Österreichischer Volleyballverband - Beach 
 
Kroiss besiegt Ex-Klub und Schneider
03.03.2016 11:10

Unsere Stars in Europa,#23

Kroiss gewinnt zweites Österreicher-Duell
Besondere Aufmerksamkeit kam am vergangenen Wochenende dem zweiten Österreicher-Duell in der französischen Ligue A zwischen Montpellier (Philip Schneider) und Beauvais (Philipp Kroiss) zu.
Wie beim Saisonauftakt setzte sich Beauvais durch und eroberte mit dem 3:1-Auswärtssieg neuerlich drei Punkte. Kroiss fasst zusammen: "Nach der Niederlage in Cannes haben wir uns einiges vorgenommen und das auch gut hinbekommen. Zwar haben wir den ersten Satz wieder leichtfertig hergeschenkt, danach aber eine tolle spielerische und kämpferische Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Philip war gesundheitlich angeschlagen, das hat man gesehen und Montpellier konnte nicht wirklich darauf reagieren. Wenn Philip in Fahrt kommt, ist es enorm schwer ihn zu stoppen. An diesem Tag war das zum Glück nicht der Fall."
Während Montpellier weiter am vorläufig sicheren neunten Platz liegt (29 Punkte) liegt, konnte Beauvais durch den Sieg den Rückstand auf den Zehnten und Elften auf vier Punkte verringern. "Es liegen noch sechs Spiele vor uns, davon aber vier zuhause. Derzeit ist noch alles möglich. Mit einem Sieg gegen Nantes am Freitag, könnten wir vielleicht schon bis auf einen Punkt an Cannes oder Lyon herankommen", blickt Kroiss auf die bevorstehende schwierige Aufgabe.
Montpellier ist am Samstag beim Tabellendritten Chaumont zu Gast. Mit einem Sieg könnten Schneider und Co. wieder in die Playoff-Ränge aufrücken.

United Volleys fix in Top Drei
Mit dem 3:0-Heimerfolg gegen den TSV Herrsching sicherten sich die United Volleys RheinMain am Mittwochabend endgültig einen Platz in den Top Drei des Grunddurchgangs der deutschen Volleyball Bundesliga. Die Truppe von ÖVV-Teamtrainer Michael Warm präsentierte sich gegenüber den Herrschinger in jeder Hinsicht alles klar überlegen, dominierten das Match von Beginn und durften so bereits nach 71 Minuten über den 13 Saisonsieg jubeln. "Wir wollten uns unbedingt für die 0:3-Auswärtsniederlage revanchieren. Das war immerhin die einzige Begegnung, in der uns heuer kein Satzgewinn gelungen ist. Heute gab es aber keine Zweifel", resümiert der Wiener.
Zumindest theoretisch ist sogar noch immer Platz eins bzw. zwei möglich. Für eine Platzverbesserung benötigen die United Volleys in den verbleibenden beiden Matches allerdings noch zwei Siege.
Bereits am Samstag ist der frischgebackene DVV-Pokalsieger BR Volleys in der Fraport-Arena zu Gast. Gehen Ringseis und Co. als Sieger vom Feld, sind die Chancen auf die Top zwei weiterhin intakt. Nachdem sowohl der aktuelle Tabellenführer BR Volleys, als auch der Zweite VfB Friedrichshafen noch ein Spiel mehr auszutragen haben, sind die Chancen insgesamt dennoch nicht sehr groß.

Tapfere Bühler im DVV-Pokalfinale
Obwohl der TV Bühl am Sonntagabend das DVV-Pokalfinale gegen die BR Volleys mit 0:3 verlor, hielten Paul Buchegger und Co. mit dem Favoriten gut mit. Vor rund 12.000 ZuschauerInnen verliefen der erste und dritte Durchgang über weite Strecken offen. Als der größte Unterschied beider Teams erwies sich die Durchschlagskraft am Angriff. Während den Bühler nur 26 Angriffspunkte gelangen, darunter zehn von Buchegger, waren die Berliner allein in diesem Spielelement 21 mal öfter erfolgreich. "War leider nicht viel zu holen für uns. Berlin ist einfach ein sehr starkes Team", so der Oberösterreicher nach dem Match.
Nach dem Highlight Pokalfinale, steht für Bühl nun wieder der Bundesliga-Alltag am Programm.
In den verbleibenden drei Runden geht es für Buchegger und Co. darum den sechsten Tabellenplatz erfolgreich zu verteidigen bzw. weiter abzusichern und sich damit die Pre-Playoffs zu ersparen. Bleibt Bühl am sechsten Platz, stehen im Viertelfinale voraussichtlich zumindest zwei weitere Österreicher-Duelle mit den United Volleys und Florian Ringseis bevor.
Dafür sind zumindest in den kommenden beiden Begegnungen weitere Punkte notwendig. Am Samstag empfangen die Bühler die Netzhoppers (Platz neun), kommenden Mittwoch gibt es ein Gastspiel beim Vorletzten CV Mitteldeutschland. "Am Samstag müssen wir drei Punkte holen und diesem Druck standhalten", blickt Buchegger auf das kommende Wochenende.

