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Padova, Vilsbiburg und Bühl in Playoffs
10.03.2016 14:11

Unsere Stars in Europa,#24

Alles offen für Beauvais
Nachdem Beauvais in den letzten sechs Matches nicht weniger als vier Siege und 13 Punkte gelangen, hat die Mannschaft von Philipp Kroiss in der Tabelle gehörig Boden gut gemacht. Vom elften Rang, der den Ligaverbleib sichert, sind Kroiss und Co. nur noch einen Punkt entfernt. Bei noch fünf ausstehenden Spielrunden ist kurioserweise sogar ein Playoff-Ticket noch in Reichweite.
Die Bandbreite der bevorstehenden Gegner könnte kaum größer sein. Beauvais trifft sowohl noch auf die beiden aktuellen Tabellenführer, Sete und Tours, als auch auf die beiden Schlusslichter Narbonne und Nancy. Zunächst steht allerdings noch das Duell mit Fünften Ajaccio am Programm. "Ajaccio ist derzeit gut drauf, daher erwarte ich ein hartes Match. Obwohl das Restprogramm nicht so schlecht aussieht, wird es keine leichte Aufgabe. Besonders die beiden Letzten, Nancy und Narbonne, sind jetzt noch schwieriger einzuschätzen!"
Am vergangenen Wochenende gelang Beauvais ein 3:1-Heimerfolg gegen Alex Bergers Ex-Klub Nantes Reze. Knackpunkt des Matches war der dritte Satz. Nach einer 1:0-Satzführung von Beauvais glich Nantes Reze rasch aus (25:13). Im dritten Durchgang lag Beauvais lange Zeit zurück, ehe am Satzende noch die Wende und die neuerliche Führung gelang. Satz Nummer vier war in der Folge wieder eine klare Angelegenheit zu Gunsten von Kroiss und Co. "Ein komisches Spiel. Kaum hatten wir das Spiel etwas im Griff, ist uns völlig der Faden gerissen und wir konnten keinen Angriff erfolgreich abschließen. Zum Glück haben wir im dritten Durchgang noch die Kurve gekratzt und sind wieder in Führung gegangen. Danach ist wieder alles wie am Schnürchen gelaufen", berichtet Kroiss vom seltsamen Spielverlauf.

Montpellier muss auf der Hut sein
Die dritte 1:3-Niederlage in Folge kassierte Montpellier mit Philipp Schneider am vergangenen Wochenende. Gegen den Tabellendritten Chaumont lieferten sich Schneider und Co. einen harten Kampf. In einem engen Match lagen beide Teams statistisch gesehen praktisch gleichauf. Als das Zünglein an der Waage entpuppte sich schlussendlich die etwas bessere Annahme- und Angriffsleistung von Chaumont. Der Vorarlberger punkte 24 Mal und liegt damit weiter auf Rang vier der Topscorerwertung.
Im Kampf um ein Playoff-Ticket bzw. den sicheren Ligaverbleib erwarten Montpellier in den kommenden Wochen schwierige Gegner. Die nächsten drei Matches bringen Duelle mit drei Teams aus den Top Fünf. Mit dem AS Cannes trifft man nur noch auf ein einziges schlechter platziertes Team.

Vilsbiburg direkt in den Playoffs
Mit einem 3:0-Heimerfolg über den direkten Konkurrenten Potsdamer SC sicherten sich die Roten Raben Vilsbiburg am vergangenen Samstag Platz sechs im Grunddurchgang der deutschen Volleyball Bundesliga. Damit ersparen sich Srna Markovic und Co. den Umweg über die Pre-Playoffs und können sich nun in Ruhe auf das erste Viertelfinalduell mit dem Allianz MTV Stuttgart am 19. März vorbereiten. "Ich denke, dass Stuttgart für uns sicher nicht außer Reichweite ist und es interessante Matches werden können", schätzt Markovic die Lage vor dem Playoff-Start ein.
Das mit Spannung erwartete letzte Match gegen Potsdam verlief übrigens mit Ausnahme des umkämpften zweiten Satzes klar zu Gunsten von Vilsbiburg. In Summe präsentierten sich die Roten Raben besonders am Block bärenstark und entschieden die Wertung mit 18:8 Blocks klar für sich.

