narbonne scorte er 29, gegen Lyon 31 Mal. In der Topscorerwertung liegt er mit 372 Punkten in 19 Matches nun wieder am zweiten Rang der französischen Liga.
Das bevorstehende Österreicher-Duell am Sonntag hat für beide Teams unter Umständen eine vorentscheidende Bedeutung. Beauvais könnte mit einem Sieg wieder näher an den AS Cannes bzw. Lyon heranrücken, Montpellier könnte sich bis auf Platz sechs nach vor kämpfen.

Adana schafft 20. Saisonsieg
Mit dem 3:0-Heimsieg gelang Adana Toros Byz mit Thomas Zass am vergangenen Wochenende der 20. Saisonerfolg. Vier Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs liegt Adana damit weiter unangefochten an der Tabellenspitze und steht kurz davor Platz eins endgültig zu fixieren.
Am kommenden Samstag treffen Zass und Co. auf den Tabellenachten Seydisehir Bld. Erster Verfolger bleibt weiterhin Afylon mit neun Punkten Rückstand.
Der Grunddurchgang endet für Adana am 9. März. Im Anschluss folgt die Aufstiegsrunde bei der Adana voraussichtlich auf den Vierten aus Pool A sowie den Zweiten und Dritten aus Pool B trifft.

Zwei wichtige Siege für Padova
Innerhalb von drei Tagen gelangen Tonazzo Padova in der italienischen SuperLega UnipolSai zwei Siege von enormer Bedeutung. Am Sonntag schaffte Padova ohne den erkrankten Alexander Berger gegen CMC Romagna einen 3:2-Auswärtssieg. Mittwochabend kehrte der Aichkirchner gegen Gi Group Monza in die Grundsechs zurück und war mit acht Punkten sogleich am 3:0-Heimerfolg beteiligt.
Zwei Spieltage vor dem Ende des Grunddurchgangs rangiert Padova nun am siebten Platz, die Chancen auf eine Playoff-Teilnahme (Top Acht, Anm.) sind derzeit sehr gut.
Gelingt Padova am Sonntag gegen Revivre Milano der vierte Sieg in Folge, dürfte das Ergebnis des abschließenden Matches gegen das Topteam DHL Modena bereits keine Auswirkungen mehr auf die Playoff-Teilnahme haben.
- STA


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