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Beauvais und Montpellier gerettet
07.04.2016 13:04

Unsere Stars in Europa,#28

Tage der Entscheidung für Adana
In der aktuellen Woche liegt der Fokus der Adana Toros Byz mit Thomas Zass bereits voll am Final Four der zweiten türkischen Liga. Ab Montag geht es um zwei Aufstiegsplätze in die erste Liga.
Thomas Zass und Co. weilen bereits in Bursa, wo Adana auf die Teams Düzce Bld., Afyon Bld. und Gümüshane Torul Genclik treffen wird. Auffällig ist, dass mit Adana, Afyon und Düzce gleich drei Teams aus der Gruppe A und mit Genclik nur ein Team aus der Gruppe B des Grunddurchgangs im Final Four stehen.
Vor der Anreise nach Bursa standen für Adana noch Testspiele am Programm: "Wir haben einen Zwischenstopp in Maliye eingelegt und zweimal getestet. Jetzt geht es um alles. Wir hoffen einen der beiden Aufstiegsplätze ergattern zu können", zeigt sich der Tiroler optimistisch.

Beauvais mit starkem Saisonfinish
Groß war die Erleichterung bei Beauvais nach dem vorletzten Spieltag des Grunddurchgangs der französischen Ligue A. Mit dem dritten Sieg in Serie konnten Philipp Kroiss und Co. Beauvais bereits vorzeitig den Klassenerhalt sichern.
Bemerkenswert ist vor allem der Umstand, dass Beauvais zwischen Anfang Februar und dem Saisonende nicht weniger als neun Siege gelangen. Davor waren es lediglich drei gewesen.
Das große Potential von Beauvais stellten zuletzt zwei Siege gegen die beiden Liga-Spitzenreiter Sete und Tours unter Beweis.
Der jüngste Erfolg gegen Sete war besonders hart erkämpft. Nach einer 1:0-Satzführung machte Beauvais im zweiten Durchgang einen 9:16- bzw. 13:21-Rückstand (!!!) wett und gewann schließlich mit 30:28. Nachdem Sete auf 1:2 verkürzte, gelang Kroiss und Co. im vierten Durchgang nochmals eine Steigerung, die am Ende zum 3:1-Sieg reichte.
Im letzten Spieltag am Dienstagabend ging es für Beauvais nur noch darum, gegenüber dem AS Cannes Platz neun abzusichern und vor heimischem Publikum für einen versöhnlichen Saisonabschluss zu sorgen. Gegen den Tabellenletzten Nancy gab sich Beauvais folglich keine Blöße und feierte zum Abschluss Saisonerfolg Nummer 12.
Kroiss fasst die jüngsten Ereignisse zusammen: "Nach einer sehr komplizierten Saison war das doch noch ein gutes Ende. Wir sind stolz, dass wir uns so aus dem Schlamassel befreit haben, denn das war nicht selbstverständlich. Am Ende trennen uns jetzt sogar nur vier Punkte vom Playoff, obwohl wir zuvor drei Monate lang ohne Unterbrechung in der Abstiegszone waren. Leider steht nach wie vor in den Sternen, wie es mit den Verein weitergeht. Es wäre wär sehr schade, wenn es ihn nicht mehr geben würde. Bei einem Zuschauerschnitt von rund 1.500 Leuten wäre es für viele eine echte Tragödie."

Montpellier musste bis zuletzt zittern
Für Montpellier und Philip Schneider war das Saisonende von großerm Zittern geprägt. Anders als Beauvais gelangen Montpellier seit Anfang Februar nur vier Punkte und ein Sieg. Nachdem Schneider und Co. bis Mitte Jänner im oberen Tabellendrittel zu finden waren, folgte seit ein kontinuierlicher Abstieg in Richtung der Abstiegszone.
Vor dem letzten Spieltag hatte Montpellier nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenzwölften Lyon.
Gegen den Tabellensiebten Poitiers musste Montpellier so zumindest einen 3:2-Sieg einfahren, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicherstellen zu können. Konkurrent Lyon musste gegen den Tabellenfünften Toulouse als Sieger vom Feld gehen und auf eine Niederlage von Montpellier hoffen.
Schneider und Co. behielten am Dienstagabend die Nerven und setzten sich mit 3:1 durch. Nachdem Lyon gleichzeitig verlor, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone zum Ende des Grunddurchgangs sogar wieder vier Punkte. Schneider beendete die Saison 2015/2016 mit 456 Punkten und stand damit klar in den Top Ten der Liga-Topscorer.

Padova startet Kampf um Platz fünf
Für Tonazzo Padova und Alexander Berger beginnt am kommenden Sonntag das Rennen um Platz fünf in der italienischen Superlega UniPolSai.
Nach der Niederlage in der Viertelfinalserie, geht es in einer Serie "Best-of-three" gegen LPR Piacenca weiter. Alle Verlierer der Viertelfinalserien treffen nun auf jene Teams, die im Grunddurchgang die Plätze neun bis zwölf belegten.
Die Sieger der folgenden Serien treffen am 24. April in zwei Halbfinalspielen aufeinander. Tags darauf, wird im Finale der fünfte Platz ausgespielt.
Der Aichkirchner ist auf den Ausgang der kommenden Matches gespannt: "Nach einem freien Wochenende bereiten wir uns seit Montag auf das erste Match vor. Beide US-Amerikaner sind weiter verletzt. Man wird sehen, ob sie am Sonntag am Feld stehen können. Wir haben eine gute Saison hinter uns, Platz fünf sehe ich aber noch als großes Ziel!"

United Volleys fiebern Halbfinale entgegen
In der kommenden Woche startet für die United Volleys RheinMain endlich die mit Spannung erwartete Halbfinalserie gegen den amtierenden Meister VfB Friedrichshafen. Florian Ringseis und Co. beginnen die Serie mit einem Gastspiel am Bodensee. Am darauffolgenden Wochenende empfangen die United Volleys den Meister. Ein mögliches Entscheidungssspiel würde am 21. April bei den Häflern in Szene gehen.
Die bisherigen Saisonduelle mit dem VfB Friedrichshafen (jeweils 2:3, Anm.) lassen Ringseis und Co. zwar auf eine Überraschung hoffen, dennoch sieht der Wiener den Zweiten des Grunddurchgangs klar in der Favoritenrolle: "Favorit sind wir sicher nicht, allerdings haben wir gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Wenn uns auswärts die Überraschung gelingt, haben wir zuhause gute Karten. Daran denken wir aber vorerst nicht. Wir wollen unbeschwert, aber top vorbereitet auftreten. Insofern bereiten wir uns seit Montag ganz genau auf jeden einzelnen VfB-Spieler."
- STA


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