Bühl sichert sich vorzeitig Playoff-Ticket
Der TV Bühl fixierte vorzeitig den Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Am Samstagabend fanden Paul Buchegger und Co. gegen die Netzhoppers gerade noch rechtzeitig in die Begegnung und konnten einen 0:2-Satzrückstand noch in einen relativ klaren 3:2-Erfolg umwandeln. In den beiden Eröffnungssätzen präsentierten sich die Bühler in vielerlei Hinsicht fehleranfällig, was zu zwei knappen Satzgewinnen der Gäste führte.
Ab dem dritten Satz hatten Topscorer Buchegger (27 Punkte) die Begegnung im Griff und durften schließlich noch über zwei wichtige Punkte jubeln. "Wir tun uns gegen sie leider immer schwer und haben wieder schlecht begonnen. Ich habe mich trotzdem gut gefühlt und unser Zuspieler hat mich in der Folge sehr viel eingesetzt. Gut für uns, dass es mit dem Sieg noch geklappt hat", resümiert Buchegger.
Mittwochabend hatten die Bühler beim Tabellenletzten CV Mitteldeutschland die Gelegenheit mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg Platz sechs vorzeitig zu fixieren und die Playoff-Teilnahme sicherzustellen. Obwohl Bühl dieses Vorhaben nicht in die Tat umsetzen konnte und eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand gab, ist Platz sechs dennoch fix, nachdem der letzte verbliebene Konkurrent, TSV Herrsching, ebenfalls verlor.
Bühl kann dem letzten Match des Grunddurchgangs gegen Lüneburg nun entspannt entgegenblicken und sich in Ruhe auf die Playoffs vorbereiten. Dort kommt es im Viertelfinale wie erwartet zum Österreicher-Duell mit den United Volleys RheinMain und Florian Ringseis.

United Volleys müssen sich Berlin geschlagen geben
Für die United Volleys RheinMain und Florian Ringseis endete der Grunddurchgang der VBL bereits am Mittwochabend. In Coburg setzte sich die Mannschaft von ÖVV-Teamtrainer Michael Warm mit 3:0 durch und schaffte damit den 14. Sieg im 20. Match. Das klare Endergebnis täuscht allerdings etwas über einen engen Spielverlauf hinweg. Den zweiten und dritten Durchgang konnten Ringseis und Co. erst nach Rückstand vor sich entscheiden. "Da es bei uns um nichts mehr ging, haben wir durchgewechselt, einiges probiert und schwierige Situationen am Feld trainiert. Man hat die Abstimmungsprobleme natürlich gesehen, aber im Endeffekt waren wir einfach stärker und haben das am Satzende auch immer gezeigt. Jetzt sind ein paar Tage frei, bevor die Vorbereitung auf as Viertelfinale gegen Bühl beginnt", berichtet der Wiener.
Bereits am vergangenen Wochenende empfingen Ringseis und Co. den frischgebackenen DVV-Pokalsieger BR Volleys. In einem engen Match behielten die Hauptstädter vor allem aufgrund der etwas besseren Block- und Angriffsleistung die Oberhand.
Bis zum Playoff-Start in zwei Wochen kann Trainer Warm sein Team nun in Ruhe auf die Begegnungen mit dem TV Bühl vorbereiten.

Padova schafft Playoff-Qualifikation
Die Sorgen, dass Tonazzo Padova ausgerechnet in der letzten Spielrunde aus den Playoff-Rängen rutschen könnte, erwiesen sich am Sonntag rasch als unbegründet.
Einerseits kassierte der letzte verbliebene Kontrahent GI Group Monza in Verona eine 1:3-Niederlage. Andererseits gelang Padova etwas überraschend in Modena ein 3:1-Auswärtssieg.
Ein Blick auf die Spielstatistik bzw. auf die Tabelle verrät den vermeintlichen Grund für den klaren Erfolg. Modena hatte bereits vor der letzten Spielrunde Platz zwei fixiert. Im Spiel selbst stellte Modenas Trainer nur in den beiden Eröffnungssätzen die internationalen Stars wie Bruninho, Ngapeth oder Lucas auf. Nach dem Gewinn des ersten Durchgangs wechselte er bereits die gesamte Mannschaft und schickte fortan die nominellen Wechselspieler auf das Feld.
Hinter diesen personellen Veränderungen könnte man zum einen eine Schonung der Stars nach einer anstrengenden Woche inklusive CEV Champions League vermuten. Zum anderen ist auch taktisches Kalkül nicht auszuschließen. Im Playoff-Viertelfinale treffen beide Teams nämlich bereits am kommenden Sonntag neuerlich aufeinander. In der Serie „Best-of-five“ stehen die ersten drei Begegnungen innerhalb von acht Tagen am Programm. Gestartet wird die Serie in Modena.

Adana beendet Grunddurchgang mit Sieg
Mit dem 23. Erfolg endete für die Adana Toros Byz am Mittwochabend der Grunddurchgang der zweiten türkischen Liga. Der Sieg des Grunddurchgangs stand bereits in der vergangenen Woche fest. Weiter geht es nun mit zwei Halbfinal-Turnieren innerhalb der zwei Gruppen der zweiten türkischen Liga. Der Erste und Vierte aus Gruppe A spielt gemeinsam mit dem Zweiten und Dritten aus Gruppe B. Gleichzeitig gibt es ein zweites Turnier mit den restlichen Top-Vier-Teams aus Gruppen A und B.
Zass und Co. spielen zwischen 16. und 18. März in Ankara. Die Gegner lauten dort neben dem aus der Gruppe A bekannten Team TFL Altekma, Gümüshane Torul Genclik sowie Hatay B.SehIr BLD. - STA


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