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Beauvais fast gerettet
31.03.2016 13:26

Unsere Stars in Europa,#27

Padova kämpft um Platz 5 weiter
Tonazzo Padova und Alexander Berger lieferten dem Starensemble von DHL Modena in der Playoff-Viertelfinalserie der italienischen Serie A1 einen erbitterten Kampf.
Nachdem Modena in der vergangenen Woche mit 2:1 in Führung gegangen war, versuchten Berger und Co. im vierten Match nochmals gleichzuziehen und ein Entscheidungsmatch zu erzwingen.
Nachdem ein zweimaliger Satzvorsprung ungenützt geblieben war, gelang Modena schließlich ein 3:2-Auswärtssieg in Padova. Für den Aichkirchner ist die Meisterschaft damit allerdings noch nicht zu Ende. Ab 10. April geht es im Kampf um Platz fünf, der ein Europacup-Ticket bedeutet, gegen LPR Piacenza weiter.
Die Viertelfinalserie gegen Modena beschreibt Berger, der im vierten Match neunmal scorte, als eindrucksvolles Erlebnis: "Fast 4.000 Fans waren in der Halle und haben für super Stimmung gesorgt. Dass wir so knapp dran waren, hätten wohl nicht viele geglaubt. Ich würde sogar sagen, dass Modena ohne Ngapeth wahrscheinlich verloren hätte. Jetzt geht es für uns noch um Platz fünf. Das ist auf alle Fälle ein großes Ziel."
Bis zum 10.April hofft Berger auch seine Rückenbeschwerden in den Griff zu bekommen: "Seit rund drei Wochen habe ich Schmerzen. Es ist nichts Ernsthaftes, trotzdem hat es mich vor allem vergangene Woche ziemlich gehandicapt."

Wichter Sieg für Beauvais
Einmal mehr hat sich am Dienstagabend bestätigt, dass die französische Ligue A zu den umkämpftesten Meisterschaften der Welt zählt.
Im aktuellen Fall trat den Beweis Beauvais mit Philipp Kroiss an. Lange Zeit saßen Krois und Co. in der Abstiegsregion fest. Mit einem 3:1-Sieg gegen den aktuellen Tabellenzweiten Tours kletterte Beauvais auf Rang neun und hat damit drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegskandidaten Lyon. Nachdem Beauvais auch mehr Siege aufzuweisen hat, reichen in den beiden letzten Matches des Grunddurchgangs bereits drei Punkte, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicherzustellen.
Der 3:1-Sieg gegen Tours ist umso bemerkenswerter, als dass Beauvais zunächst mit 0:1 zurücklag und die Durchgänge zwei, drei und vier jeweils denkbar knapp für sich entschied. "Wir haben sehr verhalten begonnen, dafür ab dem zweiten Satz umso besser gespielt. Dass die direkten Konkurrenten alle verloren haben, war für uns natürlich ideal", resümiert der Ennser.
In den letzten beiden Matches erwarten Beauvais nun Duelle mit dem Tabellenersten Sete sowie dem -Letzten Nancy. Sete verpasste zuletzt mit einer Niederlage die Vorentscheidung im Grunddurchgang. Nancy besiegte Beauvais direkten Konkurrenten Lyon mit 3:0 und leistete Kroiss und Co. damit Schützenhilfe.

Angespannte Lage in Montpellier
Weniger rosig sieht es derzeit für Montpellier mit Philip Schneider aus. Gegen Ajaccio musste sich Montpellier vor heimischem Publikum mit 1:3 geschlagen geben. 13 Punkte des Vorarlbergers waren für Montpellier an diesem Tag zu wenig. Ajaccio präsentierte sich besonders am Block überlegen (17:10). Nach der sechsten Niederlage in Serie hat Montpellier nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone.
Am kommenden Spieltag kommt es zum möglicherweise vorentscheidenden Duell mit dem direkten Konkurrenten AS Cannes. Mit einem Sieg könnte Montpellier Cannes in der Tabelle überholen und sich bis zu zwei Punkte absetzen. Im Fall einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Lyon, könnte Montpellier erstmals in die Abstiegszone abrutschen.
Am letzten Spieltag empfängt Montpellier den Tabellensiebten Poitiers, für den es unter Umständen noch um eine Platzverbesserung im Grunddurchgang geht.

Buchegger kurz vor Heimkehr
Nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale verbringt Paul Buchegger in Bühl seit vergangenem Mittwoch noch einige ruhige Tage. "Wir haben zwar kein Training mehr, dafür stehen jetzt noch einige offizielle Termine wie Meetings, Sponsortreffen und Essen am Programm. Voraussichtlich am Dienstag werde ich heimfahren. Am 18. April beginnt in Steinbrunn die Diagnostik und etwas später startet der erste Lehrgang", schildert der Oberösterreicher die kommenden Wochen.

United Volleys warten auf Halbfinalgegner
Nach den beiden Viertelfinalsiegen gegen den TV Bühl können die United Volleys RheinMain mit Florian Ringseis nun entspannt dem Halbfinale entgegenblicken. Noch steht der Gegner zwar nicht fest. Aller Voraussicht nach wird er allerdings VfB Friedrichshafen heißen und bereits am Donnerstagabend als solcher fix sein.
Die Häfler stellten in der Viertelfinalserie gegen den TSV Herrsching am vergangenen Samstag auf 1:0. Mit einem zweiten Sieg wäre das Duell zwischen Friedrichshafen und den United Volleys perfekt. Die Halbfinalserie beginnt frühestens am 12. April.

Vilsbiburg neuerlich von Stuttgart besiegt
Nach der zweiten Niederlage im Playoff-Viertelfinale gegen Allianz MTV Stuttgart ist die Bundesliga für die Roten Raben Vilsbiburg und Srna Markovic beendet.
Vor heimischem Publikum startete Vilsbiburg nervös und lag rasch mit 0:1 zurück. Im zweiten Durchgang konnten die Roten Raben einen 21:18-Vorsprung nicht zum Satzausgleich nutzen und die Stuttgarterinnen in der Folge nicht mehr gefährden. "Leider verlief das Ende überhaupt nicht nach Wunsch. Das war sehr enttäuschend", resümiert die Wienerin, die im Rückspiel zweimal eingewechselt wurde.

Adana bereitet sich auf Finale vor
Nach dem klaren Finaleinzug versuchen die Adana Toros Byz mit Thomas Zass in der kommenden Woche die letzte Hürde vor dem Aufstieg erfolgreich zu meistern.
Auf das Finalturnier in Bursa bereitet sich Adana gewohnt akribisch vor: "Am Samstag reisen wir nach Maliye und testen dort zweimal. Direkt nach dem Finalturnier flieg ich zurück nach Österreich. Dass zwischen dem Halbfinale und Finale eine Pause liegt, hängt mit Junioren EM-Qualifikation zusammen. Obwohl alle beteiligten Teams keine stellen, blieb der Terminkalender unverändert. Das ist für uns leider etwas unverständlich." - STA


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