Endspiel für Rote Raben
Gleich mehrere Fernduelle um die endgültigen Tabellenplätze gibt es in deutschen Volleyball Bundesliga. Vor dem letzten Spieltag kann es noch zu Verschiebungen auf den Plätzen eins und zwei, vier und fünf, sechs und sieben sowie acht bis elf kommen!
Im einzigen direkten Duell könnte die Wiener Srna Markovic eine wichtige Rolle spielen. Die Roten Raben Vilsbiburg empfangen den Potsdamer SC, der aktuell aktuell einen Punkt vor ihnen liegt. Wollen sich Markovic und Co. direkt in die Playoffs kämpfen und Rang sechs im letzten Moment zurückerobern, müssen sie die Potsdamerinnen zumindest mit 3:2 besiegen.
Im Fall einer Niederlage müssten die Vilsbiburgerinnen in die Pre-Playoffs und würden dort in der Serie "best-of-three" auf den Tabellenzehnten treffen.
Verantwortlich für das spannende Ende des Grunddurchgangs ist unter anderem der vorletzte Spieltag am Mittwochabend. Sowohl Potsdam als auch Vilsbiburg konnten 2:0-Satzführungen gegen den VC Wiesbaden bzw. Straubing erst im Tie-Break zum Sieg nutzen. Markovic berichtet vom bayerischen Derby gegen Straubing: "Wir mussten ohne zwei wichtige Angreiferinnen auskommen, daher stand ich trotz einwöchiger Krankheitspause und nur einem Tag Training gleich wieder am Feld. Am Ende zählte für uns am Mittwoch nur der Sieg. Die Ausgangslage für das Entscheidungsspiel hat sich daher nicht geändert. Wollen wir direkt in die Playoffs, müssen wir am Samstag gewinnen!"

Adana fixiert Platz eins
Mit dem 22. Saisonsieg sicherten sich die Adana Toros Byz mit Thomas Zass am Mittwochabend endgültig Platz eins im Grunddurchgang der Gruppe A der zweiten türkischen Liga.
Gegen den Tabellenvierten TFL Altekma schaffte Adana den 19. 3:0-Erfolg.
Nachdem das Match gegen den Tabellenletzten Maliye Okkulair am kommenden Wochenende entfällt, steht das letzte Spiel des Grunddurchgangs am kommenden Mittwoch am Programm. Gegner ist dann der Tabellenachte Okyanus Koleji. Adana nutzt die freie Zeit für Testspiele: "Nach dem Match am Mittwoch sind wir direkt nach Ankara gefahren. Dort stehen zwei Testspiele gegen den Erstligisten Maliye am Programm. Am 9. März folgt das letzte Match im Grunddurchgang, das erste Halbfinale findet von 16. bis 18. März in Ankara statt", schildert der Tiroler die nächsten Tage und Wochen.

Padova macht es noch einmal spannend
Am Dienstagabend hatte Tonazzo Padova mit Alexander Berger die Chance vorzeitig die Playoff-Teilnahme in der SuperLega UniPolSai zu fixieren. Durch die 1:3-Heimniederlage gegen den Tabellenelften Revivre Milano bleibt die Playoff-Teilnahme nun bis zum letzten Spieltag am kommenden Sonntag offen.
Die Ausgangssituation ist für Padova unabhängig vom Ausgang des letzten Matches gegen den Tabellenzweiten DHL Modena weiterhin gut.
Mit einem Sieg bzw. drei Punkten Vorsprung auf den Neunten GI Group Monza liegt Padova am achten Platz. Aufgrund des derzeit besseren Satzquotienten benötigt Padova gegen Modena voraussichtlich nur einen Satzgewinn, um die Playoff-Teilnahme sicherzustellen. Kritisch wird es nur im Fall einer 0:3-Niederlage und einem gleichzeitigen 3:0- oder 3:1-Sieg von Monza gegen den Tabellenvierten Calzedonia Verona.
- STA


Archiv

errea pointMikasaPowersportsSportministeriumTeam Rot Weiß RotSporthilfeBundes-SportförderungsfondsDenizBank AGdigital.orf.atSommersport-Spot der NADA Austria!